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Stark gespielt doch nicht belohnt – Saale Bulls unterliegen gegen Crocodiles Hamburg mit 2:1 (31.10.2017)

 

Nach ihrem Overtimesieg am Sonntag ging es für das Team der Saale Bulls bereits am Reformationstag nach Hamburg. Und auch gestern war der Mannschaftsbus nicht gut gefüllt, nur 14 Feldspieler standen Head Coach Dave Rich für seine Spielplanung zur Verfügung (neben Max Spöttel musste leider auch Kapitän Kai Schmitz pausieren). Kein leichtes Unterfangen, denn die Crocodiles würden alles dafür tun, die Punkte an der Elbe zu halten.

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So legten beide Teams von Beginn an mit guten Angriffskombinationen los, ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte sich, in dem beide Goalies einiges zu tun bekamen. Einen zählbaren Vorteil konnte sich aber trotz vieler guter Chancen keiner der beiden Kontrahenten sichern. Angriffe wurden von beiden Seiten früh gestört, phasenweise spielten sich die Zweikämpfe ausschließlich in der neutralen Zone ab. Nur in den Zeiten von Überzahlvorteilen verlagerte sich das Spielgeschehen in das Drittel des Teams, welches gerade mit einem Mann weniger auf dem Eis stand. Aber auch diese Vorteile konnte niemand für die Führung nutzen und so ging es für die Mannschaften ohne Tore zurück in die Kabinen.

In den Mittelabschnitt starteten die Bulls noch spritziger und versuchten, mit schnellen Angriffen nun endlich die Führung zu holen. Doch was sie auch versuchten, Kai Kristian hatte sein Tor am gestrigen Abend komplett „vernagelt“, der Puck fand aus keiner Schussrichtung den Weg an ihm vorbei über die rote Linie. Dies gab nun auch wieder den Hausherren den nötigen Aufwind und so kämpften sie sich zurück ins Spiel. Und einmal mehr sollte den Bulls in dieser Phase eine Strafzeit zum Verhängnis werden. Waren im fünf gegen fünf die Hallenser eher die spielbestimmende Mannschaft, verstanden es die Hamburger tatsächlich umso besser, ihre Vorteile im fünf gegen vier auszuspielen. Nach einer gegen Michal Schön ausgesprochenen Strafzeit holte sich Thomas Zuravlev mit seinem Treffer die 1:0-Führung für Hamburg.

Halle ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und man suchte weiter seine Chancen bzw. die Lücke im Tor. Um im Spiel zu bleiben, war der Ausgleich immens wichtig, doch dieses Glück des Tüchtigen sollte ihnen weiter nicht vergönnt sein. Die Pucks fanden zwar immer wieder den Weg zum Tor, doch entweder blieb er dann am Gehäuse oder in der Fanghand von Kai Kristian hängen. Es fehlte irgendwie die zündende Idee, wie man dieses Abwehrbollwerk überwinden kann.

Zum Glück für die Bulls hatte aber Kevin Beech im eigenen Tor auch wieder einen sehr guten Tag erwischt und hielt mit seinen Paraden die Hallenser dauerhaft im Spiel. Sogar einen Strafpenalty in der letzten Spielminute des zweiten Drittels vereitelte er mit Ruhe und verhinderte so die 2-Tore-Führung der Gastgeber.

Im letzten Spielabschnitt ging es so beim Stand von 1:0 weiter und es war insoweit noch alles möglich, wenn ja wenn Halle endlich sein Glück im Abschluss wiederfinden würde. Doch erneut wurde die Aufholjagd der Bulls gestoppt. Ein Check durch Striepeke zog eine handfeste Auseinandersetzung zwischen Suchomer und Israel nach sich, in deren Ergebnis zwar drei Strafen verhängt wurden, aber eben eine mehr für Halle. Und irgendwie kam es wie es kommen musste, die Crocodiles wussten auch diesen Vorteil für sich zu nutzen und erhöhten durch André Gerartz auf 2:0. Für die Bulls standen noch 16 Minuten auf der Uhr, in denen sie noch etwas am Spielstand ändern konnten. Und genau das versuchten sie, sie warfen im wahrsten Sinne des Wortes alles nach vorne, doch das Tor der Hamburger blieb wie zugemauert. Erst in der 55. Spielminute war es Nathan Robinson endlich vergönnt, den Fluch zu brechen und den hochverdienten Anschlusstreffer zu erzielen. Doch den Bulls blieb ein weiterer Grund zum Jubeln verwehrt, trotz massiven Drucks auf die Hamburger Defense blieb der erhoffte Ausgleich aus.

Somit mussten die Saale Bulls trotz großartigem Einsatz und Kampf die Heimreise ohne Punkte antreten. Weiter geht es schon am Freitag, dann erneut auswärts, Gastgeber sind die Füchse Duisburg. Und auch in dieser Partie ist für Spannung gesorgt, denn die Duisburger sind unser direkter Tabellennachbar und es geht im Kampf um die vorderen Tabellenplätze weiter.

 

Torschützen:

1:0 Thomas Zuravlev – 23.
2:0 Brad McGowan – 44.
2:1 Nathan Robinson – 55.

Tore: 2:1 (0:0/1:0/1:1)

 


    November 2017
MDMDFSS
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