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mz-web.de: Klarer 8:1-Sieg – Saale Bulls überrennen Hamburger SV

 

Sie waren eine Macht auf dem Eis: Die Saale Bulls haben den Hamburger SV am Freitagabend im Eisdom in der Selkestraße mit 8:1 an die Wand gespielt.

Halle (Saale). Die Saale Bulls bleiben auf eigenem Eis eine Macht. Am Freitagabend gewann das Team von Trainer Ken Latta im Eisdom an der Selkestraße gegen den Hamburger SV um Ex-Bullen-Torwart Patrick Glatzel klar mit 8:1. Die Hallenser verteidigten damit Platz zwei in der Tabelle der Eishockey Oberliga-Nord.
Ausgangslage
Von der Papierform her musste die Partie eine klare Angelegenheit werden: Der Tabellenzweite Halle empfing den Tabellen-13. Hamburg. Die Hanseaten reisten mit nur zwei Siegen aus neun Spielen im Gepäck an, die Gastgeber gewannen zuvor acht ihrer neun Spiele und punkteten auch bei der einzigen Niederlage in Duisburg, als erst im Penaltyschießen der K.o. kam.
Daten und Fakten
In der Geschichte der Saale Bulls war es überhaupt erst das zweite Duell mit dem Hamburger SV – nach dem knapen 5:4-Verlängerungssieg in dieser Saison in der Hansestadt. Zuletzt gastierte der Rauten-Verein am 19. Februar 2000 in Halle, also zu Zeiten, als die Saale Bulls noch Saaleteufel waren.
Personalien
Für zwei hallesche Verteidiger war die Partie ein Jubiläum. Marc Petermann schlüpfte zum 100. Mal in das Bullen-Trikot, Eric Wunderlich stand zum 100. Mal in einem Ligapunktspiel in Halle auf dem Eis. Ansonsten fehlte den Bullen nur der langzeitverletzte Stürmer Georg Albrecht.
Saale-Bulls-Coach Ken Latta schickte seine Mannschaft in folgender Grundkonstellation aufs Eis:
1. Reihe
Tor: Sebastian Albrecht
Abwehr: Michal Schön, Travis Martell
Angriff: Matt Abercombie, Philipp Gunkel, Marco Habermann
2. Reihe
Abwehr: Eric Wunderlich, Jörg Wartenberg
Angriff: Troy Bigam, Johannes Ehemann, Jakub Langhammer
3. Reihe
Abwehr: Marc Petermann, wechselnd mit Michael Hrstka und Gabriel Federolf
Angriff: Chris Gard, Alexander Zille, Ulib-Gleb Berezovskyy
4. Reihe
Angriff: Benjamin Thiede, Gregor Kubail mit wechselndem drittem Spieler (oft Jakub Langhammer)
Spielverlauf und Analyse
1. Drittel: Die Saale Bulls dominierten das erste Drittel, 23:10 Torschüsse zählte Co-Trainer Uwe Liebetrau in der ersten Pause vor. Doch die Dominanz, auch die frühe erste Überzahl nach zwei Minuten wussten die Gastgeber nicht zu nutzen. Die Gäste trafen dagegen in der 13. Minute, als Halles Verteidiger Eric Wunderlich wegen eines Stock-Checks auf der Strafbank saß. Pausenstand nach 20 Minuten: 0:1.
2. Drittel: Mit mächtig Wut im Bauch kamen die Saale Bulls aufs Eis zurück – und es wurde ein noch einseitigeres Drittel. 23:3 Torschüsse. Vor allem aber 5:0 Tore in den zweiten 20 Minuten. Bemerkenswert: Vier der fünf Treffer gingen auf das Konto von Verteidigern, je zweimal trafen Jörg Wartenberg und Michal Schön. Und: Zwei Treffer fielen in Überzahl – ein neuerlicher Beleg für die Powerplay-Stärke der Bullen. Pausenstand nach 40 Minuten: 5:1.
3. Drittel: Dieselben Mannschaften, dasselbe Spiel. Die Saale Bulls schnürten die Hamburger weiter in deren Abwehr-Drittel fest, das frühe sechste Tor von Marco Habermann nach nur 56 Sekunden stellte klar, dass die Gastgeber nichts mehr anbrennen lassen würden. Phasenweise wirkte das Spiel auch bei 5:5 wie Powerplay, so dominant traten die Gastgeber auf. Matt Abercrombie fälschte erst einen Schlagschuss von Eric Wunderlich ins Tor ab, traf dann nach Vorbereitung des Verteidigers zum Endstand.
Stimmen
Ken Latta (Trainer): Ich kann nur ein großes Lob aussprechen, die Jungs haben auch nach dem Rückstand nach dem ersten Drittel nie die Ruhe verloren. Dass die Verteidiger gut getroffen haben, lag auch am System des Gegners, durch das viel Platz für die Verteidiger entstanden ist. Wir haben unsere Lektion aus dem engen Spiel in Hamburg gelernt. Wir haben dort gesehen, wie unangenehm es ist, gegen diesen Gegner zu spielen.
Michal Schön: Ich freue mich sehr darüber, dass ich in Überzahl spielen darf und viel Zeit auf dem Eis bekomme. Wir haben viel Betrieb vor dem gegnerischen Tor gemacht. Das hat es mir leicht gemacht.
Ausblick
Für die Saale Bulls geht es schon am Sonntag weiter, dann gegen den zweiten Hamburger Verein, die Crocodiles. Auch in dieses Gastspiel gehen die Hallenser als klarer Favorit. (mz, 30.10.2015)

Statistik

0:1 Tor: David Vycichlo 13. Minute (Überzahl)
1:1 Tor: Jörg Wartenberg; Vorbereiter: Jakub Langhammer Philipp Gunkel; 22. Minute
2:1 Tor: Michal Schön; Vorbereiter: Jakub Langhammer, Matt Abercrombie; 27. Minute (Überzahl)
3:1 Tor: Jörg Wartenberg; Vorbereiter: Jakub Langhammer, Eric Wunderlich; 30. Minute
4:1 Tor: Jakub Langhammer; Vorbereiter: Johannes Ehemann, Troy Bigam; 37. Minute
5:1 Tor: Michal Schön; Vorbereiter: Philipp Gunkel, Travis Martell; 39. Minute (Überzahl)
6:1 Tor: Marco Habermann 41. Minute
7:1 Tor: Matt Abercrombie; Vorbereiter: Eric 57. Wunderlich; 57. Minute
8:1 Tor: Matt Abercrombie; Vorbereiter Eric Wunderlich, Marco Habermann; 58. Minute

 


    Dezember 2017
MDMDFSS
     1 TecArt Black Dragons - Saale Bulls 2 3 Saale Bulls - ECC Preussen Berlin
4 5 6 7 8 Hannover Indians - Saale Bulls 9 10 Saale Bulls - Füchse Duisburg
11 12 13 14 15 Herner EV - Saale Bulls 16 17 Saale Bulls - Crocodiles Hamburg
18 19 20 21 22 Saale Bulls - EXA IceFighters Leipzig 23 24
25 26 EXA Icefighters Leipzig - Saale Bulls 27 28 Saale Bulls - ESC Wohnbau Moskitos Essen 29 30 31
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