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mz-web.de: Saale Bulls gegen Rostock Piranhas – Wiedersehen mit Ex-Trainer Ken Latta steht bevor

 

Von Christian Elsässer

Halle (Saale) – Erst diese Woche hat es Ken Latta wieder erwischt. Ein Gespräch mit dem Geschäftsstellenleiter des Eishockey-Oberligisten Rostock Piranhas geriet auf einmal kurz ins Stocken.

Cheftrainer Latta, der gebürtige Kanadier, der seit Jahrzehnten in Bayern lebt und einen unverwechselbaren Mix aus nordamerikanisch-süddeutschem Dialekt spricht, hatte ein Wort benutzt, das sein Gesprächspartner aus dem hohen Norden nicht verstand.

So ist das eben, wenn man Neuland erkundet. „Als Bayer in Rostock zu sein“, sagt er mit Augenzwinkern, „ist ein bisschen wie als Kanadier im Süden der USA.“

Coach Ken Latta: Rostock kein leichter Schritt

Latta, der im Januar als Trainer der Saale Bulls in Halle entlassen worden war, trainiert seit Mitte Oktober die Nordlichter von der Ostsee. An diesem Sonntag reist er mit seinem neuen Team an die alte Wirkungsstätte nach Halle.

Trotz der kleinen Dialekt-Episode: Latta fühlt sich nach vier Wochen an der Ostsee pudelwohl. „Ich habe die Menschen als wahnsinnig nett kennen gelernt“, erzählt er. „Ich habe mich hier nach einer Nacht sauwohl gefühlt.“

Das private Fazit nach vier Wochen ist rundum positiv. Dabei gibt Ken Latta durchaus zu, dass er ein wenig mit sich ringen musste, den Weg nach Rostock zu gehen.

Trainer Ken Latta: Grünes Licht für Gesundheit und Job in Rostock

Da war seine Schulter-OP, die ihn nach der Saison weitgehend außer Gefecht gesetzt hatte. „Es stand immer im Raum, dass ich vielleicht noch ein weiteres Mal operiert werden muss“, erzählt er.

„Deshalb war ich gar nicht aktiv auf der Suche nach einem Job.“ Erst unmittelbar vor dem Angebot aus Rostock hatten ihm die Ärzte grünes Licht gegeben, wieder an die Bande zurückzukehren.

Hinzu kam die sportlicher Situation in Rostock. „Die Mannschaft war Tabellenletzter zu diesem Zeitpunkt. Das ist eine völlig andere Aufgabe, als ich sie bei meinen Vereinen zuvor hatte.“ In der Oberliga hatte der 54-Jährige bisher stets Spitzenteams trainiert. Auch in Halle war sein Ziel der Aufstieg in die zweite Liga.

Coach Ken Latta: „Natürlich ist Halle Favorit“

Latta entschied sich trotzdem für die Piranhas. Und bei seinem Auftrag, das Rostocker Team zu stabilisieren, hat er unstrittig erste Erfolge erzielt. Acht Punkte hat er mit der Mannschaft geholt, kletterte vom 16. auf den 13. Platz. „Überzahl, Unterzahl – wir haben uns in jeder Statistik verbessert“, bilanziert er. „Wir haben viele kleine Schritte gemacht.“

Nun also die Rückkehr nach Halle. Ken Latta geht das Wiedersehen knapp ein Jahr nach seiner durchaus überraschenden Entlassung ohne jeden Groll an. „Das Thema ist Vergangenheit. Für mich ist die Herangehensweise wie bei jedem anderen Spiel auch.“ Und so ahnt er, dass seine Piranhas bei den Saale Bulls als krasse Außenseiter auf das Eis gehen. „Natürlich ist Halle Favorit“, sagt Ken Latta.

An diesem Freitag gastieren die Saale Bulls um 19.30 Uhr bei den Füchsen Duisburg. Die Partie gegen Rostock beginnt am Sonntag um 18.15 Uhr im Eisdom an der Selkestraße. (mz, 01.12.2016)

 


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