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Dienstag 21.03.2017 EV Duisburg : MEC Halle 04 5 : 2

mz-web.de: Playoffs gegen Füchse Duisburg – Videoanalysen für die Playoffs

 

Von Mike Händler

Halle (Saale) – Die Sonne strahlte am Mittwoch über dem Eisdom in Halle. Das passte natürlich bestens zu Stimmung bei den Saale Bulls. Es herrscht eitel Sonnenschein nach dem Erfolg in den Pre-Playoffs gegen die Black Dragons Erfurt, nach dem Ausgleich in buchstäblich letzter Minute. Mit Philipp Gunkels Tor zum 2:1 in der Verlängerung war am Dienstagabend die nächste Runde perfekt.

Nun geht es gegen die Füchse Duisburg. Und die Hallenser gehen als Außenseiter in die Serie „Best of Five“. Auch wenn das letzte Duell, das 3:4 nach Verlängerung Anfang März, gezeigt hat, dass die Bulls nicht chancenlos sein müssten. „Die Jungs wissen, was auf sie zukommt“, ist sich Trainer Danny Albrecht sicher.

Angriff geriet ins Stocken

Die Serie gegen Erfurt hat Kraft gekostet. Und sie führte ein Problem vor Augen: Der Angriffs-Motor stockt unverändert. Erst 29 Sekunden vor der Schlusssirene gelang das erste Tor. „Wenn man lange einem Rückstand hinterherläuft, wird das zum Kopfproblem“, sagt Danny Albrecht.

Nur klar ist auch: Ein Törchen wird gegen Duisburg nie und nimmer reichen. Die Füchse schlossen die Oberliga-Saison als Zweiter ab – und sie schossen 219 Tore in 44 Spielen – fast fünf im Schnitt. Dagegen stehen gerade mal 142 Tore der Saale Bulls – eine gewaltige Differenz.

Umso wichtiger für die Hallenser, den Gegner genau zu analysieren. „Ungemein schnell spielen die Duisburger“, sagt der Saale-Bulls-Coach. Die Vorbereitung auf den Gegner geschieht auf mehreren Ebenen: Video-Schulungen, die Co-Trainer Stephan Klingner vorbereitet, sollen Stärken und Schwächen des Gegners darlegen. Auf dem Trainingsplan stehen zudem Überzahl- und Unterzahlspiel und die taktische Ausrichtung. Welche das genau ist? Albrecht hält sich bedeckt. Ein Indiz: Beim 3:4 vor einige Wochen legten die Saale Bulls den Fokus auf eine schnörkellose Abwehrarbeit, arbeiteten viel mit unerlaubten Weitschüssen als Befreiung. Und klar ist auch: „Wir müssen Strafen vermeiden.“

Spieler profitieren von Taktik

Eines aber wird Danny Albrecht nicht extra trainieren lassen: Torschüsse. Das erste Spiel gegen Erfurt mit sechs Treffern habe gezeigt, dass die Qualität auch so vorhanden ist. Er setzt vielmehr darauf, dass der nun strukturiertere Spielaufbau automatisch zu Toren führen wird. Das schnelle, vertikale Spiel hat bei den Saale Bulls wieder Einzug gehalten. Und zwei Spieler scheinen davon besonders zu profitieren: Igor Bacek und Philipp Gunkel. Die brachten es in den 44 Hauptrunden-Spielen auf 51 und 40 Scorerpunkte, also im Schnitt auf knapp über und knapp unter einen Punkt pro Partie. In den drei Erfurt-Duellen sammelten sie sieben und sechs Punkte. (mz, 15.03.2017)

Die Saale Bulls treten am Freitag, 17. März, in Duisburg an, am Sonntag, 19. März, um 18.15 Uhr folgt das erste Heimspiel der Serie.


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