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Nach Umstellungen im Kader – Saale Bulls finden zurück in die Erfolgsspur und holen 4:1-Auswärtssieg gegen Hannover Scorpions (28.10.2016)

Für die Saale Bulls ging es nach ihren Ausrutschern am vergangenen Wochenende nun darum, wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen und ihr Können auch wieder auf dem Eis zu zeigen. Und dies wollten sie – nach einigen Änderungen im Kade –  dann auch sogleich bei den Hannover Scorpions unter Beweis stellen.Spielbericht_NEU

Nach der Trennung von Marvin Tepper musste Neuzugang Maximilian Schaludek – brisanter Weise bei seinem bisherigen Arbeitgeber – zeigen, dass die Saale Bulls mit ihm eine richtige Personalentscheidung getroffen haben. Etwas überraschend stand auch Sebastian Albrecht wieder zur Verfügung, obwohl nach seiner Schulterverletzung alle mit einem längeren Ausfall des Goalies gerechnet hatte.

Zwar versuchten die Scorpions, von Beginn an Druck zu machen, aber davon ließen sich die Bulls nicht beeindrucken und zogen ihr Spiel durch. So arbeiteten sie sich auch recht schnell einen Vorteil heraus und krönten diesen in der dritten Minute mit dem Tor von Denis Fominych. Auch danach nagelten sie die Hausherren im eigenen Drittel weiter fest und wollten die Führung entsprechend schnell weiter ausbauen.

Und so gab es nicht mal zwei Minuten später für die wieder zahlreich mitgereisten Hallenser Fans – durchaus verdient – gleich wieder etwas zu feiern: erneut hatte Denis Fominych zugeschlagen und bereits auf 0:2 erhöht. In der Folge kämpften die Hannoveraner zwar weiter gegen die Hallenser an, aber von diesen wurde konzentriert ihr Spiel durchgezogen, auch die Angriffs-Kombinationen zwischen den Spielern überzeugten. Doch leider konnten die weiteren Chancen aus dem deutlichen Torschussübergewicht von 11 zu 2 nicht in weitere Tore umgewandelt werden.

Auch im zweiten Spielabschnitt setzten die Saale Bulls ihr Angriffsspiel fort, wodurch die Leinestädter weiter unter Druck gerieten. Diese versuchten, sich mit allen Mittel zur Wehr zu setzen, aber die Bulls agierten auch hier wieder geschickter, denn sie vermieden unnötige Strafen und ließen sich auf entsprechende Auseinandersetzungen nicht ein. Was im Mittelabschnitt jedoch fehlte, war der Torabschluss, denn Chancen dafür hatten sie weiter zur Genüge. So nutzten die Hausherren nach einer überstandenen Strafzeit einen Konter und Chad Niddery konnte auf 1:2 verkürzen. Doch diesen kleinen Rückschlag haben die Bulls recht schnell abschütteln können und fanden zu ihrem Spielaufbau zurück.

Doch weitere Tore konnten sie sich bis zur zweiten Pause nicht mehr sichern und es ging somit beim Stand von 1:2 im letzten Abschnitt weiter. Hier drehten sie noch einmal auf und es klappte endlich auch mit dem Überzahlspiel. So stellte Philipp Gunkel in der 47. Minute den alten Abstand von zwei Toren wieder her. Die Hannoveraner steckten jedoch nicht auf und wollten unbedingt den erneuten Anschluss erzwingen. Dies gelang ihnen zum Glück nicht, denn Sebastian Albrecht hielt nun auch die härtesten Schüsse gekonnt auf. So blieb den Hannoveranern in den letzten zwei Minuten nur noch, den Torwart heraus zu nehmen, was aber bei zwei Toren Rückstand als sehr illusorisch einzuschätzen ist. Letztlich hat diese Maßnahme tatsächlich nichts gebracht, außer einen Vorteil für die Gäste aus Halle, denn Jakub Wiecki netzte in das leere Tor zum 1:4-Endstand ein.

Die Hallenser können sich mit dieser Top-Leistung die ersten drei Punkte an diesem Wochenende sichern und auch für das am kommenden Sonntag anstehende schwere Spiel gegen den direkten Verfolger aus Herne wichtige Motivation tanken. Dann heißt es, auch vor den heimischen Fans zu beweisen, dass sie das Siegen nicht verlernt haben.

Am Rande: auch die Helden der zweiten Reihe – die Mannschaft von den Saale Bulls 1b – hat das Siegen nicht verlernt, denn sie spielten zeitgleich im Sparkassen-Eisdom in ihrem ersten Spiel der Saison gegen die Black Dragons Erfurt 1b (amtierender Meister der Thüringenliga) und sicherten sich dort einen 5:1-Heimsieg- Glückwunsch!

 

Torschützen:

0:1 Denis Fominych – 3.
0:2 Denis Fominych – 5.
1:2 Chad Niddery – 31.
1:3 Philipp Gunkel – 47.
1:4 Jakub Wiecki – 60. (Empty Net)

Tore: 1:4 (0:2/1:0/1:2)

[RJ / FE]


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