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mz-web.de: MEC Saale Bulls gegen Black Dragons Erfurt – Entdeckung der Effektivität

 

Von Christian Elsaesser
Die Saale Bulls siegen souverän gegen Erfurt, weil sie anfangen, ihre Torchancen auch zu nutzen.

Halle (Saale). Uwe Liebetrau hat bei den Spielen der Saale Bulls eine wichtige Aufgabe. Der Co-Trainer von Halles Eishockey-Oberligist ist so etwas wie ein Live-Scout. Er erfasst von der Bank aus Torschützen und Vorbereiter. Und er führt auch eine Torschuss-Statistik.

Am Freitagabend, beim Spiel der Bulls gegen die Black Dragons Erfurt, das die Gastgeber mit 6:2 gewannen, war Liebetraus Schuss-Liste so eine Art Zeugnis des Auftritts seiner Mannschaft. „Der Unterschied zu den letzten Spielen war, dass wir heute endlich unsere Chancen auch reingemacht haben“, analysierte Philipp Gunkel, der zwei Treffer und ein aberkanntes Abseitstor erzielt hatte.

Das Spiel führte diesen Unterschied tatsächlich vor Augen. Nach dem ersten Drittel standen 19:10 Schussversuche auf Liebetraus Liste. Und wer weiß, dass es zum selben Zeitpunkt nur 2:1 nach Toren stand, konnte das größte Problem der letzten Wochen wiedererkennen: die fehlende Effektivität, die viel zu geringe Chancenverwertung.

Die Gastgeber dominierten die Thüringer von Beginn an. Doch selbst der Führungstreffer von Matt Abercrombie in der dritten Minute vermochte kaum Souveränität in die Abschlüsse zu bringen. Eine Vielzahl von Schüssen folgte, zwei sogar an das Gestänge des Erfurter Tores. Doch nach dem Ausgleich durch Kyle Bodie (7. Minute) war es einzig Jakub Langhammer, der noch vor der ersten Pause auch ins Netz traf. Zwei Minuten vor Drittelende erzielte er das 2:1 (18.).

Nach dem erneuten Ausgleich durch Bodie (22.) aber änderte sich etwas. Die Gastgeber fingen auf einmal an, ihre Sicherheit in den Abschlüssen zu finden. Chris Gard fälschte einen Schlagschuss zum 3:2 ab, zwei Tore von Philipp Gunkel (31./35.) brachten die Saale Bulls dann endgültig auf Kurs. Nach 23 Sekunden des Schlussdrittels traf Marco Habermann zum 6:2 (41.).

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft“, sagte Saale-Bulls-Trainer Ken Latta. Anders als vor Wochenfrist in Neuwied habe das Team auch bei einer Führung die Disziplin behalten.

Vor allem im defensiven Stellungsspiel machte Latta Fortschritte aus. Und das zahlte sich tatsächlich in bemerkenswerter Weise aus: Hatten die Bulls beim Auswärtsspiel in Erfurt noch 71 Strafminuten kassiert, waren es nun gerade einmal sechs. Der beste Wert der Mannschaft in dieser Saison. Und auch das Thema Chancenverwertung wollte Latta nicht zu hoch hängen und zollte lieber Lob: „Man muss auch sehen, dass Erfurt einen wirklich guten Torwart hatte.“ (mz, 27.11.2015)


    Dezember 2017
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