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Saale Bulls holen trotz schwerer Beine 3:1-Heimsieg gegen Rostock Piranhas (04.12.2016)

 

Nach ihrer hammerharten, aber erfolgreichen Freitagspartie stand den Saale Bulls am heutigen Abend im halleschen Sparkassen-Eisdom mit dem Tabellendreizehnten ein ganz anderes Kaliber auf dem Eis gegenüber. Doch es blieb immer noch die alte Weisheit, dass erst einmal jeder Gegner besiegt werden muss und sich auch kleiner Fehler zu großen Problemen in solchen Partien auswachsen können. Deswegen hieß es, gegen die Piranhas Rostock wachsam zu bleiben, da es auch gegen den ehemaligen Bullstrainer Ken Latta (neuer Rostocker Trainer) ging. Und Dank Ken war wohl einiges an Wissen über die Hallenser bei den Gästen vorhanden.

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Im ersten Drittel zeigten die Bulls mit ihrem Kombinationsspiel, aus welchem Grund der Unterschied in der Tabellenposition besteht. Doch die Beine schienen nach dem Spiel gegen Duisburg noch etwas schwer zu sein und die Angriffsmaschinerie musste erst einmal wieder ins Laufen kommen. Aber in ihrem Druck auf die Gäste ließen die Saalestädter dennoch nicht nach und so hatte der Ex-Hallenser Dustin Haloschan im Tor der Rostocker auch ordentlich zu tun. Jedoch schafften die Bulls es trotz der zahlreichen Torchancen nicht, Haloschan zu überwinden. Erst mit dem Abpfiff zur Pause schlug der Puck ins Tor ein, aber Hauptschiedsrichter Rene Schnabel entschied gegen das Tor.

So ging es auch im zweiten Spielabschnitt beim Stand von 0:0 weiter und die Bulls mussten nun auch endlich ihre Stärke auf dem Eis in etwas Zählbares umwandeln. Dabei machten sie sich das Leben unnötig schwer, denn die Gäste waren zwischenzeitlich cleverer und nur die Saale Bulls kassierten gleich drei Mal eine Strafzeit und mussten in Unterzahl weiteragieren. Jedoch konnten sich auch mit diesen Überzahlspielen die Rostocker nur kleine Vorteile auf dem Eis sichern und die Angriffe hielt Sebastian Albrecht gekonnt. Ihre Überlegenheit auf dem Eis machten die Hallenser noch einmal deutlich mit den Gegenangriffen in eigener Unterzahl, wobei dort Georg Albrecht nur knapp am Führungstreffer vorbeischrammte.

Dieser folgte dann erst einige Minuten später, als Artur Tegkaev in einer schönen Angriffskombination den Puck im Rostocker Tor versenkte und nun auch endlich die verdiente Führung holte. Es hieß danach dran bleiben und gleich den nächsten Puck versenken. Doch trotz weiteren Chancen blieb es beim 1:0 und mit dieser knappen Führung ging es in die zweite Pause.

Damit durfte es auch im letzten Abschnitt keine großen Fehler geben, da die Rostocker bereits vorher gezeigt hatten, dass sie genau auf diese lauerten. Doch mit der Führung im Rücken und der paassenden Motivation von Trainer Georgi Kimstatsch in der Kabine, wollten die Bulls nun nichts mehr anbrennen lassen und endlich schien der Knoten auch bei den zählbaren Toren geplatzt zu sein. Denn nach nur 41 Sekunden erhöhte Denis Fominych nun auf 2:0. Aber mit diesem zweiten Treffer war das Spiel noch lange nicht zu Ende und auch die Piranhas lauerten weiter auf ihre Chance. Und dafür wurden sie dann auch belohnt, denn plötzlich waren sie im Konter – aus einem Angriff der Bulls heraus – mit drei Spielern vor dem Tor von Albrecht und der Ex-Hallenser Ulib Berezovskyy konnte auf 2:1 verkürzen.

So machten es die Rostocker plötzlich noch einmal spannend, aber die Antwort der Hallenser folgte nur 65 Sekunden später mit einem gewaltigen Einschlag im Tor der Piranhas. Dabei haute der Sturm der Hallenser auch Dustin Halloschan im Tor um. So nutzte Igor Bacek die Gelegenheit und stellte den alten Abstand wieder her. Bei diesem blieb es denn auch bis zum Ende der Partie.

So konnten die Saale Bulls dieses schwere Wochenende mit 2 Siegen und damit 6 Punkten erfolgreich abschließen. Doch eine wirkliche lange Pause gibt es nun für sie nicht, da es bereits am kommenden Dienstag mit dem Nachholspiel gegen die Crocodils Hamburg weitergeht. Mit vollem Einsatz können sich die Bulls dort ein eigenes Nikolausgeschenk machen und die nächsten drei Punkte aus Hamburg mitbringen.

Torschützen:

1:0 Artur Tegkaev – 38.
2:0 Denis Fominich – 41.
2:1 Ulib Gleb Berezovskyy – 49.
3:1 Maximlian Schaludek – 50.

Tore: 3:1 (0:0/1:0/2:1)

[RJ / FE]


    Dezember 2017
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