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Playoff-Viertelfinale Saale Bulls vs. Bayreuth Tigers – Bullen gleichen in der Serie zum 1:1 aus!

 

Im zweiten Spiel der laufenden Viertelfinaleserie der Playoffs zur DEL 2 hatten die Saale Bulls Heimrecht im Sparkassen-Eisdom und in den bekannten Gefilden musste nun dringend ein Sieg gegen die Franken her. Denn im ersten Aufeinandertreffen gegen die Bayreuther hatten sich die Hallenser deutlich geschlagen geben müssen und das Ziel konnte nur der Ausgleich in der Serie sein. Dafür galt es, über die kompletten 60 Minuten zu kämpfen.

Doch den schnelleren Start in die Partie erwischten die Tigers und zogen sogleich in das Drittel der Bulls. Dort wollten sie eine schnelle Führung erzielen und die Marschrichtung klar machen. Doch Sebastian Albrecht war im Tor zur Stelle und verhinderte dies gekonnt. Nach der ersten Klärung waren nun auch die Saalestädter im Angriff und die Verteidiger der Bayreuther bekamen ihrerseits einiges zu tun. In der dritten Spielminute jubelte der voll besetzte Sparkassen-Eisdom dann auch, denn der Puck war im gegenerischen Tor. Doch Hauptschiedsrichter Tony Engelmann entschied auf Schlittschuhtor und so ging es beim 0:0 weiter. Es entwickelte sich ein Hin und Her auf dem Eis und keine der Mannschaften konnte sich große Vorteile sichern.

Bei den Bulls fehlte es im weiteren Verlauf – wie schon im ersten Aufeinandertreffen am Dienstag in Bayreuth – wieder am Abschluss und der Puck wollte einfach nicht über die rote Linie gehen. So wurden auch zwei Überzahlspiele einfach ungenutzt liegengelassen und die Führung konnte nicht erzielt werden. Es waren gegen Ende des ersten Abschnittes dann die Gäste aus Franken, welche Druck machten und auf einen ersten Treffer drängten. Dieser gelang dann auch Fedor Kolupaylo in der 18. Spielminute, nachdem eine erste riesen Chance von Albrecht noch geklärt werden konnte. So rannten die Gastgeber mal wieder einem Rückstand hinterher und zu allem Überfluss gerieten die Bulls nun auch noch selber in Unterzahl.

Diese Situation klärten sie bis zur ersten Pause gekonnt und der Rückstand wurde zum Glück nicht größer. Doch durch diese Strafe starteten sie für 28. Sekunden in Unterzahl in den zweiten Abschnitt und es hieß verteidigen – mit allen Mitteln. Dies gelang gut, wie auch das sofortige Umschalten auf den Angriff und Julian Bädermann im Bayreuther Tor hatte damit ordentlich zu tun. Der Puck wollte aber auch weiterhin nicht in das Tor der Tigers einnetzen. Diese setzten nun auch ihrerseits, nach einer Strafe gegen Benjamin Thiede wegen einer Rangelei vor der Bank der Bulls, mit den Angriffen fort und Sebastian Busch konnte für die Franken den Puck in das Tor der Bulls hämmern. Nun galt es, Nerven beweisen und weiterkämpfen.

Und diesen Kampfgeist bewiesen die Bulls auf jeden Fall, steigerten nun langsam aber sicher den Druck auf die Gästen und wollten so den Anschluss erzielen. Die Taktik ging nach gut 2,5 Minuten auf, denn nun konnten die Fans der Saale Bulls auch endlich richtig jubeln, denn Danny Albrecht netzte zum 2:1 ein. Doch bei diesem Stand durften sie noch nicht aufhören, denn nun musste ,auch der Ausgleich her. Und auch hierfür bereitete Danny Albrecht ein Stück weit den Weg, denn er brach nach einem Check gegen sein Knie auf dem Eis zusammen. So hatten die Bulls zwei Minuten Zeit ihren Angriff in Überzahl aufzubauen. Doch dieser Aufbau zog sich lange hin, bis dann endlich Jörg Wartenberg eine Riesenchance ergriff und nach gefühlten zehn Torschüssen zuvor den Puck ins Tor beförderte. Mit diesem Ausgleich war das Spiel wieder offen.

Doch bevor es in die zweite Pause ging, gab es erneut eine Strafe gegen die Saale Bulls und sie mussten so auch im letzten Abschnitt in Unterzahl starten. Auch hier sicherten sich gleich zu Beginn die Gäste den Puck, zum Glück aber mit dem gleichen Ergebnis, denn ein Tor erzielten sie mit diesem Vorteil nicht. Bei dem Kampf auf Augenhöhe sah es über weite Strecken schon so aus, dass es noch in die Verlängerung gehen würde. Doch es kam völlig anders. Eric Wunderlich musste nach einem Zusammenstoß mit einem Bayreuther Spieler an der Bande für 5 Minuten plus Spieldauer vom Eis, weil letzterer sich durch hohen Stock verletzte. Die Hallenser waren nun jedoch mit 200 Prozent auf dem Eis und störten jeden Angriff der Gäste, welche so über lange Zeit nicht mal zum Torschuss kamen. Und wenn doch, dann war wieder einer zur Stelle – Sebastian Albrecht und hielt seinen Kasten sauber.

Damit liefen auch diese harten und langen 5 Minuten Strafzeit ohne Gegentreffer ab. Die Bulls konnten aber nur ganze 45 Sekunden durchatmen, denn nun musste Danny Albrecht in die Kühlbox. Die Saale Bulls spielten so fast sieben Minuten durchgehend in Unterzahl und hielten mit ungeheurem Engagement mit den Gästen mit und ihre Weste sauber. Dieser Adrenalinschub blieb auch danach bei den Saalestädtern im Blut und sie lagen eine Länge vor den Franken. Dieser Einsatz wurde verdient mit dem Tor von Philipp Gunkel gekrönt. So gingen sie erstmals in der Partie selber in Führung und es blieben noch gut 3 Minuten auf der Uhr. In diesen schafften es die Tigers jedoch auch mit einer Auszeit und dem Herausnehmen des Torwartes zugunsten eines sechsten Feldspielers nicht noch einmal, auszugleichen und es blieb beim 3:2 Endstand.

Mit diesem unglaublichen – durch Kampfgeist und unbedingtem Siegeswillen erzielten – Erfolg können die Saale Bulls gegen die EHC Bayreuth Tigers in der Playoff-Serie zum 1:1 ausgleichen. Damit ist der weitere Verlauf wieder offen und die Bulls können nun am Samstag alles dafür tun, in der Serie in Führung zu gehen. Und eins steht damit auf jeden Fall schon fest: am Ostermontag wird es ein weiteres Heimspiel im halleschen Sparkassen-Eisdom geben. Anbully ist dann 18.00 Uhr.

Torschützen:

0:1 Fedor Kolupaylo – 18.
0:2 Sebastian Busch – 27.
1:2 Danny Albrecht – 29.
2:2 Jörg Wartenberg – 36.
3:2 Philipp Gunkel – 58.

 

Tore: 3:2 (0:1/2:1/1:0)

[RJ]


    Dezember 2017
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