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Kadernews: Saale Bulls verpflichten Offensivstärke pur!

 

Der Gewinn der Oberliga Nord-Vizemeisterschaft in der abgelaufenen Saison ist für die Saale Bulls umso bemerkenswerter, da man nur die neuntbeste Offensive aller Mannschaften aufweisen konnte. Was wäre wohl möglich gewesen, wenn man mehr Tore … ?!

Dieses Manko für die neue Spielzeit abzustellen, haben sich die Verantwortlichen auf die Agenda geschrieben und somit nach offensivstarken und torgefährlichen Spielern Ausschau gehalten, die für die nötigen Treffer sorgen sollen. Und man ist fündig geworden …

Zuerst die nackten Zahlen: 332 Pflichtspiele, 209 Tore, 304 Vorlagen – und das Ganze nur in den letzten sieben Jahren. Das macht einen beeindruckenden Schnitt von mehr als 1,5 Zählern pro Partie. Und diese Werte erzielte der erste Bulls-Neuzugang für die kommende Spielzeit nicht in irgendeiner tieferklassigen Liga, sondern in seinen sieben Jahren im Dienste der Selber Wölfe in der Oberliga Süd. Und da man überzeugt ist, dass er auch im Norden an diese Leistungen anknüpfen kann, ist der MEC Halle 04 glücklich darüber, Herbert Geisberger für die neue Spielzeit gewonnen zu haben.

Der 33-Jährige Geisberger, geboren in Bad Aibling im oberbayerischen Landkreis Rosenheim, erlernte das Eishockey-ABC im Nachwuchs der Starbulls, für die er ab 2000 in der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) aktiv war. In der Saison 2002/03 folgten die ersten Spiele im Seniorenbereich, wo der Rechtsschütze drei Partien in der Regionalliga für Rosenheim absolvierte. Die Folgesaison verbrachte er komplett in der vierten Liga, wo der damals 19-Jährige mit 29 Zählern (18 Tore) in 26 Spielen auf sich aufmerksam machen konnte. Eine Leistung, die ihn schon folgerichtig in die Deutsche Eishockey-Liga führte, die Grizzly Adams Wolfsburg lotsten den Stürmer in die Autostadt. In der deutschen Beletage absolvierte er schließlich 53 Partien. Auch nach dem Abstieg der VW-Städter 2005 blieb er den Grizzlys treu und konnte zwei Jahre später mit dem Club die Meisterschaft in der 2. Bundeliga feiern.

Geisberger wechselte im Anschluss liga-intern zu den Moskitos Essen, gefolgt von einem Engagement in Bietigheim. Zur Spielzeit 2009/10 führte ihn sein Weg in die Oberliga nach Deggendorf, wo er mit 35 Punkten Top-Scorer seines Teams wurde, gefolgt von einer abermaligen Saison bei den Stechmücken aus Essen, wo er in 49 Partien 79 Zähler (39 Tore) erzielen konnte.

Danach wechselt er in die Oberliga Süd zu den Selber Wölfen. Eine Entscheidung, die ihm heute einen „Legenden-Statuts“ in der Porzellan-Stadt eingebracht hat. Gemeinsam mit Kyle Piwowarczyk und Jared Mudryk bildete er ab 2011 bis zum Ende der abgelaufenen Saison eine Offensiv-Reihe, die zweifelsohne als DIE beste, beständigste und eingespielteste Reihe in der Oberliga bezeichnet werden kann.

Nach sieben Jahren nun trennen sich die Wege des VER Selb und seiner Paradereihe und die Saale Bulls sind stolz, Herbert Geisberger für ein Engagement in Halle überzeugt zu haben. Der zweifache Familienvater wird das Offensivspiel zweifelsohne bereichern und mit seinen Toren und Vorlagen dafür sorgen, dass das Manko der fehlenden Durchschlagskraft in der neuen Spielzeit der Vergangenheit angehören wird.

Der MEC Halle 04 heißt Herbert Geisberger, der in Halle mit der Rückennummer #23 auflaufen wird,  recht herzlich an der Saale willkommen und wünscht ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Spielzeit mit dem Bullen auf der Brust. (Jy)

 

P.S. Einen persönlichen Videogruß von Herbert Geisberger findet Ihr auf unserer Facebook-Seite.

 


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