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mz-web.de: Herner EV gegen Saale Bulls 2:5 – Tore von Albrecht und Abercrombie reichen nicht

 

Von Christian Elsässer

Der Gang vor dem Spiel ist gutes Ritual bei Georgi Kimstatsch. Der Trainer der Saale Bulls besucht vor dem ersten Bully stets die Schiedsrichter-Kabine, um die Unparteiischen zu begrüßen. So auch am Sonntagabend vor dem zweiten Playoff-Duell mit dem  Herner EV, das die Bullen mit 2:5 verloren. Doch dieses Mal erhielt der Besuch eine spezielle Note.

Der Grund: Kimstatsch fragte, welche Linie sein Team vom Unparteiischen-Trio zu erwarten habe. Die Antwort lautete sinngemäß: Playoff-Eishockey. Also: Hartes Hockey, bei dem nicht sofort zu Strafzeiten gegriffen wird. Und umso mehr ärgerte es den Saale-Bulls-Coach, dass es total anders kam.

Beide Teams kassierten im zweiten Aufeinandertreffen je 57 Minuten. „Und bei unseren ersten Strafzeiten haben wir uns nur angeschaut und uns gefragt, was  da eigentlich gepfiffen wurde“, so Kimstatsch. Leichteste Berührungen hätten bereits zum Verweis geführt. „Dadurch wurde es für uns unglaublich schwer, weil wir viel in Unterzahl spielen mussten.“

Die Saale Bulls gingen auch deshalb mit einem 0:3-Rückstand in die erste Pause. „Dort haben wir uns gesammelt. Im zweiten Drittel sah es dann richtig gut aus“, meinte Kimstatsch. Die Tore von Danny Albrecht (26.) und Matt Abercrombie (29.) brachten die Bulls zurück ins Spiel. Doch es blieb ein Aufflackern. Noch vor der zweiten Pause traf Hernes dreifacher Torschütze Hugo Turcotte zum 4:2 (38.).

Der Kanadier erzielte im Schlussabschnitt auch den Treffer zum Endstand (48.). Es blieb das einzige Tor im letzten Drittel – nicht aber der einzige Aufreger. In der 47. Minute musste Saale-Bulls-Stürmer Marco Habermann nach einem Check gegen Kopf und Nacken vom Eis. Der Schiedsrichter sprach eine Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe aus.

„Es war eine unglückliche Aktion von Marco aus der Bewegung heraus“, analysierte Kimstatsch.  Doch weil der gefoulte Herner Michel Ackers ausschied und sogar zur Untersuchung ins Krankenhaus musste, erhöhte der Unparteiische die Sanktion auf eine 25-Minuten-Matchstrafe.  „Das heißt, dass Marco nicht nur für ein, sondern mindestens für zwei Spiele gesperrt wird“, kritisierte Kimstatsch. „Deshalb werden wir auf jeden Fall Protest einlegen.“

Im Playoff-Duell zwischen den Saale Bulls und dem HEV steht es nun 1:1. Das dritte Spiel findet am Dienstag in Halle im Sparkassen-Eisdom statt. Das erste Bully ist um 19 Uhr. (mz, 13.03.2016)

Herner EV – Saale Bulls 5:2 (3:0, 1:2, 1:0)

Tore: 1:0 Soren Hauptig (13. Schneider, Maas), 2:0 Soren Hauptig (14.), 3:0 Hugo Turcotte (20.), 3:1 Danny Albrecht (26.), 3:2 Matt Abercrombie (29.), 4:2 Hugo Turcotte (39.), 5:2 Hugo Turcotte (49.).
Strafen: 16:24 Minuten
Schiedsrichter: xxx
Zuschauer: xxx in der Gysenberghalle


    Dezember 2017
MDMDFSS
     1 TecArt Black Dragons - Saale Bulls 2 3 Saale Bulls - ECC Preussen Berlin
4 5 6 7 8 Hannover Indians - Saale Bulls 9 10 Saale Bulls - Füchse Duisburg
11 12 13 14 15 Herner EV - Saale Bulls 16 17 Saale Bulls - Crocodiles Hamburg
18 19 20 21 22 Saale Bulls - EXA IceFighters Leipzig 23 24
25 26 EXA Icefighters Leipzig - Saale Bulls 27 28 Saale Bulls - ESC Wohnbau Moskitos Essen 29 30 31
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