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mz-web.de: Neuzugang Jannik Striepeke verstärkt die Saale Bulls im Angriff

 

Von Mike Händler

Halle (Saale) – Die Wade von Jannik Striepeke ziert ein Pin-Up-Girl im Stile Marylin Monroes. Ein Tattoo von vielen, das seinen Körper schmückt. Eher ungewöhnlich ist, dass die Grazie einen Eishockeyschläger und die Rückennummer 99 trägt. Insider wissen natürlich sofort, wem da gehuldigt wird. Einem der größten des Sports: Wayne Gretzky.

Der gebürtige Mannheimer sieht sich jedoch nicht in einer Liga mit der kanadischen Eishockey-Legende. „Filigran bin ich nicht, sondern ein harter Arbeiter – und ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch“, charakterisiert sich Striepeke.

Saale Bulls: Jannik Striepeke kommt aus Rostock

Darauf setzen die halleschen Saale Bulls, die den 28-Jährigen Angreifer von den Rostock Piranhas loseisten. „Trainer Dave Rich hat mich von seiner Idee überzeugt, schnelles und aggressives Eishockey spielen zu wollen. Er will Charakterköpfe auf dem Platz und ein intaktes Team, in dem jeder für den anderen kämpft“, sagt Striepeke.

Und das Potenzial der Saale Bulls überzeugte ihn. „Wir haben nicht groß rumgefeilscht. Halle ist ambitioniert und will den Aufstieg schaffen“ sagt Striepeke. Und dieses Glücksgefühl erlebte der Eishockeyspieler bereits 2013 mit dem EC Bad Nauheim, als der Meister der Oberliga West in die DEL 2 aufgestiegen war.

Jannik Striepeke wurde beim Mannheimer ERC ausgebildet

Jannik Striepeke erkennt sogar Parallelen zu der Strategie der Saale Bulls und der Bad-Nauheimer-Aufstiegssaison. „Wir haben nicht mit einer Mannschaft der großen Namen den Aufstieg geschafft, sondern mit unserer Mentalität und unseren Zusammenhalt. So gewinnt man Spiele, in denen es um alles geht.“

Ausgebildet beim Mannheimer ERC hat Striepeke spezielle Qualitäten. „Ich bin ein physischer Spieler, der Freiräume für die Mitspieler schafft.“ So verwundern seine Statistiken nicht. Häufig tritt der Angreifer als Vorlagengeber in Erscheinung. „Ein Torjäger werde ich nicht mehr. Aber das stört mich nicht, weil der Teamerfolg für mich an erster Stelle steht“, erzählt er.

Der Faktor Erfahrung kommt hinzu. Von Nebensächlichkeiten lässt sich Striepeke nicht mehr ablenken, bekennt er. Als junger Spieler war das anders. Da standen unmissverständlich böse Botschaften an den Gegner auf seinen Eishockeyschläger. „Das ging aber kräftig daneben“, erzählt er lachend.

Saale Bulls: Neuzugang Striepeke kennt die Atmosphäre in Halle schon

Gebaut ist der Neu-Bulle Striepeke wie ein Modell-Athlet. Das kommt nicht von ungefähr. Der gebürtige Baden-Württemberger ist Sport- und Fitnesskaufmann. Vor der neuen Saison will er die Fitnesstrainerlizenz erwerben und sieht als Personal-Trainer seine berufliche Zukunft nach dem Profi-Sport.

Das Publikum in Halle kennt der Eishockey-Spieler bereits bestens. Damals spielte er noch auf Seiten des großen Lokalrivalen Icefighters Leipzig. „Ich bin gespannt, wie es nun auf der anderen Seite ist“, sagt Striepeke.

Bevor es an die Saale geht, will Jannik Striepeke noch etwas die Seele baumeln lassen. Ausflüge in die Niederlande und an den Tegernsee sind geplant. Immer an seiner Seite ist sein Hund Johnny. Der wird ihn auch nach Halle begleiten. (mz, 20.06.2017)

 


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