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Freitag, 08.09.2017, 20:00 Uhr MEC Halle 04 Saale Bulls : Dresdner Eislöwen  

Saale Bulls müssen sich ausgeruhten Falken mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben

 

Im Sparkassen-Eisdom waren am Sonntagabend die Harzer Falken aus Braunlage eingeflogen und gegen diese sollte das erfolgreich mit einem 0:2 Auswärtssieg bei den Hannover Indians gestartete Wochenende nun auch mit den vollen Punkten abgeschlossen werden. Doch dafür mussten die Falken, die am Freitag ihr Heimspiel aufgrund eines Wasserschadens absagen mussten und entsprechend ausgeruht nach Halle anreisten, erst mal geschlagen werden.

Dass diese etwas dagegen haben würden, zeigte sich von der erste Minute. Denn zur Freude ihres neuen Trainers Norbert Pascha erwischten sie den schnelleren Start und Clemens Ritschel musste gleich in der ersten Minute die erste große Chance der Gäste stoppen. Doch dann waren auch die Gastgeber im Spiel und zogen es auf ihre Seite. Es folgten einige sehr gute Torchancen, aber auch das leider bekannte Problem, diese auch erfolgreich zu nutzen, tauchte wieder auf. So dauerte es bis zur 9. Minute, als Troy Bigam die Hallenser endlich in Führung bringen konnte. Doch dann ließ wohl kurzzeitig die Konzentration nach, da man sich auf der Führung ausruhte. Und so hatten auch die Falken ihre Gelegenheiten zu Kontern und nutzten diese auch prompt. Tobias Schwab konnte so in der 13. Minute den Ausgleich erzielen.

Der Rest des Spielabschnittes war dann von Strafzeiten bestimmt, denn der Hauptschiedsrichter Daniel Rath schickte kurz nacheinander gleich zwei Spieler der Saale Bulls auf die Strafbank. Und dies war dann doch einer zu viel. Denn konnten sie bei einfacher Unterzahl weiter das Geschehen bestimmen und selber versuchen, Tore zu schießen, so waren die Falken bei doppelter Überzahl am Drücker. Und es war erneut Tobias Schwab, welcher den Führungstreffer für die Gäste erzielte. Danach versuchten die Bulls, noch vor der Pause den Ausgleich wieder zu erkämpfen, aber bis zum Abpfiff wurde es damit nichts und es ging beim 1:2 in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich ein recht ausgeglichenes Spiel und die Bulls versuchten wieder zurück in die Bahn zu kommen. Doch damit taten sie sich über weite Strecken recht schwer, da sie wohl mit dem Rückstand nicht wirklich gerechnet hatten. Doch trotz dieser Schwierigkeiten erspielten sie sich immer wieder hervorragende Chancen, aber etwas zählbares blieb ihnen versagt. Zwar brachte Travis Martell den Puck in der 28. Spielminute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie ins gegnerische Tor, doch der Schiri entschied – wegen hohem Stock – gegen das Tor und es blieb beim 1:2. Und auch diese Entscheidung brachte noch einmal Unruhe in die Reihen der Bulls. So rannten sie weiter dem Rückstand hinterher und die Torschüsse endeten weiter am Torpfosten oder in der Hand von Tobias Bannach im Tor der Falken. Daraus zogen nun wieder die Gäste ihren Vorteil, denn bei einem ihrer wenigen Torschüsse konnte Thomas Herklotz den Nachschuss zum 1:3 versenken.

Bei diesem Stand blieb es dann auch bis Ende des zweiten Spielabschnittes, denn auch danach sah es schlecht aus mit der Chancenverwertung. So musste das letzte Drittel genutzt werden, um diesen 2-Tore-Rückstand noch aufzuholen. Doch da hatte der Schiedsrichter zu Beginn erstmal wieder ein Wörtchen mitzureden, denn erneut gab es nach einem kämpferischen Start gleich zwei Strafzeiten für die Bulls. Dieses Mal hatte die doppelte Unterzahl jedoch nicht die gleichen Auswirkungen, wie im ersten Drittel, da die Bulls weitere Tore effektiv verhinderten und nach Ablauf der Strafen gleich wieder zum Angriff übergingen. Und da nun auch mal die Gäste zur Abkühlung Platz nehmen durften brachten diese Überzahlspiele nun mit einem Doppelschlag von Matt Abercrombie auch den verdienten Erfolg und Ausgleich (das Tor zum 2:3 war dabei das 2500. Pflichtspieltor der Vereinsgeschichte).

Dann aber verließ die Bulls wieder das Glück vor dem Tor, sie kämpften bis zur letzten Sekunde des Spiels, aber die erneute Führung schafften sie dabei nicht mehr. Und so ging es in die Overtime, um den Zusatzpunkt auszuspielen. Auch hier wurde weiter für einen Sieg gekämpft, aber aller Einsatz machte erneut eine – nicht ganz nachvollziehbare – Strafzeit für Travis Martell zunichte. So waren wieder die Falken im Vorteil und nutzten diesen durch Brennan Bosch zum Siegtor.

So ging das Spiel leider mit einer Niederlage nach Verlängerung zu Ende und die Saale Bulls konnten sich zum Abschluss des Wochenendes nur einen Punkt sichern. Am kommenden Freitag haben sie nun eine kleine Verschnaufpause und spielfrei, bevor am Sonntag das zweite Derby der Saison gegen die Icefighters Leipzig ansteht. Und dieses Mal wird auch Kai Schmitz für die Hallenser mit von der Partie sein und alles geben, um die vollen Punkte an der Saale zu halten.

Torschützen:

1:0 Troy Bigam – 9.
1:1 Tobias Schwab – 13.
1:2 Tobias Schwab – 16.
1:3 Thomas herklotz – 33.
2:3 Matt Abercrombie – 47.
3:3 Matt Abercrombie – 51.
3:4 Brennan Bosch – 65. (OT)

Tore: 3:4 n.V. (1:2/0:1/2:0/0:1)

[RJ]


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