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Saale Bulls starten mit 6:0 Shut-Out-Sieg gegen die Wedemark Scorpions in die Meisterrunde (13.01.2017)

Am Freitag dem 13. ging es für die Saale Bulls nach ihrem wenig erfolgreichen Abschluss der Hauptrunde nun in der Meisterrunde weiter. Das erste Spiel bestritten sie dabei im heimischen Sparkassen-Eisdom und mit den Wedemark Scorpions war ein bislang unbequemer Gegner zu Gast. Dennoch sollte sich heute zeigen, ob den Hallensern der „13.“ Glück bringt und sie nun  endlich auch ihre Torabschluss-Schwäche überwinden können.

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Dass es in der Meisterrunde um den Einzug in die Play-Offs und die Sicherung des Heimrechts geht, war wohl allen auf dem Eis klar. Und eines war von der ersten Spielminute erkennbar – die Bulls hatten den Schwung aus ihrer letzten Partie gegen die Crocodiles Hamburg mitgenommen und waren wieder pfeilschnell auf dem Eis unterwegs. So tauchten sie dann auch mehrfach gefährlich vor dem Torhüter der Wedemarker auf und versuchten, sich die Führung zu holen, Aber auch die Gäste zeigten, warum sie den Einzug in die Runde der besten Acht geschafft hatten und machten den Bulls das Leben zwischenzeitlich schwer.

Doch in diesem Spiel fanden die Hallenser endlich zu ihrer Treffsicherheit zurück und nach einer dieser schnellen Angriffskombinationen war es Igor Bacek, welcher den Puck über Lukas Müller hinweg im Wedemarker Tor hob und die Bulls in der 12. Minute verdient in Führung brachte. Doch nur kurze Zeit später wurde es für die Hausherren eng, denn nun waren die Scorpions im Vorwärtsdrang und zu allem Überfluss gerieten die Bulls auch noch in Unterzahl. Jedoch waren es nicht die Gäste, welche diesen Vorteil für sich nutzen konnten – vielmehr ergriff Georg Albrecht die sich ihm bietende Chance nach einem Puckverlust der Gäste, um mit einem Befreiungskonter selber in den Angriff zu gehen. Und sein Einsatz wurde belohnt, denn er konnte zum 2:0 einnetzen. So hatten sich die Hallenser bis zur 15. Minute eine respektable Führung von 2:0 aufgebaut. Auch in der Folge ließen beide Teams nicht nach, etwas am Torverhältnis zu ändern, aber da die weiteren Gelegenheiten nicht genutzt werden konnten, ging es beim Stand von 2:0 in die erste Pause.

Nach der Eisaufbereitung machten die Bulls gleich dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten und setzten sich über lange Strecken im Drittel der Gäste fest. Und erneut wurde ihre Hartnäckigkeit belohnt, denn Danny Albrecht setzte in der 24. Spielminute den Torreigen mit seinem Treffer zum 3:0 fort. Der Torschussknoten schien nach einer langen Durststrecke nun endgültig geplatzt zu sein und die Bulls drehten ordentlich auf. So waren sie in der Folge eigentlich im Dauerangriff und spielten ihre Gäste aus Niedersachsen schwindelig. Zwar gerieten sie in der Folge auch wieder in Unterzahl, aber auch hier konnten sie Spiel weiter bestimmen und so konnte auch Philipp Gunkel auf eine passende Gelegenheit zum Torschuss lauern. Diese ergab sich in der 27. Minute, als der Puck in das neutrale Drittel gespielt wurde und Gunkel von dort aus zum Angriff startete. Er schaffte es, Müller auszuspielen und mit dem zweiten Treffer in Unterzahl zogen sie nun eigentlich schon uneinholbar mit 4:0 davon.

Dies war dann für Torhüter Lukas Müller zu viel und bei den Gästen wurde der Goalie gewechselt. Ab diesem Zeitpunkt sicherte Dennis Korff den Kasten der Wedemarker. Doch auch er schaffte es gegen die befreit aufspielenden Bulls nicht, seinen Kasten sauber zu halten, denn bereits 24 Sekunden später erhöhte Danny Albrecht nun auf 5:0 für die Hausherren.

Um etwas Ruhe in die Reihen zu bringen, nahmen die Scorpions eine Auszeit. In der Folge versuchten sie es mit einem etwas konzentrierteren Spiel, aber weiterhin waren die Saalestädter das beherrschende Team auf dem Eis. Diese gaben weiter Gas und wollten den Scorpions erst gar nicht die Gelegenheit zu eigenen Torschüssen geben. Und endlich zeigten sie nun auch wieder, dass sie nicht nur in Unterzahl, sondern auch in eigener Überzahl Tore schießen können. So gelang es Georg Albrecht aus spitzem Winkel, den Puck zu seinem zweiten Treffer in der 36. Spielminute zu versenken. Zwar stellten die Wedemarker in der Folge auch Sebastian Albrechts Können im Tor noch ein wenig auf die Probe, aber dieser meisterte alle Schüsse gekonnt. Und so ging es mit 6:0 zurück in die Kabine.

Im letzten Abschnitt wurde die Gangart auf dem Eis deutlich härter und die Scorpions versuchten, sich mit harten Aktionen in das Drittel der Bulls zu kämpfen, um irgendwie einen guten Schuss anbringen zu können. Doch dies wollte ihnen heute nicht gelingen, was zu noch mehr Aggressivität – auch in Form von kleineren Faustkämpfen -führte. Letztlich fanden die Gäste kein Mittel gegen die Hallenser Defense oder Sebastian Albrecht, welcher sein Tor auch im letzten Drittel sauber halten und sich somit erneut einen Shutout sichern konnte.

Zwar machten die Bulls bis zum Schluss Druck auf die Scorpions, aber es war ihnen ganz offensichtlich auch wichtig, ihr eigenes Tor bis zur letzten Sekunde sauber zu halten. Und dies gelang ihnen eindrucksvoll, so dass sie unter den Augen von Ehrenkapitän Paul Biedermann und Oberbürgermeister Bernd Wiegand das 6:0 sichern konnten. Dieses Ergebnis wurde anschließend ausgiebig mit den Fans gefeiert, denn somit starten die Saale Bulls mit wichtigen 3 Punkten in die Meisterrunde. Sie haben deutlich gezeigt, dass sie das Tore schießen nicht verlernt haben und die Meisterrunde erfolgreich absolvieren wollen. Diesen positiven Eindruck müssen sie nun „konservieren“ und am Sonntag mit nach Essen nehmen, wo sie auswärts erneut das Beste aus sich herausholen müssen, um erneut punkten zu könnem.

Torschützen:

1:0 Igor Bacek – 12.
2:0 Georg Albrecht – 15.
3:0 Danny Albrecht – 24.
4:0 Philipp Gunkel – 27.
5:0 Danny Albrecht – 28.
6:0 Georg Albrecht – 36.

Tore: 6:0 (2:0/4:0/0:0)

 


    Dezember 2017
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