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Freitag, 22.09.2017, 20:00 Uhr Hannover Scorpions : MEC Halle 04 Saale Bulls  

mz-web.de: Saale Bulls gewinnen Ostpokal

Die Saale Bulls dürfen feiern. Am Samstag holte das Team aus Halle den Ostpokal. Der MEC gewann in Weißwasser gegen Tornado Niesky mit 4:0 und setzte sich damit in der Best-of-Three-Serie durch.

Halle (Saale)/MZ –

Den Schlusspunkt unter den Schlusspunkt hatten die Spieler der Saale Bulls erst am frühen Sonntagmorgen gesetzt. Gegen sechs Uhr sollen dem Vernehmen nach die letzten der halleschen Eishockey-Cracks das Enchilada verlassen haben. Den Ort, an dem die Mannschaft der Bullen den letzten und überaus erfolgreichen Kraftakt der Saison hatte ausklingen lassen. Mit einem klaren 4:0 in Weißwasser gegen Tornado Niesky haben die Saale Bulls am Sonnabend den Ostpokal gewonnen.

Starkes erstes Drittel

Es war – nicht einmal 24 Stunden nach dem hart umkämpften 4:3-Erfolg im ersten Finale – ein in Ergebnis und Spielverlauf überraschendes zweites Finale. Drei frühe Tore durch Daniel Lupzig (6. Minute), Martin Piecha (12.) und Troy Bigam (16.) spielten der Bullen-Rumpftruppe in die Hände. „Die Tore waren alle richtig gut herausgespielt“, lobte Kapitän Benjamin Thiede. „Wir haben ein richtig gutes erstes Drittel gespielt, waren taktisch sehr diszipliniert. Danach ist das Niveau des Spiels aber deutlich runtergegangen.“

Nur elf Spieler an Bord

Und wer dafür Gründe suchte, fand sie schon in der Aufstellung der Saale Bulls. Nach dem Warmlaufen meldete sich Stürmer Robin Slanina ab. Er hatte am Freitag einen Schuss auf den Knöchel bekommen, der Fuß war bei Belastung angeschwollen. Auch Sebastian Lehmann fehlte, musste sich nach einem Schlag sogar die Hand eingipsen lassen.

Die Folge: Das Team der Hallenser war auf elf Spieler geschrumpft. Ein Kader, der es erforderte, dass auch gestandene Angreifer wie Martin Piecha zeitweise als Verteidiger aushelfen mussten. „Die Jungs haben das aber sehr clever gemacht“, lobte Präsident Daniel Mischner. „Sie haben sich die Kräfte wirklich gut eingeteilt.“

In die Karten spielte den Gästen aber, dass auch der Gegner nicht so stark agierte wie im ersten Spiel. „Ich hätte schon etwas mehr Gegenwehr von Niesky erwartet“, meinte Benjamin Thiede.

Für den Mitteldeutschen Eishockey Club war es der erste Erfolg überhaupt im Ostpokal. Zugleich ist der Titelgewinn ein gelungener Auftakt zur Feierwoche. Am Sonnabend begeht der Verein mit einem „Spiel der Legenden“ seinen zehnten Geburtstag.


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    September 2017
MDMDFSS
     1 2 3
4 5 6 7 8 Saale Bulls - Dresdner Eislöwen 9 10 Chemnitz Crashers - Saale Bulls
11 12 13 14 15 Selber Wölfe - Saale Bulls 16 17 Saale Bulls - Selber Wölfe
18 19 20 21 22 Hannover Scorpions - Saale Bulls 23 24 Saale Bulls - Hannover Scorpions
25 26 27 28 29 Saale Bulls - Rostock Piranhas 30  
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