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mz-web.de: Eishockey Oberliga – Saale Bulls feiern wichtigen Sieg gegen Hamburg

 

Von Christian Elsässer

Halle – Die Saale Bulls haben einen großen Schritt Richtung direkte Qualifikation für die Playoffs in der Eishockey-Oberliga Nord gemacht. Die Hallenser besiegten am Freitagabend im heimischen Eisdom die Crocodiles Hamburg mit 5:4. Zugleich unterlag der direkte Konkurrent im Kampf um Platz sechs, die Icefighters Leipzig, daheim gegen die Füchse Duisburg mit 3:5.

Top-Torjäger Albrecht und Gunkel fehlen

In Abwesenheit der beiden bis dahin besten Torschützen des Teams, Danny Albrecht und Philipp Gunkel, brachte Igor Bacek die Gastgeber im ersten Drittel zweimal in Führung  (9., 20.). Im zweiten Abschnitt erhöhten Denis Fominych (26.) und Vaclav Meidl in Überzahl (40.) auf 4:1. Nach einem frühen Gegentor in eigener Überzahl im Schlussdrittel (41.) traf schließlich Alexander Spister mit seinem ersten Oberliga-Tor überhaupt zum 5:2 (43.). Nach einem Hamburger Doppelpack in der 53. und 54. Minute wurde es noch einmal spannend, am Sieg änderten die Gegentore aber nichts mehr.

Unabhängig vom Sieg aber schrieb auch Kai Schmitz eine der Geschichten dieses Spiels. Der Verteidiger der Saale Bulls stand erstmals nach einer Knochenhaut-Entzündung im Knöchel wieder im Kader – aber nur gute zehn Minuten auf dem Eis. Dann kassierte er eine Matchstrafe – im Eishockey ist das analog zur glatten Roten Karte im Fußball zu betrachten.

Kai Schmitz fliegt vom Eis

Schmitz schilderte die Szene so: „Ein Hamburger kam völlig übermotiviert auf mich zugestürmt. Ich hatte in dem Moment zwei Möglichkeiten: den Check zu nehmen und Schmerzen in Kauf zu nehmen oder den Schläger hochzunehmen.“ Schmitz tat Letzteres und erwischte den Gegner voll. Und er räumte ein: „Die Matchstrafe war schon richtig, es war ein heftiges Foul von mir. Und ich ärgere mich wirklich.“

Wie lange Schmitz nun pausieren muss, wird erst später festgelegt, auch das eine Analogie zur Roten Karte im Fußball. Dass er in den drei verbleibenden Partien der Meisterrunde noch einmal zum Einsatz kommen kann, ist aber unwahrscheinlich. „Ich war so froh, dass ich endlich wieder spielen konnte – und dann ist es so gelaufen“, meinte Schmitz. „Beim ersten Gegentor stand ich auf dem Eis, dann die Matchstrafe. Das war mit Abstand das schlechteste Comeback meiner Karriere.“ (mz, 17.02.2017)

 


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