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mz-web.de: MEC Saale Bulls – 15 Tore, sechs Punkte, wenige Rückschlüsse

 

Die Saale Bulls haben beide Hamburger Teams geschlagen. Doch trotz eines 7:3-Sieges am Sonntag konnten die Hallenser gegen die Crocodiles nicht wirklich überzeugen.

Hamburg/Halle (Saale). Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die etwas über die Bedeutung eines Eishockey-Spiels erzählen. In der Eishalle in Hamburg Farmsen stand Saale-Bulls-Torhüter Sebastian Albrecht am Sonntag gegen die Crocodiles hinter der Bande. 60 Minuten lang. Trainer Ken Latta hatte vor dem Spiel gegen den Vorletzten der Tabelle entschieden, seine Nummer zwei Clemens Ritschel aufs Eis zu schicken. „Er muss Spielpraxis bekommen“, argumentierte der Trainer mit Blick auf den 21-Jährigen, „falls mal etwas mit Sebastian ist. Trotzdem habe ich lange damit gerungen. Denn gegen einen schwächeren Gegner besteht immer die Gefahr, dass die Mannschaft zwei Gänge zurückschaltet – und das wäre Clemens gegenüber nicht fair gewesen.“

15 Tore gegen Hamburger Teams

Die Sorge war tatsächlich nicht ganz unbegründet. Das Spiel endete 7:3 für die Gäste, wirklich überzeugen aber konnten die Bulls nicht. Zwar war es das dritte Sechs-Punkte-Wochenende in Serie, doch wertvolle Rückschlüsse ließen sich kaum ziehen. Denn wie beim 8:1 am Freitag gegen den Hamburger SV ging es gegen einen spielerisch überforderten Gegner. Latta: „Die Hamburger Teams sind nicht der Maßstab, aber auch solche Spiele musst du erst einmal gewinnen.“

Die hinteren Reihen treffen

Das taten die Hallenser souverän mit der Bilanz von 15:4 Toren. Und zwei hoffnungsvolle Tendenzen gab es dann doch: Waren es am Freitag die Verteidiger, die vier Treffer erzielten, so dominierten gestern die Stürmer – und zwar die aus den hinteren Reihen.

Zweimal Alexander Zille, Chris Gard und Benjamin Thiede trafen, sie spielen dritte und vierte Reihe. Marco Habermann und Philipp Gunkel trugen aus der ersten Formation Treffer bei, Troy Bigam aus der zweiten. „Ich bin nicht gerade begeistert von der Leistung der ersten und zweiten Reihe“, meinte Latta. „Aber gerade die dritte um Alexander Zille war voll da. Das zeigt mir, dass diese Mannschaft Charakter hat. Wenn die erste Reihe mal nicht voll da ist und die anderen einspringen, dann hast du ein Team, das weit kommen kann.“

Für die Saale Bulls steht nun Urlaub auf dem Programm, heute und morgen lässt Latta trainieren, danach haben die Spieler bis Sonntag frei. Erst am 13. November ist das Team wieder im Liga-Einsatz. (mz, 01.11.2015)


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