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mz-web.de: Saale Bulls – Niederlage in Rostock aufgrund miserabler Chancenverwertung

 

Von Christian Elsaesser
Die Saale Bulls scheitern in Rostock wieder einmal an der schlechten Chancenverwertung.

Rostock/Halle (Saale). Eigentlich war um kurz vor zehn Uhr alles bereit zur Abfahrt. Den Saale Bulls stand nach dem Spiel bei den Rostock Piranhas am Sonnatgabend eine lange Rückreise bevor, trotzdem mussten sie noch einige Minuten warten. Der Lieferdienst mit dem Abendessen verspätete sich etwas. Und ohne Essen, oder in diesem Fall Frustessen nach der 1:2-Niederlage an der Ostsee, ließ sich der Heimweg nicht antreten.

Strafzeiten-Problem

„Es war ein komisches Spiel“, analysierte Trainer Ken Latta. „Wir haben die ersten 40 Minuten verschlafen. Aber im letzten Drittel haben die Jungs wirklich Gas gegeben, wir hatten noch die Chance zu gewinnen. Nur: Es war wieder unser altes Lied: Wir haben die Scheibe einfach nicht ins Tor gebracht.“

Hatten die Saale Bulls am Freitag beim Heimsieg gegen die Black Dragons Erfurt noch deutliche Fortschritte in Sachen Chancenverwertung gezeigt, war das Gastspiel in Rostock ein Rückfall in alte Zeiten. Und diesmal nahm Latta dafür nicht allein seine erste Sturmreihe in die Verantwortung. „Die ganze Mannschaft war neben der Kappe.“

Tor in eigener Unterzahl

Die Hallenser dominierten die Partie erwartungsgemäß. „Aber im zweiten Drittel“, so Latta, „sind wir in Strafzeitenprobleme gekommen.“ So fiel die Führung der Gastgeber, als Troy Bigam und Marco Habermann zeitgleich auf der Strafbank saßen. Auch das 2:0 durch den Ex-Hallenser Arthur Lemmer fiel in Unterzahl der Gäste. Chris Gard saß nach einem Check eine Zwei-Minuten-Strafe plus Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe ab.

Chancenverwertung und Strafzeiten sind seit Wochen die großen Themen bei den Saale Bulls. Wobei Latta seinen Stürmer Gard ausdrücklich in Schutz nahm. „Das war nie und nimmer eine Disziplinarstrafe. Und das Gleiche gilt dann später auch für die Rostocker.“ Denn Ende des zweiten Drittels entschied der Unparteiische auch bei Vojtech Suchomer auf zehn Minuten.

Im letzten Spieldrittel drehten die Saale Bulls auf. Allein: Es fiel nur noch ein Tor – und ironischerweise auch das bei Überzahl der Rostocker. Matt Abercrombie verwandelte – ein sogenannter Shorthander.

„Wenn es etwas Positives aus diesem Spiel gibt, dann dass die Mannschaft im letzten Drittel gekämpft hat“, erklärte Latta. „Da war das Spiel nur noch Einbahnstraße. Aber wir müssen halt irgendwann auch mal die Tore aus unseren Chancen machen.“ (mz, 29.11.2015)


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