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mz-web.de: Heißer Tanz in Kältekammer

HALLE (SAALE)/MZ. Die Saale Bulls sind in der neuen Oberliga-Saison weiter ungeschlagen. am Freitagabend gab es gegen die Füchse aus Jonsdorf den erwarteten siebten Saisonsieg mit 7:2. Klingt klar und eindeutig, war aber trotz allem ein hartes Stück Arbeit. Vor allem, weil ein alter Bekannter im Jonsdorfer Tor zu Höchstform auflief.

Kalt war es in der Volksbank-Arena. Es wird halt Winter, passend Eishockey-Wetter also. Genau 19 Minuten und 22 Sekunden froren dann auch die rund tausend Zuschauer. Der einzige, dem von Minute zu Minute immer heißer wurde, war Jonsdorfs Torwart Robert Wolfermann. Der stand in der letzten Saison noch bei den Saale Bulls im Kasten, wusste deshalb noch genau über die Schusskünste von Halles Stürmern Bescheid. Serienweise parierte er zunächst Schlagschüsse von Daniel Sevo, stand bei den Versuchen von Martin Miklik und Eric Wunderlich richtig und hatte inzwischen richtig gut verdientes Glück, dass ihm in der 18. Minute ein Schuss von Benjamin Tiede an den Arm sprang. Mit einem 0:0 zur Pause hatte sich in diesem Moment schon alles abgefunden, Wolfermann wäre der Held gewesen.

Doch es kam noch anders in Drittel eins. Erst passte Robin Slanina auf Ivan Kolozvary, Wolfermann war erstmals geschlagen. Dann wurstelte sich Robin Sochan 20 Sekunden vor der Pause und nur 28 Sekunden nach dem ersten Tor irgendwie durch die Jonsdorfer Abwehr. 2:0, alles im Lot für die Saale Bulls. Nur Wolfermann stand noch grübelnd ins seinem Tor. So dicht dran war er am Heldentum, und am Ende stand er dann doch mit leeren Händen da.

„So ein Mist, einmal nicht aufgepasst und schon war es passiert“, ärgerte sich Wolfermann, der in Jonsdorf erst sein zweites Spiel in dieser Saison machte. Das hat mit seiner schwierigen Vertragssituation zu tun, da er noch in Weißwasser wohnt und dort auch noch Förderlizenzspieler ist. „In Jonsdorf trainiere ich nur zwei Mal in der Woche. Das ist schon ein entscheidender Unterschied zu Halle.“

Wolfermann ging in die Kabine und durfte schon nach einer Minute und 47 Sekunden im zweiten Drittel wieder dorthin zurück. Jonsdorfs Star-Stürmer Martin Sekera hatte zu genau Maß genommen und traf die Scheibe hinter der Bande des Saale-Bulls-Tores. Die zersplitterte in tausend Stücke. Aufräumarbeiten waren angesagt. Doch die Handwerker in der Eissporthalle sind mittlerweile gut geschult in diesem immer wiederkehrenden Geschäft, schon nach zehn Minuten war eine neue Scheibe eingesetzt.

Weiter ging es im Takt, weiter in Richtung Einbahnstraße auf Wolfermanns Tor. Miklik traf nach 23 Minuten, erneut Sochan verlängerte nur eine Minute später einen Schlagschuss von Max Veltwisch zum 4:0. Sekeras Anschlusstreffer nach 34 Minuten beantwortete Troy Bigam, der sich bei seinem Torschuss elegant einmal um die eigene Körperachse drehte, mit dem 5:1 zur Pause.

Damit war dann auch der Johnsdorfer Elan endgültig gebremst, auch wenn m letzten Drittel zunächst Tomas Hruby noch ein zweiter Treffer gelang. Ivan Kolozvary und Robin Slanina trafen zum 7:2-Endstand.

Als Spieler des Tages wurde bei den Saale Bulls Robin Sochan geehrt.

Am Sonntag treten die Saale Bulls schon um 16 Uhr zu ihrem nächsten Auswärtsspiel bei Preußen Berlin an.

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