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Freitag, 08.09.2017, 20:00 Uhr MEC Halle 04 Saale Bulls : Dresdner Eislöwen  

mz-web.de: Bullen überrennen Skorpione – Die drei Albrechts führen die Saale Bulls zum Heimsieg

 

Von Christian Elsässer

Halle (Saale) – Eine gute Minute brauchte Schiedsrichter Jörg Edler am Freitagabend, um die Problemzone im halleschen Eisdom auszumachen. In der Ecke vor dem Gästetor war die Deckenbeleuchtung zu Beginn des ersten Drittels noch nicht richtig eingeschaltet, die Eisfläche vergleichsweise dunkel. Ein Problem, das nach kurzer Rücksprache mit dem Kampfgericht schnell behoben war.

Manchmal dauert es eben, bis einem ein Licht aufgeht. Und wer das im übertragenen Sinne auf die Mannschaft der Saale Bulls anwenden wollte, lag gar nicht so falsch. Nach zuletzt mauen Ergebnissen gewannen die Hallenser zum Auftakt der Meisterrunde in der Eishockey-Oberliga Nord mit 6:0 gegen die Wedemark Scorpions. Und sie lieferten dabei eine Leistung ab, die die Höhe des Ergebnisses mehr als rechtfertigte.

Saale Bulls hatten leichtes Los gezogen

„Ich habe vorher gesagt, dass Wedemark vielleicht der leichteste Gegner in dieser Achter-Runde ist, aber dass das Spiel selbst das schwierigste wird nach den vielen Niederlagen zuletzt“, sagte Saale-Bulls-Trainer Georgi Kimstatsch. „Ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft, wie sie aufgetreten ist.“

Spielerisch und kämpferisch  waren die Hallenser den Gästen tatsächlich in allen Belangen überlegen. Und wenn es eines Beweises für den Willen der Bullen gab, dann diesen: Sowohl das 2:0 durch Georg Albrecht (15.) als auch das 4:0 durch Philipp Gunkel (27.) fielen, als die Saale Bulls in Unterzahl agierten.

Albrecht umkurvte das gegnerische Tor und traf aus kurzer Distanz, Gunkel schloss einen Alleingang brillant mit der Rückhand ab. Zwei sogenannte Shorthander binnen zwölf Minuten. In den 30 Saisonspielen zuvor gelangen dem Team zusammen nur drei Unterzahltore.

Vor allem im zweiten Drittel überrannten die Bullen die Skorpione förmlich. Zwischen dem 4:0 durch Gunkel und dem 5:0 durch Danny Albrecht (28.) lagen gerade einmal 24 Sekunden. Wobei allein der Einsatz von Danny Albrecht auch so ein Zeichen des Willens war.

„Ich habe mich vor dem Spiel spritzen lassen“, berichtete er. Eine Druckstelle am Fuß behinderte den besten Torjäger der Mannschaft. Auf einen Einsatz zu verzichten, stand aber nicht zur Debatte.

Er belohnte sich wie sein Namensvetter Georg mit zwei Toren, das 3:0 hatte er nach feiner Vorarbeit durch Igor Bacek erzielt (24.). Der wiederum hatte im ersten Drittel die Führung hergestellt (12.). Das 6:0 ging auf Georg Albrecht (36.).

Zehnter Shotout für Sebastian Albrecht

Im Schlussdrittel ließen die Saale Bulls nichts mehr anbrennen. „Die Jungs hatten den Auftrag, das Spiel für Sebastian Albrecht zu Null nach Hause zu bringen“, sagte Kimstatsch. Und das taten sie, obwohl der Trainer mächtig durchwechselte und auch seine Nachwuchsspieler auf das Eis schickte. „Sie haben das konzentriert zu Ende gespielt“, lobte Kimstatsch.

Und so durfte auch der dritte Albrecht im Bunde dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Der Keeper Sebastian blieb zum zehnten Mal in einem Pflichtspiel ohne Gegentor – noch nie in der Vereinsgeschichte konnte ein Torhüter die Zweistelligkeit bei den sogenannten Shutouts erreichen. (mz, 13.01.2017)

 


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