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EishockeyNews Interview mit Daniel Mischner

Mit der Vorlage des Gutachtens über die Hochwasserschäden können die Verantwortlichen in Halle mit den Planungen für den Neubau beginnen. Was wünscht sich Präsident Daniel Mischner?

 Wir hoffen auf ein reibungsloses Ausschreibungs- und Planungsverfahren damit die Umsetzung des Neubaus in 2,5 Jahren realisiert werden kann.  Die Vereine müssen natürlich in die Planung einbezogen werden um den Neubau auch tatsächlich bedürfnisgerecht zu gestalten.

Herr Mischner, wie groß ist die Erleichterung, dass der Kostenrahmen eine gute Lösung ermöglicht?

 Daniel Mischner:

Sehr groß!  Der Neubau bietet endlich die langfristige Sicherheit für den Eissport in Halle. Die Saale Bulls sind der einzige Profi Eishockeyverein Sachsen-Anhalts und die Eissporthalle ist ebenfalls die Einzige im ganzen Bundesland. Stadt und Land wissen um dieses besondere Alleinstellungsmerkmal und arbeiten mit Hochdruck am Neubau Projekt. Wir haben damit endlich die Chance den Eissport in ruhiges Fahrwasser zu führen und uns auf den Aufstieg in die zweite Bundesliga zu konzentrieren.

Durch bessere Vermarktungsmöglichkeiten für die 1. Mannschaft und größere Kapazitäten wird der Sprung in die DEL 2 greifbar. Der Nachwuchs hat durch die angedachte zweite Eisfläche optimale Trainingsbedingungen und das Landesleistungszentrum kann sich weiter entwickeln.

 Welche Kriterien für die neue Halle sind für Sie besonders wichtig?

 Mischner

 Funktionalität und Zweckmäßigkeit haben oberste Priorität. Zudem müssen ausreichende Zuschauer Kapazitäten von bis zu 4.500 Plätzen eingeplant werden. In der alten Eissporthalle war dieses Zuschauervolumen in den vergangen Spielzeiten bei einem Viertel der Spiele voll ausgefüllt. Auf diese hervorragende Resonanz bei einem Drittliga Verein sind wir sehr stolz.

Ausreichend große Räumlichkeiten für unsren VIP Bereich sind jedoch ebenfalls unabkömmlich, da 80% unseres Etats durch Sponsoreneinnahmen gestemmt werden. Das Ambiente muss natürlich stimmen und für  Sponsoren attraktiv sein. Im Raumkonzept müssen zudem ausreichend große Kabinen eingeplant werden, die aktuelle Situation am Übergangsstandort stellt alle Teams vor Herausforderungen.

 Das Rennen um die Vizemeisterschaft haben Sie knapp gegen Erfurt verloren. Wie fällt da Ihr Saisonfazit – gerade unter den schwierigen Bedingungen zum Start – aus?

Mischner:

Wir haben den Play Off Einzug zu Saisonbeginn verspielt, aufgrund der fehlenden Vorbereitung. In der zweiten Saisonhälfte haben die Saale Bulls sowohl punktmäßig als auch vom Torschussverhältnis wieder zur gewohnten Dominanz und Stärke zurückgefunden, so dass man sogar vor Leipzig und Erfurt stand, betrachtet man diese Saisonausschnitt.

Drei Tage Trainingslager als Saisonvorbereitung und der damit verbundene Kaltstart in den Punktspielbetrieb waren denkbar schlechte Bedingungen. Dadurch haben wir Punkte verspielt, die uns am Ende schmerzlich gefehlt haben. Ich mache weder unserem Team noch dem Trainer einen Vorwurf. Unter den gegebenen Umständen wurde das Maximum rausgeholt und das ausgegebene Saisonziel erreicht. Trotzdem war die Enttäuschung bei allen Beteiligten sehr groß aufgrund des denkbar knappen verpassten Einzugs in die Playoffs

Das Hochwasser war Fluch und Segen. Ohne es hätte diese Saison sicher alles anders ausgesehen, allerdings gab es uns die langersehnte Chance eines Eissporthallen Neubaus.


    November 2017
MDMDFSS
   1 2 3 Füchse Duisburg - Saale Bulls 4 5 Saale Bulls - Hannover Indians
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 Saale Bulls - EHC Timmendorfer Strand 06 18 19 Rostock Piranhas - Saale Bulls
20 21 22 23 24 Saale Bulls - EC Harzer Falken 25 26 Tilburg Trappers - Saale Bulls
27 28 29 30    
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