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Saale Bulls melden sich auswärts mit 5:2-Sieg gegen Herner EV zurück! (12.10.2018)

 

Nachdem die Saale Bulls in den letzten Wochen einiges an Niederlagen und Rückschlägen hinnehmen mussten, ging es für sie am Freitag mit neuen Kräften –  aber auch mit einer deutlichen Ansage, mehr aus ihren Stärken zu machen – in Richtung Westen. Dort wartete in der Hannibal-Arena die Mannschaft vom Herner EV und es sollte endlich wieder ein Sieg für die Bulls her. Wahrlich kein leichtes Unterfangen, denn anders als die Hallenser haben die Herner schon oft gepunktet in dieser Saison – entsprechend groß der Abstand beider Teams in der Tabelle: Herne 2, Halle 10.

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Umso motivierter starteten die Jungs von Trainer Dave Rich, vor allem offensiv zeigte man von der ersten Minute an Präsenz. Natürlich suchten auch die Hausherren immer wieder den Weg ins Hallenser Drittel und Justin Schrörs bekam im Tor ebenfalls etwas zu tun. Die Saalestädter machten immer weiter Druck, aber noch verhinderten kleine Abstimmungsfehler und das fehlende Quäntchen Glück eine frühe Führung von ihnen. Der Knoten platzte endlich in der siebten Spielminute, als Nathan Burns den Puck zum 0:1 einnetzte.

In der Folge ließ der Offensivdruck der Bulls nicht nach und Herne fand immer weniger ins eigene Spiel. Mehrfach setzte sich Halle im Herner Drittel fest und Michel Weidekamp im Herner Tor war quasi keine Verschnaufpause vergönnt. Diese Beharrlichkeit zahlte sich aus, als Jannik Striepeke mit seinem Tor in der 12. Minute zur 0:2-Führung ausbauen konnte. Die Qualität der Gastgeber blitzte in dieser Phase des Spiels vor allem durch brandgefährliche Konter auf. Als Halle auch noch eine Strafe kassierte, musste man sich zwangsläufig auch wieder aufs Verteidigen konzentrieren, um die Führung nicht wieder herzugeben. Doch sowohl die Defense als auch Schrörs im Tor hatten einen guten Tag erwischt und der Hallenser Kasten blieb bis zur ersten Pause sauber.

Im zweiten Abschnitt wollten die Hausherren das Spiel nun drehen und gaben deutlich mehr Gas als zuvor. Die Bulls-Verteidiger waren nun richtig gefordert, um das Gegentor zu verhindern. Lange gelang ihnen das, doch auch für Herne sollte sich die Beharrlichkeit auszahlen. Nach einer wahren Dauerangriffswelle verkürzte Neuzugang Patrick Asselin in der 29. Spielminute auf 1:2. Erwartungsgemäß ließ der Druck durch die Schützlinge von Trainer und Ex-Hallenser Danny Albrecht nach dem Anschlusstreffer nicht nach, im Gegenteil. Allerdings gaben die Bulls ihnen nun nicht mehr so viel Raum, bauten ihrerseits die eigenen Angriffe wieder konzentrierter auf, aber ein weiteres Tor sollte im Mittelabschnitt nicht mehr fallen.

Gleich zu Beginn des letzten Drittels suchte Hauptschiedsrichter Sascha Westrich das Gespräch mit beiden Trainern. Einer der Linienrichter hatte sich verletzt und er holte die Zustimmung ein, fortan nur noch mit zwei Unparteiischen weiterspielen zu dürfen. Dieser Umstand hielt aber beide Mannschaften nicht vom Spiel ab, es ging druckvoll weiter auf dem Eis hin und her.

Wie man seine Chancen effektiv nutzt, bewiesen dann zunächst die Hausherren, nachdem Halle gleich drei 1-auf-1-Situationen nicht in Zählbares verwandeln konnte. Dennis Thielsch markierte in der 45. Spielminute den Ausgleichstreffer für Herne, mal wieder schien es, dass die fehlende Chancenverwertung zu Halles Verhängnis werden würde. Die Partie nahm noch einmal deutlich an Fahrt auf, alles war wieder offen und beide Mannschaften gaben alles für die volle Punkteausbeute. Und Herne bekam in der 51. Minute eine hundertprozentige Möglichkeit für den Führungstreffer geboten, als der Hauptschiedsrichter ihnen einen Strafpenalty zusprach. Doch Justin Schrörs konnte diesen souverän gegen Thomas Zuravlev halten.

Im Gegenzug kam nun auch das Glück im Torabschluss zu den Bulls zurück, man nutzte seine Chancen sowie Überzahlspiele und traf in nur zwei Minuten gleich dreimal in den Kasten von Herne. Sie bauten ihre Angriffe konzentriert auf und Jan-Niklas Pietsch verwandelte zunächst zur 2:3-Führung. Bitter für die Gastgeber – nur 24 Sekunden nach dem Wiederanbully erhöhte Jonas Gerstung mit seinem Treffer zum 2:4. Die Herner wussten sich nun nur noch mit harten Aktionen zu verteidigen, aber dies brachte ihnen nur wieder eine Strafe und folgerichtig den dritten Treffer innerhalb von nicht einmal 2 Minuten ein. Als letztes durfte sich Tyler Mosienko in die Torschützenliste eintragen und somit die Vorentscheidung erzwingen. Zwar versuchte Herne nach einer Auszeit noch alles, um den Spielstand noch zu korrigieren, aber Halle ließ nun nichts mehr zu und brachte den Sieg sicher „ins Ziel“.

Trainer Dave Rich lobte in der anschließenden Pressekonferenz die starke Leistung von Justin Schrörs im Tor, der uns durch seine Parade beim Penalty definitiv im Spiel gehalten hat. Zudem zeigte er sich erneut beeindruckt ob der tollen Mannschaftsleistung, jeder Einzelne hätte seinen Beitrag geleistet. Hernes Trainer Danny Albrecht zollte den Bulls seinen Respekt und konstatierte: „Halle wollte den Sieg mehr als wir“.

Mit Kampfgeist, Siegeswillen und auch dem Quäntchen Glück können sich die Saale Bulls eindrucksvoll zurückmelden und die drei wichtigen Auswärtspunkte im Gepäck verstauen. Diese Leistung müssen sie nun auch am Sonntag im heimischen Sparkassen-Eisdom abrufen, denn es steht das erste Mitteldeutsche Derby der Saison gegen die EXA Icefighters Leipzig auf dem Programm und auch dieses Prestigeduell wollen die Bulls auf jeden Fall gewinnen. Die Fans wird es doppelt freuen, denn im Falle des Sieges gibt es Freibier!

 

Torschützen:

0:1 Nathan Burns – 7.
0:2 Jannik Striepeke – 13.
1:2 Patrick Asselin – 30.
2:2 Dennis Thielsch – 45.
2:3 Jan-Niklas Pietsch – 53.
2:4 Jonas Gerstung – 53.
2:5 Tyler Mosienko – 54.

Tore: 2:5 (0:2/1:0/1:3)

 

 


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