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mz-web.de: Saale Bulls vs. Wedemark Scorpions – Das Überzahl-Desaster

 

Von Christian Elsaesser
Die Oberliga-Partie der Saale Bulls gegen die Wedemark Scorpions ging am Freitagabend mit einem 4:3-Sieg für die Gastgeber nach Penaltyschießen aus.

Halle (Saale). Auf einmal fehlte einer. Mitte des ersten Drittels musste die Oberliga-Partie der Saale Bulls gegen die Wedemark Scorpions am Freitagabend kurzzeitig unterbrochen werden. Einer der Linienrichter war vom Eis verschwunden. Beim Ausweichen vor dem Puck war er über die Bande gekippt – der Unparteiische fand sich aber kurze Zeit später wieder – auf der Bank der Gäste.

Verlorener Punkt

Im bildlichen Sinne war es vielleicht die Szene dieses Spiels. Denn vor allem aus Sicht der Gastgeber galt: Es fehlte so einiges an diesem Abend. Die Saale Bulls gewannen zwar mit 4:3 nach Penaltyschießen. Doch über weite Strecken ließ die Leistung mehr als zu wünschen übrig. „Das war ein verlorener Punkt“, sagte Trainer Ken Latta. „Meine Leistungsträger waren heute völlig neben der Kappe.“

Chancen vertan

Dabei hatten die Hallenser einen wahren Traumstart erwischt. Zwei Verteidiger-Tore durch Travis Martell (4. Minute) und Eric Wunderlich (5.) brachten die Saale Bulls früh auf die Siegestraße. Die Gäste waren dem Tempo und der Körperlichkeit nicht gewachsen. Es folgte ein wahres Torschuss-Festival. 20:6 die Bilanz im ersten Drittel. Doch ins Tor trafen nur die Scorpions durch Michael Budd in der 17. Minute. „Wir haben unsere Chancen wieder einmal nicht genutzt“, schimpfte Latta. „Das tut uns weh.“

Was folgte war das freiwillige Abbiegen der Bullen von besagter Siegerstraße. Oder anders: das schwächste Drittel der Hallenser seit langem. Und wenn es dafür eine prototypische Szene gab, dann diese: Wedemarks Stürmer Brett Beebe nutzte eine Überzahl der Saale Bulls, um den Ausgleich zu erzielen (24.). Es sprach Bände für ein miserables zweites Drittel der Gastgeber.

Im letzten Drittel zurück ins Spiel

Im Schlussdrittel fanden die Saale Bulls dann doch wieder Rhythmus. Gleich zu Beginn des Abschnitts überstanden sie eine 3:5-Unterzahl schadlos – es war wie ein Weckruf, über den Kampf ins Spiel zurückzufinden. Chris Gard belohnte das zunächst mit dem Treffer in der 49 Minute. Doch als alle Zeichen auf Sieg standen, patzten die Bullen erneut: 49 Sekunden vor dem Ende – wieder während einer eigenen Überzahl. Latt machte ein Einstellungsproblem aus. „In Überzahl haben wir gedacht, das wird schon. Das war einfach leichtsinnig, weil wir denken, wir können das aus dem Ärmer schütteln.“Im Penaltyschießen sorgte schließlich Jakub Langhamer für die Entscheidung. Dreimal lief er an, dreimal traf er. (mz, 20.11.2015)

Penaltyschießen
Halle: Jakub Langhammer trifft
Wedemark: Christopher des Castillo trifft
Halle: Matt Abercombie scheitert
Wedermark: Brett Beebe scheitert
Halle: Troy Bigam scheitert
Wedemark: Michael Budd scheitert
Wedemark: Reiko Berlinger trifft
Halle: Jakub Langhammer trifft
Wedemark: Jakub Pekarek scheitert
Halle: Matt Abercombie scheitert
Wedemark: Keven Gall scheitert
Halle: Jakub Langhammer trifft

Statistik
1:0 Tor: Travis Martell, Vorbereitung: Matt Abercombie, Michal Schön 4. Minute
2:0 Tor: Eric Wunderlich, Vorbereitung: Gregor Kubail, Jakub Langhammer 5. Minute
2:1 Tor: Michael Budd 17. Minute
2:2 Tor: Brett Beebe 24. Minute (Unterzahl)
3:2 Tor: Chris Gard, Vorbereitung: Alexander Zille, Ulib-Gleb Berezovskyy 49.Minute
3:3 Tor: Reiko Berblinger


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