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Saale Bulls können wieder siegen und schicken Erfurt mit 6:2 und damit null Punkten nach Hause

 

Nach dem nicht ganz so erfolgreichen letzten Wochenende, mit den mehr als unglücklich liegengelassenen Punkten, gab es in der Woche für Trainer Ken Latta einiges zu tun, denn die Fehler aus den beiden letzten Spielen mussten ausgewertet und abgestellt werden. Der Erfolg dieser Woche sollte sich nun am Freitagabend im Spiel gegen die Black Dragons Erfurt im heimischen Sparkassen-Eisdom zeigen.

Mit den Vertretern aus Thüringen waren auch alte Bekannte zu Gast, welche den Bulls in der Vergangenheit schon so einige Kämpfe geliefert haben. Und mit diesem Ziel waren die Drachen wohl auch an diesem Freitag nach Halle gekommen. Doch es waren die Bullen, welche den besseren Start auf dem Eis hinlegten. Sie gingen, wie bereits am vergangenen Freitag, sehr offensiv ins Spiel und stellten den 22jährigen Gimbel im Tor der Erfurter vor die ersten großen Aufgaben. Ein Frontalangriff in der dritten Minute brachte bereits den Erfolg, denn Matt Abercrombie erzielte mit seinem Treffer die Führung für die Gastgeber. Doch nun waren auch die Gäste endlich richtig an der Saale angekommen und legten ihrerseits los, was ihnen immer mehr Raum im Spiel sicherte.

Sie spielten dabei auch ein sehr effektives Eishockey, denn es reichte ihnen ein schneller Konterangriff, um bereits in der 7. Minute auszugleichen. Die Hausherren zeigten sich nach diesem flotten Ausgleich auch recht getroffen und brauchten sehr lange um wieder in ihren Spielrhythmus zu finden. Deswegen waren die Gäste auch weiter am Zug. Doch die Bulls kamen zurück. Und dies dann auch schnell und hart, denn Jakub Langhammer versenkte mit einem Schlagschuss den Puck in der Ecke des Erfurter Tores. So ging es dann auch mit der Führung in die erste Pause.

In dieser hatten sich anscheinend die Gäste noch einmal ordentlich gestärkt, denn sie legten gleich richtig los und wollten den erneuten Ausgleich schaffen, damit sie nicht völlig ins Hintertreffen geraten. Dies schaffte Kyle Bodie mit seinem zweiten Tor die Partie dann auch nach gut 1,5 Minuten. Doch diesen erneuten Startschuss brauchten die Gastgeber anscheinend wieder, denn nun setzten sie sich im Drittel der Erfurter ein ums andere Mal fest und Maximilian Gimbel stand unter Beschuss. Und irgendwann ließen auch dort die Kräfte beim ihm und auch bei der Erfurter Defensive nach. So konnten die Bulls mit dem Tor von Christopher Gard und zwei Toren von Philipp Gunkel mit 5:2 eigentlich uneinholbar in Führung gehen. Dieser Spielstand hätte, wie bereits im ersten Drittel, noch viel höher ausfallen können, aber man hörte einfach zu oft das metallische Geräusch des Torpfostens.

Diese Vielzahl an Torschüssen und auch Treffern war dann wohl doch zu viel für Max Gimbel und auch für Trainer Jan Vavrecka, der im letzten Spielabschnitt Martin Otte für Gimbel einwechselte, mit dem Ziel, endlich wieder Ruhe in das Spiel der Gäste zu bringen. Doch bereits nach 23 Sekunden schlug auch beim ihm der Puck ein. Danach kam er auch ins Spiel und es gelang ihm zusehends besser, die weiteren guten Chancen der Bulls aufhalten. Doch die Luft war bei den Erfurtern nun wohl raus, denn es waren nur noch die Hallenser, welche das Spiel bestimmten und selbst in eigener Unterzahl zum Angriff übergehen konnten. Dennoch sollten weitere Tore nicht mehr fallen.

So endete die Partie gegen die Black Dragons mit 6:2 und die Bulls sichern sich die ersten drei Punkte des Wochenendes. Das Auswärtsspiel am Sonntagabend führt sie nun an die Ostsee, wo die Raubfische der Rostock Piranhas bereits auf sie warten. Dort soll das gut gestartete Wochenende nun auch erfolgreich abgeschlossen werden.

Torschützen:

1:0 Matt Abercrombie – 3.
1:1 Kyle Bodie – 7.
2:1 Jakub Langhammer – 19.
2:2 Kyle Bodie – 22.
3:2 Christopher Gard – 24.
4:2 Philipp Gunkel – 31.
5:2 Philipp Gunkel – 36.
6:2 Marco Habermann – 41.

Tore: 6:2 (2:1/3:1/1:0)

[RJ]


    Dezember 2017
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