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Saale Bulls holen mehr als verdienten 4:1-Derbysieg gegen EXA IceFighters Leipzig! (14.01.2018

 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt … es gab doch tatsächlich einige Saale Bulls-Fans am heutigen Sonntagabend, die sich über den 0:1- Führungstreffer der EXA IceFighters Leipzig freuten – glaubten sie doch an die Statistik der letzten Spiele, die aussagte: „ Führung unerwünscht: bei fünf der letzten acht Derbys verlor jenes Team, welches das 1:0 erzielte“. Und sie sollten Recht behalten.

Nach ihrem erfolgreichen Start ins Spielwochenende gegen die Hannover Indians waren die Saale Bulls am Sonntag mehr als nur bereit für das 35. Mitteldeutsche Derby gegen Leipzig. Und nach dem bisherigen Verlauf der Meisterrunde, in der die Gastgeber immer wieder mit Siegen überzeugten und Leipzig noch nicht seinen Lauf fand, standen die Signale mehr als nur auf Grün für die Saale Bulls. Zudem hatten sie aus der letzten Begegnung in Taucha noch einige Rechnungen mit ihren Derbygegnern offen.

Spielbericht_NEU

Entsprechend spannungsvoll und schnell startete das erste Drittel. Beide Mannschaften stürmten mit dem Anbully sogleich los und es ging ohne lange Aufwärmphase sofort auf dem Eis hin und her. Der Puck flog den Torhütern quasi um die Ohren und bereits beim dritten Angriff der Gäste schaffte es Jakob Weber mit einem harten Schlagschuss, Patrik Cerveny im Tor der Hallenser zu überwinden und die 0:1-Führung für die Gäste zu holen. Doch wie gesagt, nach den bisherigen Spielstatistiken der Derbys ist eine frühe Führung kein gutes Zeichen, das Spiel am Ende auch zu gewinnen und dies sollte sich auch dieses Mal bewahrheiten. Denn aufgeweckt durch dieses frühe Gegentor drehten die Saalestädter nun merklich auf.

Zunächst machten sie sich zwar das Leben selber schwer durch unnötige Strafzeiten, doch all dies brachte sie nicht aus dem Konzept und Leipzig fand kein Mittel gegen die wieder stark agierende Defense der Saale Bulls. In der achten Minute kam es vor der Spielerbank der Bulls zu einer Auseinandersetzung zwischen Jannik Striepeke und Damian Schneider, in deren Folge beide Spieler eine 2-Minuten-Strafe kassierten und Striepeke zusätzlich zwei Minuten wegen eines Crosschecks. Aber auch aus dieser Überzahl konnten die Gäste keinen Vorteil ziehen, da die Bulls mit ihrer durchdachten Verteidigung alle Angriffe unter Kontrolle brachten.

Mit voller Mannschaftsstärke schlugen sie nun auch spielerisch zurück und machten wieder Druck. In der Folge kassierten nun auch die Leipziger eine Strafe und Tim May zeigte seinen Gegnern, wie man eine Überzahl zum Tor nutzen kann: direkt vom Bully stürmte er zum Tor und versenkte den Puck im Netz. Das Spiel war damit wieder offen und  es ging mit dem 1:1 zurück in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt starteten die Gäste aus Leipzig in Unterzahl, da sich Michal Velecky in den letzten Sekunden des ersten Abschnittes noch eine Strafe einhandelte. Entsprechend stürmend ging es im zweiten Drittel für die Hausherren in Überzahl weiter und auch hier konnten sie diese mit maximalem Erfolg umsetzen. Nach einigen Anläufen setzten sie sich im Drittel der Gäste fest und Jan Niklas Pietsch brachte Halle durch seinen Treffer auch endlich in Führung. Gestärkt durch diese wurden die Bulls nun immer offensiver und erhöhten Druck auf Leipzig.

Zur Drittelmitte wurde es erneut etwas brenzlig für Halle, denn eine fünfminütige Überzahl – nach einer durchaus fragwürdigen Strafe gegen Kapitän Kai Schmitz (5 Minuten+Spieldauer) wegen Stockschlags – brachte einen wichtigen Vorteil für die Gäste. Aber das Spielsystem der Hausherren zeigte weiter Wirkung und man konnte jegliche Torchancen gekonnt verhindern. Deswegen blieb es bis zum Ablauf der Strafzeit  beim alten Spielstand. Doch dies sollte nicht mehr lange so bleiben, da nun auch die Bulls wieder angriffen und Maximilian Schaludek die schwarze Scheibe 2 Sekunden vor Abpfiff ins Netz der Gäste hämmerte.

So ging es beim verdienten Spielstand von 3:1 im letzten Abschnitt weiter und bei den Gästen war nach diesen Rückschlägen und nicht genutzten Chancen die Luft offenbar raus. Das Spiel machten weiter die Bulls und sie wollten auf jeden Fall die drei Punkte an der Saale halten. Halle nahm nun aufgrund der komfortablen Führung etwas die Geschwindigkeit aus dem Spiel heraus und ließ den Gästen mehr Platz zum Laufen. Es sollte jedoch beim Laufen bleiben, denn die Torschüsse der Leipziger blieben ohne Wirkung, auch dank eines gut aufgelegten Patrick Cerveny im Hallenser Tor. Den Torerfolg hatten im Gegenzug erneut die Saale Bulls, welche den Leipzigern den Puck im Angriff abnahmen und zum Konter übergingen. Und so setzten sie sich wieder vor dem Tor der IceFighters fest und Maximilian Spöttel konnte den Puck im Nachschuss über die rote Linie befördern – mehr als nur eine Vorentscheidung am heutigen Abend. Auch in den letzten Spielminuten waren es die Hausherren, welche weiter am Drücker waren und den Leipzigern keine weiteren Torchancen ließen.

Die Bulls holen sich verdient den 4:1 Heimsieg im dritten Derby der Saison und ziehen damit gleichzeitig an diesen in der Tabelle der Oberliga Nord vorbei, vor auf Platz 3. Am kommenden Freitag steht im Sparkassen-Eisdom das nächste Spiel der Bulls auf dem Plan, dann empfangen sie wieder die Wohnbau Moskitos Essen.

 

Torschützen:
0:1 Jakob Weber – 2.
1:1 Tim May – 13.
2:1 Jan Niklas Pietsch – 22.
3:1 Maximilian Schaludek – 40.
4:1 Maximilian Spöttel – 50.

Tore: 4:1 (1:1/2:0/1:0)

 


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