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Freitag, 08.09.2017, 20:00 Uhr MEC Halle 04 Saale Bulls : Dresdner Eislöwen  

Private Story: Philipp Gunkel – In der Ruhe liegt die Kraft

Aufgewachsen ist Philipp in seiner Heimatstadt Erfurt, die er im Alter von 16 Jahren verließ. Noch heute lebt ein Großteil seiner Familie dort, Geschwister hat er keine. Da sein Vater Fußball spielte, entschied sich Philipp zunächst für diesen Klassiker des deutschen Sports. Zum Eishockey kam er eher zufällig: „Als ich sieben Jahre alt war sah ich mir ein Eishockeyspiel an, ich war sofort begeistert und wollte fortan auch selbst für den ESC Erfurt auf Torejagd gehen.“

Gunkel

Bei der U15 Landesauswahl in Sachsen warf der Trainer der Eispiraten Crimmitschau ein Auge auf Philipp Gunkel. Mit 16 Jahren ging es für Philipp zu den Eispiraten nach Sachsen. Der Wechsel vom Sportgymnasium in Erfurt auf ein naturwissenschaftliches Gymnasium in Crimmitschau fiel ihm nicht leicht, gerade weil er als Profisportler dort ein Exot war. Nach insgesamt acht Spielzeiten in Crimmitschau und kurzen Ausflügen nach Hannover und Bremerhaven ging es nun 2014 mit DEL2 Erfahrung an die Saale.

Hintergrund für seinen Wechsel ist der Weitblick auf seinen Plan B. Philipp möchte nach seiner Eishockeykarriere im Management eines Unternehmens arbeiten, seine Qualifikation dafür soll ein Masterstudium an der Universität in Halle liefern. Beim Lernen für seinen Bachelorabschluss in Bildungswissenschaften, geht es ihm da wie vielen anderen Studenten. Erst wenn die Zeit knapp wird lernt es sich, für den sonst sehr relaxten Stürmer, konsequenter.

Wenn er einmal viel Zeit für sich hätte, würde er gern nach Australien reisen um dort zu arbeiten und das Land zu erkunden. Seine Träume unterstreichen die bodenständige Art des sympathischen Thüringers: „Eine Eigentumswohnung und Familie, vielleicht in Erfurt.“ Fragt man ihn nach seinem Lieblingsort, muss er verlegen schmunzeln: „Die ‚Palette‘ finde ich ganz gut oder der ‚Rote Horizont‘ nach einem späten Aufenthalt in der Bibliothek.“

 

Philipp Gunkel über…

…Musik: „Eigentlich bin ich so ein richtiger Mainstream-Hörer. House finde ich auch ganz gut. Als Boxer würde ich mir ‚Eye oft he Tiger‘ als Einlaufmusik aussuchen.“

…Filme: „Gladiator“ zählt zu den Lieblingsfilmen von Philipp.

…Frauen: „Eine Frau muss für mich intelligent sein und sportlich.“ Philipp gibt schmunzelnd zu, dass er gern stichelt und seine Partnerin ärgert. „Sie darf sich selbst dann nicht zu ernst nehmen.“

…Reisen: „Nach New York möchte ich unbedingt einmal. Dort würde ich neben einer Städtetour dann auch zu meinem ersten NHL-Spiel gehen.“

…Rückennummer „39“: Die ‚19‘ war nicht mehr frei, mit der hatte er in Crimmitschau angefangen und eine gute Zeit auf dem Eis. Die ‚39‘ bekam er schon in Hannover, das war eher eine Entscheidung mit Bauchgefühl.

…Klischee: Ganz klar hat Philipp die meiste Zeit nicht beim Zahnarzt verbracht, sondern beim Chirurgen, durch seine schweren Schulterverletzungen.

 

Entweder-Oder:

Laut oder leise fluchen? Laut!

Geld oder Liebe? Liebe!

Schokolade oder Gummibärchen? Beides!

Actionfilm oder Komödie? Actionfilm!

 

(geschrieben von: Franzi Huhn)


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