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halle-sport.de: 11 Sekunden fehlten zur Sensation

Ein mehr als beachtliches 4:5 aus Hallescher Sicht stand nach 60 teilweise emotionalen und umkämpften Minuten auf der Anzeigetafel in der Volksbank Arena. Doch selbst die Niederlage gegen das DEL-Team der Hannover Scorpions war mehr als vermeidbar, denn der Siegtreffer fiel erst 11 Sekunden vor Schluss. So blieb den Fans nur der tröstende Gedanke, dass man mit so einer Leistung in der Oberliga wieder vorn dabei sein wird.
Nach den ersten 20 Sekunden Überzahl für die Scorpions erzielte Hannover durch Eric Regan bereits das 0:1 (3:55). Doch was den Saalebulls im DEB-Pokalduell noch fehlte, klappte gegen die Scorpions nach knapp 9 Minuten: ein Überzahltor (8:39). Kai Schmitz bediente Robin Slanina, der gekonnt ins linke, obere Toreck zum 1:1-Ausgleich vollstreckte. Und kurz darauf (11:05) war es erneut Slanina, der sogar das 2:1 für den Underdog MEC nachlegte, nachdem die Scorpions-Verteidiger ganz alt aussahen. Mit etwas Glück aber nicht ganz unverdient retteten die Saalebulls die knappe Führung in die Drittelpause und hatten ein erstes Achtungszeichen gesetzt.
Im zweiten Drittel hielten die Saalebulls weiter tapfer mit, Dustin Haloschan konnte sich mehrfach auszeichnen. Nach 32 Minuten traf Sascha Goc zwar nicht das Tor, aber zerschoss dafür eine Glas-Scheibe hinter dem Bulls-Tor (31:55). Das Unparteiischen-Gespann verlegte daraufhin die Drittelpause kurzerhand vor und entließ die Teams während der Reparaturarbeiten in die Pause. Doch direkt nach der Unterbrechung sind alle Beteiligten inklusive MEC-Goalie Haloschan unaufmerksam, als ihm Tim Richter mit einem „Bauerntrick“ überwandt (33:16). Anschließend präsentierte sich der Torhüter aber bei mehreren Schüssen sehr aufmerksam. Die Scorpions belohnten sich aber noch vor dem Ende des regulären zweiten Drittels noch durch den Treffer von Regan (39:01), der bei seinem abgefälschten Schuss zum 2:3 allerdings reichlich Glück hatte.
Im Schlussdrittel hielt der MEC lange mit. Marius Jass staubte nach einem Goc-Schuss vor dem Tor ab (54:17). Doch die Saalebulls schlugen postwendend zurück und verkürzten auf 3:4 durch Slanina (54:54). Als das Spiel in der Schlussphase mehr aus Faustkampf als aus Eishockey bestand, fiel der Ausgleich durch Benjamin Thiede wie aus dem Nichts (57:36). Doch am Ende reichte es doch nicht zum Remis, denn Stephan Daschner erzielte quasi mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer für die Gäste (59:49).


    Januar 2018
MDMDFSS
1 2 Saale Bulls Halle - Hannover Scorpions 3 4 5 Füchse Duisburg - Saale Bulls Halle
Füchse Duisburg - Saale Bulls Halle
6 7 Saale Bulls Halle - Tilburg Trappers
8 9 10 11 12 Hannover Indians - Saale Bulls Halle 13 14 Saale Bulls Halle - EXA Icefighters Leipzig
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