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mz-web.de: Tim May – Der effektive Arbeiter im Bulls-Angriff

 

Von Christian Elsässer

Halle (Saale) – Wenn es etwas gibt, womit Tim May in Halle auf Kriegsfuß steht, dann ist es das Thema Parkplätze. Der Eishockey-Stürmer der Saale Bulls wohnt so zentral in der Stadt, dass Stellflächen rar sind. Und da er sein Auto unverändert daheim bei seinen Eltern in Hessen gemeldet hat, erhält er auch keinen Anwohnerparkausweis. Also hat er in den letzten Monaten öfter mal einen Gruß an der Windschutzscheibe gefunden. „Ich habe schon einige Strafzettel bekommen“, erzählt er.

Vermutlich ist das ein Preis für das Leben in einer Großstadt. Und genau das ist für den Angreifer des Eishockey-Oberligisten Neuland. „Es ist das erste Mal, dass ich in einer Großstadt lebe“, berichtet Tim May. In der Jugend hatte er zwar eine kurze Zeit in Mannheim verbracht, doch sein Eishockey-Leben spielte sich eigentlich immer in Bad Nauheim ab. „Dort habe ich mit dem Sport angefangen.“ Der Kontakt zum Verein war eng. „Mein Vater war damals Physiotherapeut beim EC Bad Nauheim. Und meine Eltern haben Wohnungen an einige Spieler vermietet“, erzählt er.

Tim May hat in Bad Nauheim viel erlebt

Tim May schaffte es 2011 schließlich selbst in den Profikader, 2013 gehörte er – gemeinsam mit seinen heutigen Teamkollegen Jan Niklas Pietsch und Jannik Striepeke – zur Bad Nauheimer Oberliga-Meistermannschaft. Eine Erinnerung, die sich eingeprägt hat. „Zumal ich im entscheidenden Finalspiel sogar ein Tor geschossen habe“, erzählt er. „Das 1:1.“ Nach dem Aufstieg folgten drei Jahre im Zweitliga-Kader, dort spielte May bereits in einer Reihe mit Maximilian Spöttel – wie später auch in Timmendorfer Strand und wie nun in Halle.

Saale Bulls: Wo die Stärken von Tim May liegen

Tim May ist sicherlich nicht der auffälligste Spieler im Kader der Saale Bulls. Das liegt zum einen an seiner eher ruhigen Art. Zum anderen aber auch an seiner Spielweise. Er ist kein Stürmer, der zwingend auf den eigenen Torerfolg aus ist. „Ich gehe zwar auch gern vorn in die Ecken, um Räume für meine Außenstürmer zu schaffen“, sagt May. „Aber meine Stärken liegen sicherlich darin, auch nach hinten zu arbeiten.“

Tim May erfüllt diese Rolle, auch deshalb kommt seiner Reihe in der Regel die heikle Aufgabe zu, die erste und meist stärkste Angriffsformation des Gegners zu verteidigen. Dass die Plus-Minus-Statistik dennoch einen positiven Wert von 18 für ihn ausweist, spricht Bände über seine Effizienz. Wenn Tim May auf dem Eis stand, schossen die Saale Bulls 18 Treffer mehr als sie kassierten. Das ist der viertbeste Wert der gesamten Mannschaft. (mz, 02.02.2018)

 


    Februar 2018
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