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mz-web.de: Noch einmal eine Gala für die Fans

Im letzten Heimspiel der Saison sind die Saale Bulls heute Favorit gegen die Piranhas aus Rostock. Talent Slanina fühlt sich wohl in Halle und soll gehalten werden. Doch auch andere Vereine haben ihre Fühler nach dem Stürmer ausgestreckt.

HALLE/MZ. 

Es wird definitiv das letzte Heimspiel der Saison, Freitagabend ab 20 Uhr in der Volksbank-Arena gegen die Piranhas aus Rostock. Auch wenn es rein rechnerisch um nichts mehr geht, die Saale Bulls wollen ihren treuen Fans noch einmal eine Gala-Vorstellung abliefern. Die Enttäuschung vom letzten Sonntag mit der 2:4-Niederlage gegen die Frankfurter Löwen trotz einer spielerisch hochklassigen Vorstellung wurde längst aus der Mannschaftskabine verjagt.

Troy Bigam schuftete gestern Vormittag im Fitness-Center in der Delitzscher Straße, als würde es noch einmal um alles gehen. Auch Martin Miklik, der sich während der Endrunde mit seinem insgesamt 300. Tor für die Saale Bulls ein ganz persönliches Denkmal setzte, hat noch lange nicht fertig. „Es soll schon nach was dazu kommen zu den 300“, sagte der 40 Jahre alte Stürmer Donnerstagnachmittag in bemerkenswert aufgeräumter Stimmung.

Vor allem aber soll es noch einmal ein Schaulaufen für Robin Slanina werden, den 22 Jahre alten Stürmer, der sich in seiner ersten Saison in Halle gleich in die Herzen der Fans gespielt hat. „Wir sind in intensiven Gesprächen mit ihm. Wir wollen ihn unbedingt noch mindestens ein Jahr hier in Halle behalten“, sagt Präsident Daniel Mischner. Und Slanina, der tschechische Stürmer mit deutschem Pass, scheint nicht abgeneigt, sein Ja-Wort zu geben.

Der noch immer recht schüchtern daherkommende Slanina hat es auf 36 Tore und 43 Vorlagen in der regulären Oberliga-Saison gebracht, hinzu kamen weitere zwei Tore gegen Frankfurt. Diese Quote ist nicht unbemerkt geblieben. Schon während der Saison hatten Bad Nauheim und Frankfurt um die Dienste des Talents gebaggert, der aber blieb standhaft. Das war umso bemerkenswerter, da es von Anfang an Slaninas erklärtes Ziel war, über kurz oder lang mindestens zweite Bundesliga zu spielen.

In seinen ersten beiden Jahren in Deutschland war Slanina in Peiting nur den Experten aufgefallen. Zehn Punkte für Tore und Vorlagen im ersten Jahr, 14 im zweiten – das klang ausbaufähig. Der Leistungssprung in Halle hatte auch viel mit dem fast doppelt so alten Miklik zu tun. Der war nicht nur in sportlichen Dingen sein Lehrmeister, der half ihm auch, sich im neuen Umfeld mit der immer noch fremden deutschen Sprache zurechtzufinden. Slanina hat auch deswegen eine so starke Saison gespielt, weil er in Halle ein Wohlfühl-Klima hat. Ein weiteres Argument dafür, dass er noch ein Stück bleibt – über das letzte Heimspiel der Saison 2012/13 hinaus.


    November 2017
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