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mz-web.de: MEC Saale Bulls Halle – Warum das Heimspiel gegen Timmendorfer Strand abgebrochen wurde

 

Das Spiel der Saale Bulls in der Oberliga Nord gegen den EHC Timmendorfer Strand ist am Freitagabend abgebrochen worden. Nach der ersten Drittelpause sollte das Eis erneuert werden, aber die Maschine dafür war kaputt. Wie es jetzt weitergeht:
Halle (Saale). Die Krisentreffen fanden an zwei unterschiedlichen Seiten der Halle statt. Auf der einen arbeiteten die Techniker. Sie versuchten an diesem Freitagabend fieberhaft, die defekte Eismaschine im Eisdom an der Selkestraße ans Laufen zu bringen. Und zur gleichen Zeit hatten sich auf der anderen Seite der Halle die drei Schiedsrichter, die Trainer und die Leitung des Kampfgerichts zusammengefunden, um zu beraten, wie es weitergehen kann.
Das Spiel der Saale Bulls in der Oberliga Nord zwischen den Saale Bulls und dem EHC Timmendorfer Strand ist am Freitagabend abgebrochen worden. Beim Stand von 1:0 waren die Teams zur ersten Drittelpause in die Kabine gegangen, als die Eismeister feststellen mussten, dass die Eismaschine kaputt ist. „Aber ohne Eispflege kann man nicht weiterspielen, das Eis ist irgendwann nicht mehr gut genug“, erklärte Halles Co-Trainer Uwe Liebetrau. Die Verletzungsgefahr für die Spieler wäre zu groß.

Um 21.03 Uhr war die Sitzung des sechsköpfigen Gerichts in der Schiedsrichterkabine beendet, das Urteil über das Spiel gefällt: Abbruch. Auf Entscheidung des Unparteiischen Gregor Brodnicki.
Eine halbe Stunde später sah man Daniel Mischner bereits am Telefon. Der Präsident der Hallenser informierte den Deutschen Eishockey Bund (DEB), unter dessen Leitung die Oberliga seit diesem Jahr ausgetragen wird. Und die Botschaft vom Verband war klar: „Wenn wir uns als Vereine einigen“, so berichtete Mischner, „dann wird es keinen Punktabzug oder Ähnliches für uns geben. Natürich kommen wir für alle Mehrkosten des Abbruchs auf. Also Buskosten für die Gästemannschaft oder Kosten für die Schiedsrichter.“
Und genau diese Einigung gibt es wohl. „Ich habe mit dem Trainer der Timmendorfer gesprochen, er hat gesagt, dass sie mit einer Neuansetzung einverstanden wären“, so Mischner. „Solche Fälle gab es auch schon in anderen Ligen, es lag nicht in unserer Macht.“ Nach dem Gespräch mit dem DEB suchte der Präsident zudem den Weg in die Spielerkabine der Gäste, um sich zu entschuldigen.
Für die Saale Bulls ist es das vierte Mal, dass ein Spiel nicht regulär zu Ende gebracht werden konnte. In einem Punktspiel geschah dies zuletzt am 20. Januar 2007, als im Open-Air-Stadion von Niesky wegen Regens nicht weitergespielt werden konnte.
Sportlich hatte der Abend übrigens überaus erfreulich begonnen. Matt Abercrombie hatte die Saale Bulls schon nach 39 Sekunden mit einem Alleingang in Führung gebracht. Es war das zweite Mal, dass der Kanadier in der ersten Minute traf, am 30. Januar hatte er gegen Herne den Vereinsrekord aufgestellt – nach 14 Sekunden. Die Bullen dominierten danach, brachten 20:7 Torschüsse auf den Kasten der Gäste, trafen aber nicht noch einmal. (mz, 11.10.2015)

    November 2017
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