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mz-web.de: Saale Bulls verlieren in Taucha

VON CHRISTIAN ELSAESSER
Gegen den amtierenden Meister der Oberliga-Ost mussten sich die Saale Bulls am Samstagabend geschlagen geben. Die Icefighters aus Leipzig gewannen daheim in Taucha mit 7:4. Damit geht der zweite Playoff-Platz nach Erfurt.
 LEIPZIG/HALLE (SAALE)/MZ. 

Die Botschaft hatte Daniel Mischner ganz unten versteckt. Vor der Eishockey-Oberliga-Partie am Sonnabend bei den Icefighters Leipzig gratulierte der Präsident der Saale Bulls dem Rivalen aus Sachsen zur Meisterschaft. Auf dem Eis überreichte er eine Flasche Champagner an den Leipziger Geschäftsführer Andre Krüll. „Ich finde, so ein Glückwunsch muss sein. Bei aller sportlichen Rivalität“, erklärte Mischner – und erzählte später, dass er unten in die Holzbox mit der Flasche dann doch noch eine kleine, witzige Botschaft an den Konkurrenten geschrieben hatte: „Nächstes Jahr sieht das wieder anders aus.“

Die Oberliga-Saison ist für den einstigen Serienmeister aus Halle beendet. Durch das 4:7 in Leipzig haben die Saale Bulls den Sprung auf Rang zwei und damit die Qualifikation für die Aufstiegsrunde verpasst. Und auch wenn die Chancen darauf sowieso nur recht klein waren – aus eigener Kraft hätten es die Hallenser ohnehin nicht schaffen können -, ärgerte sich der Präsident dann doch über die Art und Weise, wie das Spiel verloren ging. „Wir haben individuelle Fehler gemacht, die nicht hätten sein müssen“, so Mischner.

 

Konkret bezog sich das auf die Szenen in der neunten und der 32. Minute. Denn den Leipzigern gelang das in der Tat seltene Kunststück, gleich zweimal zu treffen, obwohl die Hallenser in Überzahl waren. „Es waren die typischen Situationen“, meinte Mischner. „Ein Schuss von einem Verteidiger, der geblockt wird, und dann fangen wir uns das Tor.“ Einmal ging das Unheil von Eric Wunderlich aus, einmal von Michal Schön.

Dass die Saale Bulls ihrerseits durch Daniel Lupzig in der 36. Minute auch ein Unterzahl-Tor schossen, rundete das Kuriosum nur ab. Helfen konnte es den Gästen nicht mehr. Als Lupzig traf, lagen die Saale Bulls bereits mit 1:5 im Hintertreffen. Martin Piecha (17.), Sebastian Lehmann (49.) und Eric Wunderlich eine Sekunde vor Schluss erzielten die weiteren Gäste-Tore.

„Insgesamt“, analysierte Mischner später, „geht der Sieg natürlich völlig in Ordnung, Leipzig war schon die bessere Mannschaft. Aber das ändert nichts daran, dass wir alle sehr enttäuscht sind.“ Allzu gern hätten die Hallenser den Tabellenzweiten Erfurt für das Auswärtsspiel am Sonntag in Schönheide zumindest unter Druck gesetzt. Dass Erfurt die Partie 4:7 verlor, war wohl auch auf deren Bedeutungslosigkeit zurückzuführen.

Leipzig und Erfurt spielen um den Aufstieg in die zweite Liga, für Halle geht es weiter im Ost-Pokal.

 
 
 
 
 

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