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mz-web.de: MEC Saale Bulls vs. IceFighters Leipzig Overtime-Pleite bei dichtem Nebel

 

Die Saale Bulls haben ihr erstes Derby in der Oberliga-Saison 2015/16 gegen Leipzig mit 2:3 in der Overtime verloren. Dabei erschwerte über die komplette Spielzeit ein dichter Nebel über dem Eis den Spielfluss.
Halle (Saale). Immer wieder musste der Referee die Spieler zum Runden laufen bitten, um den dichten Nebel, der über dem Eis des Sparkassen-Eisdoms lag verfliegen zu lassen. Das störte den Spielfluss erheblich, sodass weder richtige Derbystimmung, noch ein richtiger Spielfluss zustande kam. Erst im dritten Drittel wurde die Partie schneller und ansprechender. Am Ende verloren die Saale Bulls wegen eines fahrlässigen Fehlers in der Verlängerung.
Ausgangslage
Das erste Derby der Saison stand ganz unter dem Zeichen der überraschenden Rückkehr von MEC-Vereinsikone Kai Schmitz. Als IceFighter in die Saison gestartet, überraschte der Verteidiger unter der Woche mit dem spontanen Wechsel zurück in die Saalestadt nicht nur die Leipziger Fans. Zwar stand Schmitz am Sonntagabend noch nicht für die Saale Bulls auf dem Eis, doch der Wechsel sorgte für zusätzliche Brisanz. Sportlich starteten die Leipziger weitaus besser in das Wochenende als die Hausherren. Mit 8:2 wurden die Black Dragons aus Erfurt abgefertigt, während die Saale Bulls ihr Auswärtsspiel im niederländischen Tilburg mit 1:2 unterlagen.
Aufstellung
Weil Coach Ken Latta nur auf den verletzten Georg Albrecht verzichten musste, konnte er praktisch aus den Vollen schöpfen und schickte folgende Teams aufs Eis:
1. Reihe
Torwart: Sebastian Albrecht
Abwehr: Michal Schön, Travis Martell, (Petermann)

Angriff: Marco Habermann, Matt Abercrombie, Philipp Gunkel
2. Reihe
Abwehr: Wunderlich, Wartenberg
Angriff: Bigam, Ehemann, Langhammer
3. Reihe
Abwehr: Petermann, Federolf, (Hrstka)
Angriff: Zille, Gard, Berezovskyy
4. Reihe
Angriff: Thiede, Kubail, (Langhammer)
Spielverlauf und Analyse1. Drittel: Das Duell der beiden Lokalrivalen begann zunächst dynamisch und die Leipziger drückten früh auf die Führung. Nach knapp fünf Minuten wurden die Gäste belohnt. Während einer Unterzahl der Hausherren (Verteidiger Eric Wunderlich saß auf der Strafbank) gelangte das Spielgerät zu Jake Johnson, der aus kurzer Distanz zur Führung für Leipzig traf. Danach bemühten sich die Saale Bulls redlich, doch ein möglicher Ausgleich wurde auch davon verhindert, dass es zahlreiche Unterbrechungen wegen dichtem Nebel auf der Eisfläche gab. Immer wieder mussten die Spieler beider Teams auf dem Eis Runden drehen, um den Nebel für einige Minuten zu vertreiben. Das störte den Spielfluss auf beiden Seiten. Kurz vor der Pause hätten die Gäste zwar noch auf 0:2 erhöhen können, als Bulls-Goalie Sebastian Albrecht gleich mehrere Schüsse aus kurzer Distanz zu parieren wusste und auch Travis Martell versuchte es für für die Hausherren noch einmal mit einem Schlagschuss aus der Distanz, doch zum Ende des ersten Drittels blieb es beim 0:1 für die Leipziger.

2. Drittel: Das zweite Drittel begann deutlich druckvoller. Nach nur wenigen Sekunden konnten sowohl die Saale Bulls, als auch die IceFighters gefährlich nahe vor das Tor des Kontrahenten kommen, beide Mal hielten die Goalies sicher. Doch anders als die Hausherren ließen die Leipziger zunächst nicht locker. Nach dreieinhalb Minuten hätte es bereits 2:0 stehen können, doch Leipzigs Bradley Snetsinger scheiterte an Albrecht. In der 26. Minute machte es Jake Johnson wieder besser und erzielte sein zweites Tor des Tages, erneut nach einem schön ausgespielten Konter. Nun wachten allerdings auch die Saale Bulls auf und drückten erstmals richtig auf einen eigenen Treffer. In der 31. Minute trug diese harte Arbeit bei weiterhin schwieriger Sicht endlich Früchte: Jakub Langhammer traf im Powerplay nach einer unübersichtlichen Szene zum 1:2-Anschlusstreffer. Nur 78 Sekunden später ließ Philipp Gunkel die halleschen Fans erneut jubeln. Nach einem traumhaften Zusammenspiel mit Jakub Langhammer taf er zum mittlerweile verdienten Ausgleich. Mit 2:2 ging es ins letzte Drittel.
3. Drittel: Im finalen Durchgang wurde die Sicht auf dem Eis etwas besser und es kam endlich ein Spielfluss auf Seiten der Saale Bulls zustande. Vor 2.248 Zuschauern waren es die Hausherren, die nun absolut das Zepter übernahmen. Auch, weil Coach Ken Latta nun vor allem seinen ersten beiden Reihen mit den gestandenen Profis vertraute um den Sieg zu sichern. Langhammer (47.) und Abercrombie (50.) scheiterten beide am Goalie der Leipziger, auch Troy Bigam konnte das Tor eine Minute später nicht treffen. Weil auch die Gäste keine Entscheidung herbeiführten, ging es in die Overtime. Dort gab der Schiedsrichter nach einem Foul der Saale Bulls etwas überraschend Vorteil, die Abwehr der Bullen war einen Moment unaufmerksam und Hannes Albrecht traf Sekunden vor Ende der zusätzlichen fünf Minuten zur 3:2-Entscheidung für Leipzig. (mz, 15.11.2015)
Saale Bulls – IceFighters 2:3 n.V. (0:1, 2:1, 0:0, 0:1)
Tore: 0:1 Johnson (5., Snetsinger, Albrecht), 0:2 Johnson (27., Eichelkraut, Snetsinger), 1:2 Langhammer (32., Michal Schön, Matt Abercombie), 2:2 Gunkel (33., Langhammer, Abercombie), 2:3 Albrecht (65.).
Strafen: 6:6 Minuten
Zuschauer: 2.248 im Sparkasse-Eisdom

    Dezember 2017
MDMDFSS
     1 TecArt Black Dragons - Saale Bulls 2 3 Saale Bulls - ECC Preussen Berlin
4 5 6 7 8 Hannover Indians - Saale Bulls 9 10 Saale Bulls - Füchse Duisburg
11 12 13 14 15 Herner EV - Saale Bulls 16 17 Saale Bulls - Crocodiles Hamburg
18 19 20 21 22 Saale Bulls - EXA IceFighters Leipzig 23 24
25 26 EXA Icefighters Leipzig - Saale Bulls 27 28 Saale Bulls - ESC Wohnbau Moskitos Essen 29 30 31
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