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Nach Wechselbad der Gefühle – Saale Bulls müssen sich im Penaltyschießen den Wedemark Scorpions mit 4:5 geschlagen geben (30.12.2016)

 

Zum letzten Mal im Jahr 2016 ging es für die Saale Bulls im heimischen Sparkassen-Eisdom auf das Eis. Und nach ihrer unglücklichen Derbyniederlage gegen Leipzig waren die Tage zwischen den zwei Spielen alles andere als ruhig gewesen. Mit der Trennung von Jan Homer hatte sich auch personell etwas bei den Bulls getan. Klares Ziel für die drei verbleibenden Spiele in der Vorrunde war es, die maximalen Punkte einzufahren und so die besten Voraussetzungen für die Zwischenrunde zu schaffen.

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Dies sollte nun am Freitagabend gegen die Wedemark Scorpions mit einem Heimsieg starten, wobei sich die Niedersachsen bereits in den vorangegangenen Partien als unbequemer Gegner präsentiert hatten. So mussten die Saale Bulls es nun endlich schaffen, ihre Schwäche beim Abschluss ihrer vielversprechenden Angriffe zu überwinden und zu ihrer Leichtigkeit beim Tore schießen zurückfinden.

Das Spiel begann zunächst erst mal ganz still – zumindest von den Rängen, hier hielten die Fans schweigend ein Banner hoch mit der Aufschrift: „Schweigeminuten für die Aufstiegshoffnung …“ und das nahmen sich die Spieler wohl auch zu Herzen und spielten ihrerseits sehr beherzt auf. Die Gäste aus Wedemark ließen sich hiervon jedoch nicht beeindrucken und brachen immer wieder mit Kontern durch und machten den Verteidigern der Bulls das Leben schwer. Zwar waren die Hallenser die aktivere Mannschaft, aber von einer effektiven Chancenverwertung waren sie noch entfernt.

Durch den unbedingten Willen, den Führungstreffer zu erzielen, ließen die Gastgeber den Scorpions doch zu viel Raum und so schaffte es Björn Bombis in der elften Spielminute, sich durch die Reihen der Hausherren zu schlängeln. Vor dem Tor von Sebastian Albrecht zog er dann ab und brachte die Scorpions mit 0:1 in Führung. Allerdings gaben die Bulls die richtige Antwort, denn nur 55 Sekunden später konnte Danny Albrecht ausgleichen. Jedoch machten die Gäste den Bulls auch danach das Leben weiter schwer und trotz einer Überzahl an Torschüssen blieb es bis zur Pause beim 1:1.

So war das Spiel auch im zweiten Abschnitt weiter völlig offen und die Hausherren legten noch einen Zahn zu. So stand Dennis Korff im Tor der Gäste unter Beschuss. In der 23. Spielminute konnten die Fans dann einen grandiosen Alleingang von Johannes Ehemann bejubeln, der sich von der Mittellinie durch die Abwehrreihen der Gäste kämpfte und letztlich auch mit Mut alleine den Abschluss suchte – mit Erfolg, es stand 2:1. Leider hatte diese verdiente Führung nicht allzu lange Bestand, denn die Gäste nutzten ein Überzahlspiel effektiv aus und glichen knapp zwei Minuten später zum 2:2 aus.

Die „Fahrt“ ging also wieder von vorne los und die Bulls kämpften wieder um die Führung, konnten ihre herausgespielten Vorteile aber über lange Strecken nicht in Zählbares verwerten. Unterdessen sprach Hauptschiedsrichter Daniel Ratz in dieser Phase des Spiels verstärkt Strafen aus, um Ordnung ins Spiel zu bringen. So hatten sich eigentlich alle schon auf die Pause beim Stand von 2:2 eingestellt, aber es ist nun einmal eine der schnellsten Mannschaftssportarten und da geht es auch mit den Treffern schneller. Dies dachte sich auch Maximilian Schaludek und versenkte 41 Sekunden vor dem Pausenpfiff den Puck im Gästetor..

Mit dieser hart erkämpften Führung ging es in die zweite Pause und es blieben noch 20 Minuten, um diese zu verteidigen bzw. sogar auszubauen. Die Bulls arbeiteten weiter gut nach vorne und hielten hinten dicht, bis zur 53. Spielminute, als erneut Björn Bombis für die Gäste einnetzte und den Ausgleich holte. Dieses Tor musste er jedoch teuer bezahlen, denn er bekam bei dieser Aktion den Schläger eines Mitspielers so unglücklich ins Gesicht, dass es ihn am Ende (laut Aussage seines Trainers in der PK) drei Zähne kostete.

Auf dem Eis bot sich auch in den darauffolgenden Minuten das gleiche Bild wie zuvor: die Gastgeber kämpften entschlossen um jeden Puck und erarbeiteten sich immer wieder großartige Torchancen. Und eine solche konnte Danny Albrecht in der 55. Spielminute nutzen und den erneuten Führungstreffer erzielen. Doch wer jetzt geglaubt hat, das war es mit dem Sieg für die Bulls, der sollte bitter enttäuscht werden. Denn die Gäste aus der Wedemark gaben alles aber nicht auf und erzielten dank eines schnellen Konters kurze Zeit später den erneuten Ausgleich.

Auch die folgende Overtime blieb ohne weitere Treffer, obwohl sich die Saale Bulls den Angriffen der Gäste in den letzten 1,5 Minuten der Verlängerung sogar in Unterzahl erwehren mussten. So musste erneut das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Dieses lief nun ähnlich ausgeglichen ab, wie bereits das ganze Spiel zuvor. So traf Danny Albrecht im vierten Durchgang endlich als erster Schütze für die Bulls, aber gleich danach verwandelte auch Andreas Morczinietz für die Gäste. Damit ging die Schussfolge weiter und erst der 18. Schütze in Person von Maximilian Bauer brachte die endgültige Entscheidung, da zuvor alle Bulls gescheitert waren. So holte sich der ESC Wedemark Scorpions den Zusatzpunkt in der letzten Partie des Jahres 2016.

Bis zur nächsten Partie haben die Saale Bulls nun ein wenig mehr Zeit und können sich von diesen vier harten Spielen innerhalb von sieben Tagen erholen, denn es geht für sie erst am 6. Januar 2017 mit der Auswärtspartie in Erfurt weiter. Am darauffolgenden Sonntag, den 08.01.2017, gibt es dann auch das letzte Spiel der Vorrunde in der Oberliga Nord und dort wollen die Bulls auf alle Fälle etwas gut machen und im Heimspiel gegen die Hamburg Crocodiles die letzten drei Punkte an der Saale halten.

Torschützen:

0:1 Björn Bombis – 11.
1:1 Danny Albrecht – 11.
2:1 Johannes Ehemann – 23.
2:2 Charlie Adams – 24.
3:2 Maximilian Schaludek – 40.
3:3 Björn Bombis –53.
4:3 Danny Albrecht – 55.
4:4 Thomas Pape – 56.

4:5 Maximilian Bauer – Penaltyschießen

Tore: 4:5 n.P. (1:1/2:1/1:2/0:0/0:1)

 


    Dezember 2017
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