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mz-web.de: Eishockey in Halle – Zweite Niederlage in Folge für die Saale

 

Berlin – Für die Saale Bulls ging es nach der 2:7-Niederlage bei den Hamburg Crocodiles in der „englischen Woche“ zum Auftakt des Wochenendes nun nach Berlin in das Eisstadion am Glockenturm. Die Preussen Berlin hatten ihrerseits nach der 7:0-Klatsche in Halle noch etwas gut zu machen und wollten mit dem Heimvorteil im Rücken versuchen, die drei Punkte in der Hauptstadt zu halten.

Diese Einstellung zeigten sie auch recht deutlich und störten von Anfang an die Angriffe der Hallenser konsequent um so einen guten Spielaufbau vor dem Tor von Olafr Schmidt zu verhindern.

Saale Bulls dominieren das erste Drittel

Dennoch bestimmten zunächst die Saale Bulls die Partie, taten sich jedoch schwer, ihre guten Chancen auch erfolgreich abzuschließen. Die Bulls kämpften sich immer wieder ins Drittel der Gastgeber vor, doch scheiterten dann durch unnötige Fehlpässe oder es fehlte einfach das Torglück.

Durch diese Angriffe boten sie den Hausherren viel Raum auf dem Eis und die Berliner nutzten einen gezielten Konter, um dank des Tores von Josh Rabbani in Führung gehen zu können. So ging es beim Stand von 1:0 erstmals zurück in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt nutzten die Bulls eine Strafzeit der Gastgeber, um zum Ausgleich zu treffen. Philipp Gunkel benötigte nur 17 Sekunden Powerplay, um das 1:1 zu erzielen. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei sich die Berliner, durch den Ausgleich angestachelt, nun auch den größeren Spielanteil sicherten. Das wurde mit der Führung belohnt, als Jan Schmidt bei einem eigentlichen Passversuch auf einen Mitspieler den Puck aus spitzem Winkel im Tor von Sebastian Albrecht versenkte.

Vereinzelte Faustkämpfe

Das Spiel wurde in Folge zusehends härter, einige Gefechte wurden auch mit den Fäusten geklärt. Den Saale Bulls half das freilich nicht weiter, denn sie fanden nach unnötigen Puckverlusten und Fehlpässen kein Mittel, um Tore zu schießen. Zudem scheiterten sie mehrfach an Berlins Goalie Olafr Schmidt. Das änderte sich auch im letzten Drittel nicht und so blieb es am Ende beim 2:1 für die Gastgeber.

Nach diesem misslungenen Einstieg in das Spielwochenende geht es nun am Sonntag im heimischen Sparkassen-Eisdom mit der Partie gegen den ESC Wohnbau Moskitos Essen weiter. (mz, 10.12.2016)


    Dezember 2017
MDMDFSS
     1 TecArt Black Dragons - Saale Bulls 2 3 Saale Bulls - ECC Preussen Berlin
4 5 6 7 8 Hannover Indians - Saale Bulls 9 10 Saale Bulls - Füchse Duisburg
11 12 13 14 15 Herner EV - Saale Bulls 16 17 Saale Bulls - Crocodiles Hamburg
18 19 20 21 22 Saale Bulls - EXA IceFighters Leipzig 23 24
25 26 EXA Icefighters Leipzig - Saale Bulls 27 28 Saale Bulls - ESC Wohnbau Moskitos Essen 29 30 31
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