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mz-web.de: Zukunft der dritten Spielklasse Alarmstufe Rosa in der Eishockey-Oberliga

 

Die neue Oberliga steht. Zwei Probleme gibt es noch. Der steinige Weg dahin zeigt aber, wie die Sportart unter Eitelkeiten Einzelner leidet.
Halle (Saale). Die Farbe des Anbaus an der Eishalle Langenhagen hat Symbolcharakter. In leichtem Rosa erhebt sich der Steinbau vor der Spielstätte der Hannover Scorpions, in dem die Vereine der Eishockey-Oberligen am Mittwoch über die Zukunft der dritten Spielklasse diskutierten.
Zur Saison 2015/2016 nur noch zwei Oberligen
Klar ist: Es wird die seit langem favorisierte Reform geben. Aus vier Oberligen werden schon zur Saison 2015/2016 nur noch zwei Oberligen. Nord-, West- und Oststaffel werden in einer Liga zusammengeführt. 18 Vereine spielen in drei Divisionen zusammen mit der Südstaffel einen Aufsteiger in die zweite Liga aus. Nach monatelangen Diskussionen nimmt die dringend benötigte Reform der Eishockey-Oberliga Struktur an. „Die Idee mit Doppelrunde und Duellen gegen 17 Vereine ist sehr, sehr charmant“, sagt Holger Wilhelm, der als Geschäftsführer der Saale Bulls an der Elefantenrunde teilnahm.Weil aber immer noch nicht klar ist, wie die Zusammensetzung der einzelnen Divisionen im Detail aussieht, gilt zumindest nicht mehr Alarmstufe Rot, aber schon noch Alarmstufe Rosa.

Zwei Probleme gibt es noch. Wolfgang Sorge, Präsident des Eissport-Verbandes Nordrhein-Westfalen wehrt sich dagegen, dass seine Vereine in die jetzt vom DEB durchgeführte neue Liga übersiedeln. Er will die Hoheit über die Oberliga West behalten und seine Vereine, die schon für den Landesverband gemeldet hatten, notfalls sperren. „Da wird noch was passieren“, vermutet Wilhelm. Wobei die Rechtslage eigentlich klar ist: „Der DEB hat eine neue Geschäftsordnung. Eigentlich können da keine Rechtsmittel eingelegt werden.“Am Mittwoch wurde auch das Problem Dortmund durchgesprochen. Die Eisadler werden wohl aus finanziellen Gründen zurückziehen. Die Crocodiles Hamburg würden nachrücken. Doch dann müssten die Vereine neu verteilt werden.
Wer muss in den Osten?
Die Denkspiele lauten so: Die Harzer Falken gehen in den Westen. Doch wer muss dann in den Osten? Ein Team aus Hannover? Rostock? Vier Stunden lang wurde der Fall durchgesprochen. Ohne Ergebnis. „So hatten wir dann auch keine Zeit mehr, um über die Aufstiegsregelung zu sprechen“, berichtet Wilhelm.So ist es, wenn kleine Details das Große Ganze blockieren. Es wird einen Aufsteiger geben. Aber ob der im Best-of-five-Modus ermittelt wird? „Es muss nur noch an Feinheiten justiert werden“, sagt Wilhelm nach der Ligentagung. „Ich bin mit einem guten Gefühl für die nächsten Jahre der Oberliga nach Hause gefahren.“
Modus
  • Hauptrunde: Alle 18 Teams bilden eine Oberliga. Gespielt werden Hin- und Rückspiele, also 34 Spieltage. Hinzu kommt eine Runde mit Hin- und Rückspielen innerhalb der jeweiligen Divisionen, sprich zehn weitere Spiele. Alle 44 Partien fließen in eine Abschlusstabelle ein.
  • Playoffs: Die Plätze eins bis acht der Abschlusstabelle qualifizieren sich.
    Gespielt wird: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.
  • Aufstiegsrunde: Die Sieger der Playoff-Duelle spielen in den Playoffs gegen die vier besten Teams der Oberliga Süd einen Aufsteiger in die DEL2 aus.

 


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