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mz-web.de: Erstes Oberliga-Spiel – Saale Bulls setzen sich gegen die Rostock Piranhas durch

 

Von Christian Elsässer und Tina Schwarz 

Halle (Saale) – Die erste kleine Bruchlandung im Eisdom an der Selkestraße gab es schon, bevor das Spiel überhaupt begonnen hatte. Vor dem Anbully des ersten Oberliga-Spiels der Saale Bulls am Freitagabend gegen die Rostock Piranhas stolperte einer der Linienrichter bei den ersten Schritten des Warmlaufens. Eine ordentliche Bauchlandung auf dem Eis war die Folge.

Es blieb allerdings – aus hallescher Sicht – die einzige harte Landung des Tages. Und wenn es an einem ersten Spieltag darum geht, eine eben solche um jeden Preis zu verhindern, dann war der Gastgeber-Mannschaft zumindest dies an diesem Abend gelungen. Die Bulls setzten sich gegen das Team ihres ehemaligen Trainers Ken Latta mit 4:1 durch.

Saale-Bulls-Trainer Dave Rich ist trotzdem sauer

Allerdings: Wirklich überzeugen konnten sie dabei nicht. „Ich bin sauer“, sagte Saale-Bulls-Trainer Dave Rich. „Wir müssen einfach viel mehr Tore schießen. Wir hatten 44:20 Schüsse, allein im zweiten Drittel 17:5 Schüsse. Wir machen einfach zu wenig daraus.“

Dabei begannen die Gastgeber stark, hatten das Spiel im ersten Abschnitt im Griff und gingen  auch zu Recht mit 2:0 in Front. Alexander Zille, dem  Rekordspieler des Vereins, war es vergönnt, das erste Pflichtspieltor der Saison zu erzielen.

Ein gutes Omen: Zum 22. Mal erzielte Zille ein 1:0 – und die Statistik beweist: Jedes Mal gingen die Bulls dann auch als Sieger vom Eis. „Ich kenne die Statistik“, sagte Zille schmunzelnd. „Aber ich kann mir auch nicht erklären, wie das zustande kommt.“

Zwei der alten Bulls-Haudegen aus dem mit elf Spielern verstärkten Kader trafen

Kurze Zeit später erhöhte Michal Schön auf 2:0. Der Verteidiger, einst als Offensivspieler ausgebildet, vollendete eine Einzelaktion (10.). „Da kam der Rest vom Stürmer-Gen durch“, meinte Schön.

Bezeichnenderweise waren es zwei der alten Bulls-Haudegen aus dem mit elf Spielern verstärkten Kader, die trafen. Und: Es waren zwei Spieler, die nicht unbedingt die großen Torjäger sind. „Mit den Jungs aus der dritten Reihe war  ich richtig zufrieden“, meinte Rich. „Die haben richtig gut gespielt.“

Alles schien zu laufen für die Saale Bulls. Die waren zwar nicht drückend dominant, aber am Ende doch immer den Schritt zwingender. Allein: Es folgte der Bruch.

Spiel glich phasenweise einem wüsten Puck-Hin-und-Herschießen

In der 15. Minute verkürzte Rostocks Valerijj Guts in Überzahl auf 1:2. Ärgerlich, bis dahin hatten die Gastgeber extrem souverän in Unterzahlsituationen gewirkt.

Das Gegentor verfehlte seine Wirkung nicht. Im zweiten Abschnitt ging der Faden völlig verloren. Das Spiel glich phasenweise einem wüsten Puck-Hin-und-Herschießen. „Es fehlt der Spielfluss“, meinte Verteidiger Eric Wunderlich, der wie Stümerkollege Jannik Striepeke verletzt fehlte. „In solchen Momenten würde ich am liebsten direkt aufs Eis springen und helfen.“ Die 17:5 Torschüsse in den zweiten 20 Minuten konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass zu wenig Zwingendes herauskam.

Auch im letzte Abschnitt fehlte lange Zeit die Durchschlagskraft. Entschieden war das Spiel erst kurz vor dem Ende. Rostock nahm seinen Torhüter vom Eis, um in Überzahl zum Ausgleich zu kommen. Georg Albrecht traf ins leere Gäste-Tore (59.). Nur 67 Sekunden später erhöhte Philipp Gunkel auf 4:1. (mz, 29.09.2017)


    November 2017
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