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Revanche gelungen – Saale Bulls besiegen Füchse Duisburg auswärts in hartem Duell dank einer überragenden Teamleistung mit 5:4 (02.12.2016)

 

Auch in dieser Woche war der Start in das Punktspielwochenende, wie bereits am letzten Freitag mit dem Spiel gegen die Hannover Indians, ein harter Brocken – musste man doch zum direkten Tabellennachbarn, den Füchsen Duisburg, reisen. Und bereits vor der Partie stand fest, dass sich beide Mannschaften wohl nichts schenken werden und im Kampf um eine gute Ausgangslage in den Playoffs diese drei wichtigen Punkte auf das eigene Konto schreiben werden wollen.

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Die Saale Bulls reisten heute jedoch mit einem kleinen Nachteil an, da sie leider erneut nicht auf die volle Mannschaftsstärke zurückgreifen konnten. In ihren Reihen fehlten Alex Zille (grippaler Infekt), Jakub Wiecki (Magen-Darm-Virus) und Jan Homer (Leistenzerrung). Und auch Georgi Kimstatsch musste die Partie „allein“ auf der Trainerbank verbringen, da sein Co-Trainer Uwe „Schlappi“ Liebetrau ebenfalls erkrankt ausfiel. Doch solche Einschränkungen haben die Mannschaft bisher immer mehr angestachelt als geschwächt. Und allen war klar, worum es geht und dass es wieder 60 Minuten nach vorne gehen muss.

Doch auch den Füchsen war bewusst, dass sie diese drei Punkte dringend benötigen, um an den Hallensern in der Tabelle vorbeiziehen zu können. So ging es erwartungsgemäß von der ersten Minute an heiß auf dem Eis zu und mit den ersten schnellen Angriffen wurden schon einmal die Torhüter geprüft. Doch diese waren auf Zack und präsentierten sich – wie ihre jeweiligen Teamkollegen auf Augenhöhe. Im weiteren Verlauf waren es zunächst vor allem die Gäste aus Halle, die das Spiel bestimmten und sich viele gute Torchancen erarbeiteten. Dieser Lauf wurde jedoch durch eine Strafzeit gegen Gabriel Federolf gestoppt. Und die Duisburger nutzten diese Überzahl-Chance eiskalt und Mike Schmitz konnte zum 1:0 einnetzen.

Danach ging es weiter im Takt, doch die Duisburger wollten natürlich nachsetzen und erhöhten nun ihren Druck auf Sebastian Albrecht im Hallenser Tor. Für eine kurze Zeit übernahmen sie die Regie auf dem Eis. Doch die Saale Bulls steckten nicht auf, erarbeiteten sich immer wieder ihre Chancen und wussten, dass sie einfach nur geduldig weiter machen müssen, bis auch sie endlich etwas Zählbares erzielen werden. Gegen Ende des Drittels war es wieder ein komplett ausgeglichenes Spiel, lediglich der Torerfolg für die Gäste fehlte noch. Letztlich konnten auch die Gäste eine eigene Überzahlsituation nutzen, um das erste Tor zu erzielen. Während Marvin Deske wegen zu vielen Spielern auf dem Eis in die Kühlbox musste, holte Philipp Gunkel in der 17. Minute den verdienten Ausgleich. Und die Saalestädter blieben auch danach weiter am Drücker, doch weitere Tore sollten im ersten Drittel nicht mehr fallen.

Somit ging es im zweiten Abschnitt beim Stand von 1:1 weiter. Auf dem Eis zeigte sich wieder das gleiche Bild von zwei Mannschaften auf Augenhöhe, welche um jeden Zentimeter kämpften und auf ihre Chancen lauerten. Es war erneut eine Strafzeit gegen die Saale Bulls, welche wieder eine solche Chance für die Füchse bereitete und die von Mike Schmitz dankbar für seinen zweiten Treffer genutzt wurde. Und erneut setzten die Füchse – wie schon nach ihrem ersten Tor – unaufhörlich nach, um den Abstand schnell zu vergrößern. So hatte Sebastian Albrecht mehr als genug zu tun und fischte immer wieder die Pucks aus der Luft. Dank seiner Leistung hielt er die Partie weiter offen. Als Danny Albrecht in der 38. Minute ausgleichen konnte, war das Spiel auch auf der Ergebnistafel wieder vollkommen offen.

