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mz-web.de: Eishockey-Saale-Bulls-Pausen ärgern Trainer Latta

29.11.2014 19:06 Uhr | Aktualisiert 29.11.2014 19:18 Uhr
Die Saale Bulls können gegen Fass Berlin nur phasenweise überzeugen. Nach einem guten ersten Drittel schaltet die Mannschaft von Ken Latta zu früh zurück und tut sich dann lange schwer.
Halle (Saale): Den Sonderapplaus holte sich Patrick Glatzel schon vor Beginn des Eishockey-Heimspiels gegen Fass Berlin ab. Der Torwart der Saale Bulls feierte am Freitag seinen 21. Geburtstag und etwa 1 000 Fans jubelten ihm zu.

Und auch hinterher gab es etwas zu feiern. Den Bulls gelang ein 7:3-Erfolg. Schon in der vierten Minute stocherte Matt Abercrombie den Puck zum 1:0 ins Tor. Philipp Gunkel legte in der 15. Minute zum 2:0 nach. Zahlreiche weitere Einschussmöglichkeiten folgten. Allein die mangelnde Chancenverwertung ließ den Tabellenletzten der Oberliga Ost, der zuletzt sechs Spiele in der Liga in Folge verloren hatte, noch hoffen. Dann kassierte Fass das dritte Gegentor in Überzahl. Daniel Lupzig konnte frei auf das gegnerische Tor zulaufen und das 3:0 markieren, bevor die Berliner durch Christian-Alexander Leers zum 3:1 kamen. „Das erste Drittel war gut“, zeigte sich Saale Bulls Trainer Ken Latta zufrieden. „Wenn wir an die ersten 20 Minuten auch am Sonntag in Berlin anknüpfen können, bin ich zuversichtlich“, sagte auch Zweifach-Torschütze Daniel Lupzig.

Umso überraschender war dann aber die Vorstellung, die die Hallenser lange Zeit im zweiten Drittel boten. Fast schien es, als hätten die Saale Bulls ein wenig Mitleid. Folgerichtig kamen Fabio Patrzek in der 34. Minute in Berliner Überzahl zum 3:2. Das eigentlich einseitige Spiel schien einen kuriosen Verlauf zu nehmen. „Wir haben den Gegner auf die leichte Schulter genommen, einen Gang runter geschaltet“, ärgerte sich Latta. „Wir waren teilweise unaufmerksam“, so Lupzig.

Dann aber war die Verschnaufpause der Saale Bulls zu Ende. Robin Sochan in der 36. und Daniel Lupzig mit seinem zweiten Treffer in der 40. Minute trafen zum 5:2.

Auch im letzten Abschnitt machten sich die Bulls zunächst das Leben schwer und kassierten das 5:3 durch Fabio Patrzek (42.). Troy Bigam in der 57. Minute und Matthias Schubert in der Schlussminute schraubten das Resultat am Ende dann aber noch auf ein standesgemäßes 7:3. „Das war nicht unser bestes Spiel. Am Ende haben wir zwar gewonne-n, aber mit der Art und Weise des Spiels vor allem im zweiten und Dritten bin ich nicht zufrieden“, sagte Latta.

Am Sonntag geht es erneut gegen Fass Berlin: Der MEC gastiert dann im Wellblechpalast in Berlin.

 

 


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