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mz-web.de: Eishockey – Saale Bulls mit Vereinsrekord an die Spitze

Als das eigene Tagwerk gestern Abend mit einem 4:2-Sieg bei den Black Dragons Erfurt vollendet war, zog es Ken Latta, den Trainer der Saale Bulls, zum Radio. In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) stand das rheinische Derby zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG an. Und mit dabei Lattas Sohn Nickolas.

Die Haie gewannen 2:1, eine positive Nachricht für den Junior in einer Saison, die eher arm an guten Nachrichten ist für die Kölner. Und zumindest da unterscheiden sich die Bestandsaufnahmen von Vater und Sohn zurzeit mächtig.

Denn zwei Spielklassen darunter, in der Oberliga Ost, haben die Spieler von Ken Latta gestern die Tabellenführung von den Icefighters Leipzig zurückerobert – wenn auch die Sachsen bei drei Punkten Rückstand zwei Spiele weniger absolviert haben.

Dass die Hallenser wieder oben stehen, hat viel mit einem Taktik-Griff ihres Trainers zu tun. Der hatte bereits vorige Woche Artem Klein aus der dritten Reihe in die erste beordert (MZ berichtete). Und mit dem Treffer zum 3:2 gestern in Erfurt stellte der 20-Jährige prompt einen Vereinsrekord auf. Im seinem dritten Spiel in dieser Konstellation erzielte Klein zum dritten Mal hintereinander den siegbringenden Treffer – das war bisher nur Troy Bigam und Ivan Kolozvary einmal geglückt.

„Mir wurde gestern bei Facebook zu einem Vereinsrekord gratuliert, aber nicht gesagt, worum es genau ging“, erzählte Klein. „Ich dachte mir aber, dass es um die entscheidenden Tore geht.“ Und für ihn kommt der Aufschwung nicht von ungefähr. „Ich habe in den letzten Spielen einen moralischen Schub bekommen. Bei mir fliegen gerade die Beine. Dabei habe ich in den Spielen sogar noch Chancen liegengelassen.“

Mit der Neuordnung der Mannschaftsteile hat Ken Latta aber nicht nur Artem Klein zu neuer Stärke verholfen. In Erfurt baute der Coach gestern die zweite Reihe um Philipp Gunkel um. „Am Freitag beim Sieg gegen Schönheide hatte er zu wenig Schüsse bekommen, deshalb habe ich ihm in Erfurt Matthias Schubert und Alexander Zille an die Seite gestellt.“ Und siehe da: Gunkel erzielte das 1:0, Schubert markierte den Schlusstreffer. Bei beiden Toren war Zille als Vorbereiter beteiligt.

Latta verfolgt mit den häufigen Umstellungen ein klares Ziel. Er möchte möglichst große Ausgewogenheit zwischen den drei Reihen erreichen. „Und ich war wirklich beeindruckt, wie gut das in Erfurt geklappt hat. Wir haben 60 Minuten gutes Eishockey gespielt.“ (mz, 14.12.2014)


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