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mz-web.de: Gegen Tilburg Trappers … Trotz Chancen – Saale Bulls unterliegen dem Meister

 

Von Christian Elsässer

Halle (Saale) – Es gab tatsächlich Schlangen an den Kassen an diesem Sonntagabend. Vor dem Eisdom an der Selkestraße standen scharenweise die Fans an. Nicht aber vorrangig, um Tickets für das anstehende Heimspiel der Saale Bulls gegen die Tilburg Trappers zu erwerben. Das Derby kommende Woche Sonntag gegen die Icefightes aus Leipziger warf bereits seine Schatten voraus.

Die Meisterrunde dieser Oberliga-Saison will es, dass der Rivale aus der Messestadt noch zweimal an die Saale reisen muss. Und das toppt alles, sogar ein Spiel gegen den amtierenden Meister.

Das Duell mit den Tilburg Trappers aus den Niederlanden war freilich mit 1.079 Zuschauern ebenfalls ordentlich besucht. Auch wenn diese nach zuvor vier Siegen in Serie wieder eine Niederlage der Saale Bulls sehen mussten. 1:3 hieß es am Ende.

Dennoch war Saale-Bulls-Trainer Dave Rich nicht einmal unzufrieden. „Wir haben 44 Schüsse abgegeben. Wenn mir das einer vor dem Spiel erzählt hätte, hätte ich das für unmöglich gehalten. Und da waren einige richtig große Chancen dabei.“

Tilburg präsentierte sich als der gewohnt unangenehme Gegner. Überaus körperlich. Schnell. Und mit deutlich größerer Personaldecke. Nominell vier Angriffsreihen boten die Gäste auf. Kein Vergleich zu den gerade einmal acht Stürmern, die Saale-Bulls-Trainer Dave Rich auf das Spielprotokoll schreiben lassen konnte.

Die Bulls waren dem Gegner im Anfangsdrittel dennoch ebenbürtig. Die Gäste hatten zwar deutlich mehr Spielanteile gegen die eher abwartenden Hallenser. So brachte Brock Montgomery die Niederländer auch in Führung (11.). Doch es gab Chancen auf der Gegenseite. Aber sowohl Johannes Ehemann als auch Philipp Gunkel scheiterten bei Alleingängen am ganz starken Schlussmann Ian Meierdres.

Saale Bulls können Tilburg auch in Überzahl nicht bezwingen

Ein ganz ähnliches Bild nach dem ersten Seitenwechsel. Tilburg erhöhte auf 2:0 durch Max Hermens (26.). Allerdings nach überaus gnädiger Mithilfe von Jan Niklas Pietsch, der den Puck im eigenen Abwehrdrittel vertändelte. Zuvor hatten die Gastgeber fast vier Minute in Überzahl gespielt. Doch gerade das Powerplay war überaus ineffizient und vor allem im Spielaufbau unkonzentriert. „Tilburg spielt die beste Unterzahl der ganzen Liga“, analysierte Rich. „Da musst du unglaublich schell sein. Und dafür hat uns mit 13 Spielern einfach die Kraft gefehlt.“

Was zum  Ende des Spiels noch einmal beispielhaft zutage trat. Maximilian Schaludek hatte mit einem abgefälschten Schuss zum 1:2 getroffen (49.). Und die letzten vier Minuten spielten die Bulls in Überzahl. Doch statt des Ausgleichs gab es den K.o. Tilburg fuhr einen brillant vorgetragenen Konter und traf zum 3:1 durch Mitch Bruijsten (58.)

Fazit: Die Bulls unterlagen dem körperlich und spielerisch überlegenen Meister zurecht. Chancenlos aber waren sie nicht. (mz, 07.01.2018)

 


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