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mz-web.de: Playoff-Halbfinale – Saale Bulls würden auf Regensburg treffen

 

Von Christian Elsässer

  • Wenn die Saale Bulls in Bayreuth gewinnen, stehen sie im Halbfinale
  • Der dortige Gegner steht bereits fest
  • Die Serie entscheidet möglicherweise schon über den Aufstieg in die DEL2

Halle (Saale) – Der Playoff-Modus der Eishockey-Oberliga ist kompliziert. Wo es in anderen Ligen und Sportarten einen fixen Playoff-Baum gibt, bleib das System in der dritten Eishockey-Liga dynamisch – und damit für den ungeübten Beobachter schwer zu durchschauen.

Die Oberliga setzt sich aus zwei Staffeln – Süd und Nord – zusammen. In der ersten Runde wurde staffelintern gespielt. Hier setzten sich die Saale Bulls im Norden gegen den Herner EV durch.

Gleichzeitig kam der aktuelle Viertelfinal-Gegner im Süden gegen den Deggendorfer SC weiter. Nach Abschluss dieser Runde, erstellte die Ligaleitung ein Ranking für die Endrunde – basierend auf den Hauptrundenplatzierungen der weitergekommenen Teams.

Damit ergab sich folgendes Ranking:

  • 1. Nord 1 (Tilburg Trappers)
  • 2. Süd 1 (EV Regensburg)
  • 3. Nord 2 (Hannover Indians)
  • 4. Süd 2 (EHC Bayreuth)
  • 5. Nord 3 (MEC Halle)
  • 6. Süd 3 (EC Peiting)
  • 7. Nord 4 (Icefighters Leipzig)
  • 8. Süd 4 (EV Landshut)

Das beste Team der Hauptrunde, die Füchse Duisburg, scheiterte bereits in der ersten Runde an Leipzig. Deshalb rückte Tilburg auf den ersten Platz.

Der Modus sieht nun vor, dass immer das bestplatzierte Team auf das schlechteste trifft – also Tilburg (1.) auf Landshut (8.), Regensburg (2.) auf Leipzig (7.), Hannover (3.) auf Peiting (4.) und eben Bayreuth (4.)  auf Halle (5.).

Tilburg gegen Peiting im zweiten Halbfinale

Alle anderen Viertelfinal-Serien sind mittlerweile bereits entschieden. Tilburg (1.), Regensburg (2.) und Peiting (6.) setzten sich durch, womit für das Halbfinale gemäß der Tabelle die Trappers auf den EC aus Peiting trifft und Regensburg auf den Sieger der Saale Bulls-Bayreuth-Serie wartet.

Wie schon im Viertelfinale, wäre der MEC das schlechter platzierte Team und müsste auf das Heimrecht im entscheidenden fünften Spiel verzichten. Die Spieltermine wären: 1., 3., 5., 8. und 10. April. Die Saale Bulls würden also am Sonntag, 3. April, und gegebenenfalls am Freitag, 8. April, zu Hause antreten.

Interessant wäre dieses Duell auch mit Blick auf den Aufstieg in die zweite Liga. Denn aus dem ersten Halbfinale darf keines von beiden Teams in der DEL II spielen – Tilburg ist als niederländischer Verein nicht berechtigt, Peiting hat keine Lizenz beantragt.

Zieht Tilburg nun ins Finale ein, wäre der zweite Finalteilnehmer automatisch aufgestiegen, die Serie hätte lediglich symbolischen Wert.

Peiting müsste geschlagen werden

Um die Verwirrung jedoch zu komplettieren: Kommt Peiting ins Finale, bleibt der sportliche Wert erhalten. Denn nur wenn der EC auch besiegt wird, steigt das entsprechende Team auch auf. Gewinnt Peiting die Serie, hat der sportliche Absteiger aus der DEL II zunächst das Recht, diesen freien Startplatz zu beanspruchen.

Ganz einfach aber ist: Gewinnt der MEC am Mittwochabend in Bayreuth (20 Uhr, Liveticker), erhalten sich die Saale Bulls alle Aufstiegschancen, verliert das Team von Trainer Georgi Kimstatsch, ist die Saison beendet. (mz, 30.03.2016)


    Dezember 2017
MDMDFSS
     1 TecArt Black Dragons - Saale Bulls 2 3 Saale Bulls - ECC Preussen Berlin
4 5 6 7 8 Hannover Indians - Saale Bulls 9 10 Saale Bulls - Füchse Duisburg
11 12 13 14 15 Herner EV - Saale Bulls 16 17 Saale Bulls - Crocodiles Hamburg
18 19 20 21 22 Saale Bulls - EXA IceFighters Leipzig 23 24
25 26 EXA Icefighters Leipzig - Saale Bulls 27 28 Saale Bulls - ESC Wohnbau Moskitos Essen 29 30 31
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