Doch nach ihrem kurzen Freudentaumel waren die Hallenser zu unvorsichtig und leisteten sich einen Fehler beim Wechsel. Dieses „Geschenk“ nahmen die abgezockten Gastgeber gerne an und plötzlich sah sich Sebastian Albrecht 2 Duisburger Spielern allein gegenüberstehen. Dies war dann doch zu viel des Guten und nach nur einer Minute holten sich die Füchse die Führung durch das 3:2 von Raphael Joly zurück. Nun kochten auch die Emotionen etwas über, weshalb sich sowohl Denis Fominych als auch Raphael Joly kurz vor dem Drittelende wegen einer kurzen Auseinandersetzung auf der Strafbank wiederfanden.

Mit der Pausensirene erhielt auch noch Viktor Beck eine Strafe, wodurch die Hallenser mit einer Überzahl in den letzten Abschnitt starten konnten. Und diese Einladung nahmen sie gerne an und schmissen alles Richtung Duisburger Tor. Mit Erfolg, denn Danny Albrechts zweiter Treffer sorgte erneut für den Ausgleich in dieser engen Partie. Kurz darauf kam es leider zu einem bösen Foul (Bandencheck) an Johannes Ehemann, welcher in die Bande krachte und regungslos auf dem Eis liegen blieb. Nach einer kurzen ärztlichen Behandlung war für ihn das Spiel gelaufen und sein Einsatz am Sonntag bleibt abzuwarten.

Die Bulls revanchierten sich auf ihre Art, denn sie nutzten wiederum die Strafzeit für das Foul und holten sich – dank dem zweiten Treffer von Philipp Gunkel – zum ersten Mal in diesem Spiel die eigene Führung. Doch damit wollten sich natürlich die Duisburger nicht abfinden und drehten ihrerseits nun noch einmal ordentlich auf. So hieß es, rennen ohne Ende und die letzten Kräfte aktivieren. Leider waren es dann zunächst die Hausherren, welche erst einmal das glücklichere Händchen hatten und durch das zweite Tor von Joly wieder ausgleichen konnten. Zwölf Minuten vor Spielende, beim Stand von 4:4, den bisherigen Spielverlauf berücksichtigend, war noch kein Sieger auszumachen. Doch das Spielglück wechselte noch einmal die Seite und Danny Albrecht machte nach einem schnellen Kombinationsspiel seinen Hattrick komplett.

So hieß es nun, diesen kleinen Vorsprung über die Zeit zu bringen und mit Mann und Maus zu verteidigen. An eigene Vorstöße war bei dem Druck der Duisburger kaum noch zu denken. Mit wirklichen Bärenkräften zeigten die Saale Bulls nun ihre ganze Stärke. Über die gesamten letzten 10 Minuten ließen beide Mannschaften nicht nach, aber die Bulls und vor allem S. Albrecht im Tor wollten den Sieg nicht mehr aus der Hand geben. Er hielt nahezu Unhaltbares, immer unterstützt von seinen Vorderleuten. Und diese überragende Leistung wurde am Ende belohnt, denn auch das Rausnehmen des eigenen Goalies brachte den Duisburgern nichts mehr und so sicherten sich die Saale Bulls diese drei Punkte letztlich hoch verdient.

Nun heißt es, den morgigen Samstag zum Ausruhen und Kräftesammeln nutzen, da es ja bereits am Sonntag im heimischen Sparkassen-Eisdom weitergeht. Und auch dann sind gegen die Rostock Piranhas – beim Wiedersehen mit Halles ehemaligen Head Coach Ken Latta – wieder Schnelligkeit, Konzentration und Kampfgeist gefragt, um das Wochenende durch weitere 3 Punkte perfekt zu machen.

 

Torschützen:

1:0 Mike Schmitz – 9.
1:1 Philipp Gunkel – 17.
2:1 Mike Schmitz – 25.
2:2 Danny Albrecht – 38.
3:2 Raphael Joly – 39.
3:3 Danny Albrecht – 42.
4:3 Philipp Gunkel – 44.
4:4 Raphael Joly – 48.
4:5 Danny Albrecht – 50.

Tore: 4:5 (1:1/2:1/1:3)

[RJ / FE]

 


    Dezember 2017
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     1 TecArt Black Dragons - Saale Bulls 2 3 Saale Bulls - ECC Preussen Berlin
4 5 6 7 8 Hannover Indians - Saale Bulls 9 10 Saale Bulls - Füchse Duisburg
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25 26 EXA Icefighters Leipzig - Saale Bulls 27 28 Saale Bulls - ESC Wohnbau Moskitos Essen 29 30 31
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