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mz-web.de: Führung im Playoff-Duell – Saale Bulls bezwingen Herner EV im Eisdom

 

Von Christian Elsässer

Halle (Saale) – So ganz überrascht hatte Sebastian Albrecht das Ganze nicht mehr getroffen. „Vor gut einer Woche“, erzählte der Torhüter der Saale Bulls gestern, „habe ich Wind davon bekommen. Aber ich habe das natürlich nicht an die große Glocke gehängt – nicht, dass es am Ende doch anders kommt.“

Es ist nicht anders gekommen. Der Goalie der Saale Bulls ist von den Trainern der Oberliga Nord und den Redakteuren der Fachzeitschrift „Eishockey News“ zum Torwart des Jahres in der Oberliga Nord gewählt worden. Eine große Auszeichnung für den statistisch tatsächlich besten Torhüter der Hauptrunde. Und der war auch am Dienstag beim 4:2-Sieg im dritten Playoff-Duell gegen den Herner EV der große Rückhalt. Die Hallenser sind damit in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 in Führung gegangen.

Es war so etwas wie der Albrecht-Tag bei den Saale Bulls. Die Auszeichnung und starke Leistung von Sebastian. Und die beiden entscheidenden Treffer zum 3:1 und 4:2 durch Stürmer Danny Albrecht. „Ich habe zwar zwei Tore gemacht, aber auch ganz schön viele Fehler“, meinte Danny Albrecht später. „Ich bin mit meiner Leistung überhaupt nicht zufrieden. Aber die anderen in meiner Reihe haben das ausgebügelt.“

Aus der Pleite in Herne gelernt

Das Spiel war allerdings über weite Strecken nicht die ganz große Playoff-Schlacht, die die beiden Teams in den ersten Duellen aufs Eis gelegt hatten. Troy Bigam mit dem 1:0 und der Vorarbeit zum 2:1 durch Matt Abercrombie waren die herausstechenden Spieler der Bulls in einem durchschnittlichen ersten Drittel. „Das war ein bisschen Abtasten“, analysierte der gesperrte Stürmer Marco Habermann in der Pause.

Das hatte allerdings System. „Wir haben nach dem 2:5 in Herne einiges umgestellt“, erklärte Trainer Georgi Kimstatsch. Sollte heißen: Die Bulls erwarteten den Gegner in einer deutlich defensiveren Grundausrichtung. „Wir haben einfach gesehen, dass wir Herne im zweiten Spiel ins offene Messer gelaufen waren“, erklärte Danny Albrecht.

So vermieden die Saale Bulls im ersten Drittel auch die große Menge an Strafzeiten, die sie in den ersten beiden Partien bekommen hatten. Sprach der ausgesprochen starke Schiedsrichter Gregor Brodnicki im ersten Drittel nur eine Zwei-plus-zwei-Minuten-Strafe gegen beide Teams aus, so waren es dann aber doch 18 Minuten im zweiten Abschnitt. Und wieder einmal machte dabei der kanadische Verteidiger Travis Martell auf sich aufmerksam. Sein Bandencheck an der gegnerischen Bank brachte ihm eine Zwei-plus-zehn-Minuten-Strafe ein.

Auswirkungen hatte das aber kaum. Im Schlussdrittel nach dem 4:2 durch Danny Albrecht brachten die Saale Bulls das Spiel souverän über die Bühne. Mit einem ganz starken Sebastian Albecht im Tor. Und das Lob für den Goalie kam dann – entsprechend dem Tag der Albrechts – von Namensvetter Danny: „So einen Torhüter brauchst du in den Playoffs“, so der Stürmer. (mz, 15.03.2016)


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