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mz-web.de: Saale Bulls in den Playoffs Viertelfinal – Aus gegen Bayreuth: „Beine wie Beton“

 

Von Christian Elsässer und Mario Schoppa

Bayreuth/Halle (Saale) –Der Eishockey-Oberligist Saale Bulls  ist in den Aufstiegs-Playoffs zur zweiten Liga gescheitert. Das Team von Trainer Georgi Kimstatsch verlor am Mittwochabend das entscheidende fünfte Spiel der Serie beim EHC Bayreuth deutlich mit 2:10. Entsprechend wollte der Coach auch nicht drumherum reden: „Bayreuth war in diesem Spiel einfach sichtbar die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen.“

Kimstatsch: „Beine wie Beton“

Nach zwei frühen Gegentoren durch Daniel Sevo (9.) und Fedor Kolupaylo (10.) war der Überzahl-Treffer von Marco Habermann zum zwischenzeitlichen 1:2 (14.) nur ein kurzes Aufflackern gegen die läuferisch und spielerisch überlegenen Oberfranken.

Nach dem ersten Seitenwechsel brachen bei den Gästen die Dämme. Sie kassierten allein in diesen 20 Minuten 1:6 Tore, gerieten 2:8 ins Hintertreffen.  „Wir haben uns gleich am Anfang zwei dumme Fehler geleistet“, analysierte Kimstatsch. „Und spätestens nach dem 1:4 war es dann einfach schwierig, noch einmal zurückzukommen. In so einem fünften Spiel fühlen sich die Beine dann einfach wie Beton an.“

Drittschlechtestes Drittel der Saale Bulls

So kam es, dass sich die Saale Bulls das statistisch drittschlechteste Drittel ihrer Vereinsgeschichte leisteten. Nur zweimal gab es noch schlimmere Spielabschnitte – beim EHC Freiburg am 23. November 2007 und beim EC Bad Tölz am 12. Januar 2008 gingen Drittel jeweils mit 0:6 weg.

Auffällig: Die Saale Bulls handelten sich vergleichsweise viele Zeitstrafen ein. War die Bilanz im ersten Drittel mit 2:2 Minuten noch ausgeglichen, sammelten die Hallenser allein im zweiten Abschnitt 20 Strafminuten, die Gastgeber hingegen gar keine. So blieb Jakub Langhammers Tor zum zwischenzeitlichen 2:6 in der 31. Minute der einzige Lichtblick in einem schwarzen Drittel.

Trotzdem wollte Kimstatsch nicht den Stab über seine Spieler brechen. „Egal, wie hoch das Ergebnis auch ausgefallen ist, ich bin stolz auf die Mannschaft, weil wir eine großartige Playoff-Serie gespielt haben. Wir haben nicht kapituliert und hatten auch in diesem Spiel unsere Chancen.“

Eine der schlimmsten Niederlagen der Vereinsgeschichte

Und doch: Es kam noch schlimmer. Mit den Toren von Johannes Feuerpfeil (48.) und Ivan Kolozvary (60.) vollendeten die Bayreuther im Schlussdrittel die zweistellige Niederlage der Hallenser. Erst einmal hatte ein Saale-Bulls-Team in einem Pflichtspiel die Demütigung von zehn Toren hinnehmen müssen – in besagtem Spiel in Bad Tölz, das 1:10 endete. Insgesamt gehört die hohe Pleite nun zu den sieben schlimmsten Niederlagen der Vereinsgeschichte. Neben jenem 1:10 gab es viermal ein 1:9 und einmal ein 0:8.

Für die Saale Bulls endet mit dem Viertelfinal-Aus die Saison. Die Hauptrunde der Oberliga Nord hatten sie als Tabellenvierter abgeschlossen, in der ersten Playoff-Runde kamen sie mit 3:1-Siegen gegen den Herner EV weiter. (mz, 30.03.2016)


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