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Freitag, 22.09.2017, 20:00 Uhr Hannover Scorpions : MEC Halle 04 Saale Bulls  

Saale Bulls brauchen Muntermacher

Saale Bulls brauchen Muntermacher

 

Halles Robin Slanina (r.) im Duell mit Torwart Sebastian Staudt  (BILD: Röhrig)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Von christian elsaesser
Der Erfolg über Chemnitz ist dennoch ungefährdet. Die Souveränität kehrt langsam zurück. Am Sonntag spielen die Hallenser bei den Jonsdorfer Falken um Ligapunkte.
 
 

Halle/MZ. 

Es musste wohl so ein Moment der Unachtsamkeit sein, ein kapitaler Abwehrschnitzer, der diesem Spiel die entscheidende Richtung geben würde. Zu sehr plätscherte dieses Spiel der Eishockey-Oberliga zwischen den Saale Bulls und den Wild Boys aus Chemnitz vor sich hin, zu wenig zwingend war das, was beide Teams am Freitagabend im Eiszelt auf der Messe zustande brachten.

Thiede eröffnet Trefferreigen

4:1 gewannen die Saale Bulls am Ende, doch es brauchte diese Szene in der 26. Minute, die den Gastgebern auf die Sprünge half – einen kapitalen Fehlpass der Chemnitzer, den Halles Stürmer Oleg Seibel abfing. Sein Zuspiel verwandelte schließlich Benjamin Thiede zum ersten Treffer. Es folgten Tore von Robin Slanina (35.), Alexander Zille (49.) und Eric Wunderlich zum letztlich ungefährdeten Sieg. Der Gegentreffer fiel erst 16 Sekunden vor Ende des Spiels.

Vielleicht darf man den Spielverlauf als wichtigste Botschaft dieser neunten Saisonpartie sehen: Die Saale Bulls finden so langsam ihre Souveränität wieder und gewinnen ihre Spiele, auch wenn der ganz große Glanz mitunter fehlt. „So langsam wird es was“, meinte auch Torschütze Thiede. „Ich denke, wir haben phasenweise wirklich gut gespielt.“

Was zumindest für das zweite und dritte Drittel stimmte. Zu Beginn hatte sich noch ein überaus zähes Duell entwickelt. Der erste Abschnitt war nicht nur torlos, sondern auch vergleichsweise arm an Torszenen. Geradezu beispielhaft, dass Troy Bigam in der achten Minute recht kläglich einen Penalty vergab.

Nach dem ersten Seitenwechsel übernahmen die Saale Bulls aber klar das Kommando auf dem Eis. Ging dem ersten Treffer noch ein Fehler der Chemnitzer voraus, war das zweite Tor ein brillanter Spielzug, bei dem Martin Piecha den Puck nach vorn trug und seinen Sturmpartner Robin Slanina perfekt in Szene setzte. „Piecha tut uns gut“, meinte Thiede über den Neuzugang, der erst seit Montag mit dem Team trainiert. „Er muss sich noch ein bisschen einleben, aber er wird eine richtige Verstärkung.“

Ein kleiner Schönheitsfehler

Mit dem 2:0 waren die Gastgeber zwar auf der Siegerstraße, die absolute Sicherheit aber fanden die Saale Bulls nicht. Denn: „Wir fangen uns immer noch viel zu viele Strafen ein“, klagte Thiede. Neun waren es im Spiel gegen Chemnitz. Und genau solche Strafen waren auch der Grund, warum die Hallenser am Ende nicht mit einem Zu-Null vom Eis gingen. Sowohl Alexander Zille als auch Torhüter Dustin Haloschan hatten sich kurz vor Schluss Zeitstrafen eingefangen. Die doppelte Überzahl nutzten die Gäste. Und trotz Zeitstrafe und Gegentreffer war es nur ein kleiner Schönheitsfehler.

Bereits am Sonntag stehen die Saale Bulls wieder auf dem Eis. Dann spielen sie ab 18.30 Uhr bei den Jonsdorfer Falken um Ligapunkte.


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    September 2017
MDMDFSS
     1 2 3
4 5 6 7 8 Saale Bulls - Dresdner Eislöwen 9 10 Chemnitz Crashers - Saale Bulls
11 12 13 14 15 Selber Wölfe - Saale Bulls 16 17 Saale Bulls - Selber Wölfe
18 19 20 21 22 Hannover Scorpions - Saale Bulls 23 24 Saale Bulls - Hannover Scorpions
25 26 27 28 29 Saale Bulls - Rostock Piranhas 30  
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