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mz-web.de: Ein Huebscher-Albtraum – Saale Bulls verlieren auch Spiel zwei der Serie gegen Duisburg

 

Von Christian Elsässer

Halle (Saale) – Das Tippspiel im VIP-Raum der Saale Bulls hatte am Sonntagabend keine allzu üppige Beteiligung. Nur neun Mitspieler fanden sich – doch die waren sich zumindest einig. Alle tippten auf einen Sieg der Hallenser im zweiten Playoff-Spiel gegen die Füchse aus Duisburg.

Wer es positiv interpretieren wollte, konnte die Tipps als Vertrauen in die Mannschaft deuten, negativ betrachtet war es so etwas wie fehlender Realitätssinn. Die Saale Bulls unterlagen mit 3:6. Unter dem Strich verdient, auch wenn sie dabei bei weitem nicht so chancenlos waren wie beim 1:7 am Freitagabend. Denn sie kämpften sich zurück in ein scheinbar verlorenes Spiel.

Früher Rückstand

Nicht einmal zwei Minuten dauerte es, bis die Gäste aus dem Ruhrgebiet in Führung gingen. Jari Neugebauer traf. Unter anderem auf Vorbereitung des ehemaligen DEL-Profis André Huebscher. Der erzielte in der neunten Minute das 2:0 selbst – und war damit in diesem Moment an sechs von neun Toren der Duisburger in den beiden Duellen gegen die Saale Bulls beteiligt. Ein Huebscher-Albtraum.

Doch anders als am Freitag kamen die Bulls wieder. Alexander Zille verwandelte einen berechtigten Penalty (14.). Trotzdem ging es nach einem Unterzahl-Tor (19.) des ebenfalls langjährigen DEL-Spielers Björn Barta mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabinen.

Nach dem ersten Seitenwechsel wachten die Saale Bulls dann auf. Eine Prügelei in der 24. Minute brachte gleich drei Hallenser und drei Duisburger auf die Bank. Kai Schmitz, der 14 Minuten erhielt, sah darin aber einen Weckruf. „Die Situation hat uns aufgerüttelt. Die Duisburger sind spielerisch so stark, dass wir auch mal dreckig ins Spiel finden müssen.“ Und tatsächlich waren die Bulls da.

Alexander Zille (27.) mit dem Anschluss- und Eric Wunderlich (33.) in doppelter Überzahl mit dem Ausgleichs-Tor ließen Hoffnung aufkeimen. „Im zweiten Drittel hatten wir sie“, analysierte Kapitän Jörg Wartenberg. „Aber du darfst dir gegen diese Mannschaft einfach keine Fehler erlauben, das bestrafen die eiskalt.“

Patzer im Spielaufbau

Und genau solch ein Fehler passierte im Spielaufbau. Cody Bradley nutzte das zum 4:3 (35.). Nur vier Minuten später traf Raphael Joly – wieder einmal auf Vorarbeit von André Huebscher.

Im Schlussdrittel passierte nicht mehr viel. Joly erzielte kurz vor Schluss, als die Bulls den Torhüter vom Eis genommen hatten, das 6:3, sein fünftes Tor in den beiden Duellen mit den Hallensern. Und gemeinsam mit Sturmpartner Huebscher kommt das Duo in den beiden Spielen auf 14 Scorerpunkte bei 13 Toren. „Diese Sturmreihe ist brutal“, meinte Bulls-Kapitän Wartenberg. „So etwas macht am Ende den Unterschied.“ (mz, 19.03.2017)


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