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mz-web.de: Sieg in letzter Minute – Saale Bulls bezwingen Füchse Duisburg und sind Vizemeister

 

Von Christian Elsässer

 

Halle (Saale) – Die Fans hatten ihren Wunsch für diesen Abend klar formuliert. Vor dem Fanblock der Saale Bulls hing am Freitag in der Oberliga-Partie gegen die Füchse Duisburg ein Plakat:

„Kämpfen bis zum Ende, für die zweite Liga.“ Ein altbekannter Slogan. Und zumindest für diesen speziellen Abend vielleicht schon ein bisschen zu weit gedacht.

Die Tagesmission der Bulls hieß schließlich: kämpfen für den zweiten Platz – sprich einen Punkt holen und damit den Rang zum Ende der Meisterrunde sichern.

Saale Bulls besiegen Duisburg: Mehr Handwerk als Glanz oder Kampf

Das gelang. 3:2 gewannen die Saale Bulls. „Die Jungs haben sich einen Riesen-Applaus verdient für diese Meisterrunde“, lobte Trainer Dave Rich, mahnte mit Blick auf die Playoffs aber auch: „Man muss sehen, dass wir jetzt noch nichts erreicht haben.“

Trotzdem: Das Zwischenziel ist erreicht. Wenn auch mit einem Schlussakt, der vor 1.707 Zuschauern nicht die ganz große Klasse zu versprühen vermochte. Das Duell mit Duisburg war doch eher von durchschnittlichem Handwerk als von großem Kampf oder Glanz geprägt war.

So dümpelte das erste Drittel weitgehend vor sich hin. Einen Höhepunkt bildete allein die vierte Minute, in der der Ex-Hallenser Robin Slanina Duisburg in Führung brachte. 48 Sekunden später glich Thomas Zuravlev für die Bulls aus (4.).

Saale Bulls beenden Meisterrunde mit Heimsieg auf stumpfem Eis

Ein ähnliches Bild im zweiten Abschnitt. Höhepunkte blieben Mangelware. Allerdings auch bedingt durch äußere Umstände, die Spieler kämpften mit dem extrem stumpfen Eis, das viele Passfehler und Stockfehler zur Folge hatte. „Eine absolute Katastrophe“, klagte Bulls-Kapitän Kai Schmitz.

So blieben wenige Highlights: die überfüllte Strafbank der Gäste, auf der sich zwischenzeitlich gleich vier Spieler zeitgleich tummelten, ohne dass die Bulls dies nutzen konnten. Und die beiden Tore: Steven Tarasuk von der blauen Linie zur 2:1-Bulls-Führung (34.) und Sam Verelst zum Ausgleich (39.).

Auch im Schlussabschnitt änderte sich an der überschaubaren Qualität wenig. Bis zur 59. Minute sah alles nach Verlängerung aus, dann traf Zuravlev erneut – zum Sieg und zur Vizemeisterschaft. (mz, 03.03.2018)


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