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mz-web.de: Sieg nach Penaltyschießen – Saale Bulls verteilen kleines Geschenk

 

Von Clemens Boisserée

Halle (Saale) – Auf Lametta, Tannenbäume oder besinnliche Musik verzichteten die Saale Bulls am zweiten Weihnachtsabend. Ganz so, als sollte schon die Atmosphäre im Eisdom vor diesem Heimspiel gegen die Hannover Scorpions klarmachen: Hier gibt es heute keine Geschenke für den Tabellenvorletzten. Der Plan ging letztlich nicht auf. Beim 3:2 nach Penaltyschießen (1:0, 0:1, 1:1) blieben nur zwei der drei Punkte an der Saale.

Das Team von Georgi Kimstatsch befand sich gegen Ende einer durchwachsenen Hauptrunde zuletzt im Aufwind, diesen Eindruck wollten die Bulls vor rund 1200 halleschen Eishockeyfans bestätigen. Von Beginn an diktierten die Bullen das Tempo, zeigten sich bissig und torgefährlich. Folgerichtig dauerte es nur neun Minuten ehe Denis Fominych einen Abpraller für sein 16. Saisontor nutze und zur Führung einnetzte. Hannovers Schlussmann Christoph Mathis (am Ende mit 48 gehaltenen Schüssen) alleine war es zu verdanken, dass der MEC nach 20 Minuten nur 1:0 führte.

Bruch im MEC-Spiel nach der ersten Pause

Ein gänzlich anderes Bild dann plötzlich im zweiten Abschnitt. Jetzt war Hannover am Zug, unterstützt durch unnötige Strafzeiten der Kimstatsch-Truppe. Eine solche Überzahl-Situation nutzen die Scorpions 90 Sekunden vor Ende des Abschnitts zum Ausgleich. Artur Tegkaev saß in der Kühlbox eine zwei-Minuten-Strafe ab.

Dieser Wachmacher saß. Mit Beginn des Schlussabschnitts drehten die Bullen wieder auf und brauchten nur vier Minuten, um wieder in Führung zu gehen. Danny Albrecht stocherte die Scheibe zum 2:1 ins Netz. Doch erneut kam Hannover zurück, glich nur drei Minuten später aus. Es folgten wütende aber wenig effiziente MEC-Angriffe und letztlich das Penaltyschießen. Hier sicherte Albrecht den Saale Bulls den Sieg.

Kimstatsch: „Chancen am Mittwoch im Derby nutzen“

„Wir haben es versäumt, unsere Chancen zu nutzen. Deshalb ist der eine Punktverlust zwar ärgerlich aber auch gerechtfertigt“, räumt Coach Kimstatsch nach dem Spiel ein und richtete den Blick schon auf die anstehenden Aufgaben. „Wenn wir die heute vergebenen Möglichkeiten am Mittwoch nutzen, soll mir das recht sein.“

Dann nämlich geht es mit dem Derby bei den Icefighters Leipzig weiter. Weihnachtliche Ruhe kommt bei den Hallenser also auch nach dem nunmehr dritten Erfolg aus den vergangenen vier Spielen jedoch nicht auf.  (mz, 26.12.2016)

 


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