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Freitag, 08.09.2017, 20:00 Uhr MEC Halle 04 Saale Bulls : Dresdner Eislöwen  

mz-web.de: MEC 04 Saale Bulls – Fitness-Faktor funktioniert bei Eishockey-Cracks

 

Bei den Saale Bulls zahlt sich die neue Art der Saisonvorbereitung aus. René Schwesig von der Martin-Luther-Universität unterstützt das Team mit speziellem Training.

Halle (Saale). Am Donnerstag ist Durchschnaufen angesagt. Endlich einmal. Die Spieler der Saale Bulls haben frei bekommen – frei vom Athletiktraining. Eine Einheit weniger für die Eishockey-Cracks, die fast jeden Tag neben einem Trainingsblock auf der Eisfläche einen weiteren im Fitnessstudio haben: Kraft, Ausdauer, Sprint- und Sprungkraft.

Mit René Schwesig von der Martin-Luther-Universität hat Cheftrainer Ken Latta den Saale Bulls erstmals einen wissenschaftlichen Trainingsrahmen verpasst. „Diese Professionalität, die wir dank der Uni haben, kann manch ein DEL-Team nicht vorweisen“, sagt er stolz. Und mehr noch: Latta führt den erfolgreichen Saisonstart mit vier Siegen aus vier Spielen massiv auf dieses Training zurück.

Auffällig ist: Das Team hat alle Spiele erst hinten heraus gewonnen. „Dass wir gewonnen haben, selbst wenn wir mal schlecht gespielt haben, liegt auch an unserer Fitness, an unserem harten Vorbereitungsprogramm“, betont der Kanadier. Bis zu viermal am Tag ließ er seine Profis da anrücken.

René Schwesig bestätigt die Theorie durchaus. Er hat auch Handballer, Basketballer oder Fußballer begleitet. Seine Meinung: „Die Saale Bulls trainieren wesentlich mehr als andere Mannschaften, die ich begleitet habe.“

Trotzdem schränkt er ein, dass sich erst nach sechs Wochen Training überhaupt ein spürbarer Effekt einstelle. „Und wir haben ja erst Anfang September richtig angefangen.“ Seine Theorie: Der Anschein der guten Fitness rühre vielleicht auch daher, dass die bisherigen Gegner einfach nicht austrainiert waren. Schwesig: „Die Mannschaft ist erst bei 75 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit.“ Im November plant er deshalb einen zweiten Leistungscheck, ab Dezember, sagt er „lasse ich mich an meiner Arbeit messen“.

75 Prozent – wenn das so ist, wäre es ein vielversprechender Wink für die Saison. Denn bisher haben die Bulls mit Erfurt, Braunlage und den beiden Hamburger Teams vor allem Gegner gehabt, die man in hinteren Tabellenregionen erwartet. Auch für Timmendorf am Freitag gilt das. Erst am Sonntag in Duisburg steht das erste Duell mit einem Spitzenteam an. (mz, 06.10.2015)


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