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Interview mit Robin Sochan

Der MEC schrammte in dieser Saison knapp an der Meisterrunde und den möglichen Aufstiegsplayoffs vorbei. Nach dem schwierigen Start ohne Eiszeit und mit dünnem Kader und immer wiederkehrenden Verletzungssorgen wurde die Hauptrunde auf Platz drei hinter Leipzig und Erfurt abgeschlossen. Einen ganz wichtigen Part spielt Robin Sochan bei den Saalebulls. Der Kanadier ist seit einigen Jahren in Deutschland, hat in Dresden mit seiner Frau ein zu Hause gefunden. Zur Zeit ist Halle seine sportliche Heimat, wir sprachen mit ihm über seine sportliche Karriere und die Zukunft.

Halle-Sport.de: Du hast mit Bayreuth, Dresden, Essen, Schwenningen, Weißwasser und Halle viele Stationen in Deutschland hinter dir. Welche bleibt besonders in Erinnerung?
Robin Sochan: Mein erstes Jahr in Bayreuth war richtig cool. Am Anfang war das Eishockey ein bisschen anders. Die Fans feiern ihr Team nach dem Spiel, das ist anders als in Kanada. Es lief gut im ersten Jahr und ich dachte, es ist nicht schlecht weiterhin hier zu spielen.
H-S.de: Wie kamst du nach Bayreuth?
RS: Mein Trainer in Kanada hat mir davon erzählt und ich wollte unbedingt in Europa spielen, etwas anderes ausprobieren. Ich hab ein bisschen Glück gehabt.
H-S.de: Warum bist du letzte Saison nach Halle gekommen?
RS: Ich hatte ein gutes Jahr in Den Haag, aber es war zu weit weg. Meine Frau wohnt in Dresden und das waren jedes mal 6-7 Stunden mit dem Auto. Ich kenne Troy [Bigam] sehr gut, wir haben zusammen in Dresden gespielt. Er sagte, ich soll darüber nachdenken. Wir haben dann Kontakt aufgenommen und es hat alles geklappt.

H-S.de: Kanada ist die Eishockeynation schlechthin. Gab es für dich als Kind nur Eishockey oder hast du auch andere Sportarten versucht?
RS: Ich hab als Kind fast alles probiert, Fußball fand ich auch gut. In Kanada musst du dich als Kind entscheiden. Es gab Zeiten da hab ich Fußball gespielt, bin dann gleich zur Eishalle, hab mich umgezogen und bin direkt aufs Eis. Ich musste mich entscheiden und in Kanada ist Eishockey Nummer 1.
H-S.de: Hast du noch Interesse an anderen Sportarten?
RS: In Dresden gehe ich ab und zu zum Frauenvolleyball in der 1.Bundesliga. Wenn man etwas live erleben kann, ist das immer geil. Die Stimmung ist in Deutschland immer sehr gut, die Fans feiern gerne.
H-S.de: Hast du in Deutschland deine neue Heimat gefunden?
RS: Erst einmal ja. Ich mach mir auch langsam Gedanken, was ich später mache. Ich finde Dresden sehr schön. Aber Kanada ist auch ein sehr schönes Land. Ich denke nach dem Eishockey gibt es in Kanada mehr Möglichkeiten für mich zu arbeiten. Meine Frau war auch schon 2-3 mal dort und mag das Land auch. Ich muss mich bald entscheiden.
H-S.de: Wie oft bist du noch in Kanada?
RS: Jeden Sommer besuche ich meine Eltern. Ich hab auch drei Brüder in Kanada. Ich bin immer so lange weg und wenn ich frei hab, will ich auch meine Familie sehen.

H-S.de: Der MEC ist in einer schwierigen Phase. Wie nimmt man das Problem mit der Eishalle als Spieler war?
RS: Das war anstrengend. Eigentlich wollte man am 1.September anfangen. Dann hat man auf einmal drei Wochen Pause und man weiß nicht, wann es losgeht. Die Saison fängt plötzlich an und man hat keine Vorbereitung. Das war auch schwierig. Dazu war der Kader kleiner.
Jetzt haben wir leider ein bisschen später unseren Weg gefunden. Es war nicht leicht, aber es kann keiner etwas dafür. Wir verstehen das alles.
H-S.de: Kommende Saison wird es nicht unbedingt besser mit der Hallensituation. Wie groß ist da die Lust in Halle zu bleiben?
RS: Das muss man sehen. Dieses Jahr war zu Beginn schwierig. Man kann verschiedene Dinge verbessern, wenn man umzieht. Ich finde die Stadt Halle sehr schön, ich fühle mich wohl hier. Ich kann noch nichts genaues sagen, dafür ist es noch zu früh.
H-S.de: Wie lange willst du noch professionell Eishockey spielen? Wo siehst du deine persönliche Zukunft?
RS: Ich gucke was möglich ist. Ich fühle mich aktuell fit und es macht Spaß. Ich mach mir schon ein paar Gedanken, was genaueres kann ich noch nicht sagen. Ich fühl mich immer noch fit und es macht Spaß, aber es geht langsam zu Ende.

 

Quelle: SPOMA Halle – Sportmarketing Halle Agentur


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