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5:0-Sieg der Saale Bulls gegen die Black Dragons Erfurt – mit Shutout für Torhütergespann

 

Im Sparkassen-Eisdom waren zum letzten Punktspiel der laufenden Saison der Oberliga Nord die Black Dragons aus Erfurt eingeflogen. Und für die Saale Bulls ging es in der Partie gegen die Thüringer um Einiges, denn mit einem Sieg konnten sie sich aus eigener Kraft das wichtige Heimrecht in der ersten Runde der kommenden Play-Offs sichern. Deswegen hieß es, über 60 Minuten konzentriert spielen und diese wichtigen drei Punkte einfahren.

Auf dieses Ergebnis arbeiteten sie dann auch ab der ersten Spielminute hin und bestimmten das Geschehen auf dem Eis. Doch bei allen Vorteilen gegenüber den Erfurtern taten sie sich recht schwer mit den Torabschlüssen. Zwar sicherten sie sich wieder sehr gute Chancen, aber letztendlich wollte der Puck mal wieder nicht an Stephan Löffelholz im Erfurter Tor vorbei. Und anscheinend brauchten sie dort einen Anreiz, um mit Nachdruck in den Angriff zu gehen. Diesen bekamen sie zur Mitte des ersten Drittels, denn durch die Strafe gegen Jörg Wartenberg nach einem Stockschlag mussten die Bulls zum zweiten Mal in Unterzahl spielen. Doch wie schon oft in dieser Saison scheuten die Bulls auch jetzt nicht den eigenen Angriff. Und es war es Matt Abercrombie, welcher sich – nach einer hervorragenden Verteidigungsleistung der Bulls – durch die Reihen die Dragons kämpfte und so allein vor dem Tor der Erfurter stand. Dort zog er eiskalt ab und versenkte den Puck im Tor der Gäste. Auch nach dieser hochverdienten Führung in der 14. Spielminute machten die Hallenser ihren Gästen weiter Druck und wollten die Führung weiter ausbauen. Doch eine gute Gelegenheit bei nun eigener Überzahl ließ man ungenutzt liegen und so ging es beim Stand von 1:0 in die erste Pause.

Doch in dieser hatten sie nun noch einmal Kraft und Konzentration getankt und dies zeigten sie gleich nach dem Anbully im Mittelabschnitt recht deutlich. Denn erneut schnappte sich Matt Abercrombie den Puck und zog erfolgreich vor dem Tor der Thüringer ab. Er konnte so nach nur 28 Sekunden nach Wiederanpfiff auf 2:0 erhöhen. Die Erfurter versuchten nun vor allem mit körperlichem Einsatz, dem Spiel der Hausherren irgendetwas entgegen zu setzen, aber auch dies gelang ihnen nur schlecht. Deswegen waren weiter die Bulls die bestimmende Mannschaft und zeigten dies in der 31. Minute auch eindrucksvoll mit einem Doppelschlag von Troy Bigam und Danny Albrecht. Sie zogen so verdient mit bereits 4:0 davon.

Doch in der 35. Minute herrschte plötzlich Durcheinander auf dem Eis. Der Erfurter Spieler Zech lag verletzt an der blauen Linie auf dem Eis und die Bulls waren im Angriff, welcher nicht vom Schiedsrichter abgebrochen wurde. Die Spielunterbrechung wurde jedoch vom Erfurter Goalie erzwungen, weil er sein Tor mit Absicht verschob. Nach einer längeren Unterbrechung zur Beratung der Unparteiischen gab es als Ergebnis für Torhüter Löffelholz eine 2-Minuten-Strafe, aber wegen der Verletzung von Zech mussten die Hallenser eine mehr als saftige Strafe von 5 Minuten plus Spieldauer gegen Danny Albrecht verdauen. Dieser wird somit auch im ersten Spiel der Playoffs fehlen. Auf Seiten Erfurts musste auch noch Andreas Nickel für 10 Minuten in die Kühlbox, weil er in dieser Situation die Schiedsrichter beschimpfte. Bevor es weiter ging, wurde auf Seiten der Bulls noch der Torhüter gewechselt, um auch Clemens Ritschel noch etwas Spielpraxis zu geben. Die lange Unterzahlsituation überstanden die Bulls währenddessen schadlos, so dass man mit dem 4:0 in die zweite Pause gehen konnte.

Auch im letzten Abschnitt kamen die Gäste aus der thüringischen Landeshauptstadt nicht so richtig ins Spiel und die Bulls konnten weiter das Geschehen bestimmen. Und die Angriffe der Hallenser wurden wieder nur mit körperlichem Einsatz gestoppt und die Stimmung heizte sich so langsam auf. Dies entlud sich in einem kurzen Schlagabtausch von Christopher Unzeitig und Gabriel Federolf vor der Bank der Saale Bulls – nach einem Bandencheck des Erfurters. Dieser durfte dann auch für 2+2 Minuten auf die Bank, aber auch Gabriel Federolf musste für 2 Minuten vom Eis. Der größere Platz auf dem Eis brachte zwar erst einmal kein Tor. Doch das Spiel war noch nicht zu Ende und die Jungs waren noch heiß darauf, noch einmal ihr Können zu zeigen. Diesen krönenden Abschluss schaffte dann auch Eric Wunderlich mit seinem Treffer zum 5:0 Endstand.

Die Saale Bulls können so im letzten Punktspiel der Hauptrunde der Oberliga Nord auch diese drei Punkte und damit den vierten Platz in der Tabelle sichern. So haben sie in der ersten Runde der Playoffs das Heimrecht und empfangen am kommenden Freitag im heimischen Sparkassen-Eisdom die Mannschaft vom Herner EV. Dort müssen sie zwar nun auf Danny Albrecht verzichten, aber mit der erneut großartigen Leistung von Clemens Ritschel und Sebastian Albrecht und deren gemeinsamen Shutout haben sie noch einmal deutlich unterstrichen, dass sie auch bei den Torhütern auf jeden Fall bereit für die Playoffs sind.

 

Torschützen:

1:0 Matt Abercrombie – 14.
2:0 Matt Abercrombie – 21.
3:0 Troy Bigam – 31.
4:0 Danny Albrecht – 32.
5:0 Eric Wunderlich – 59.

Tore: 5:0 (1:0/3:0/1:0)

[RJ]

 


    Oktober 2017
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