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Saale Bulls müssen sich Icefighters Leipzig deutlich mit 7:0 geschlagen geben!

 

Zum Abschluss der Punktspiele im Februar stand für die Saale Bulls nicht nur das nächste mitteldeutsche Derby auf dem Programm, es war wohl auch das Endspiel um den Einzug in die Play-Offs aus eigener Kraft, da die Icefighters Leipzig vor der Begegnung nur 2 Punkte hinter ihnen lagen. Somit mussten die drei Punkte aus Taucha mitgenommen werden, damit der Platz sechs endgültig gesichert werden konnte. Doch es sollte anders kommen als von der Mannschaft und der Vielzahl der mitgereisten Fans gewünscht.

Die Hausherren drehten von der ersten Minute an auf und machten den Saalestädtern Druck. Die Bulls konnten ihre Reihen zwar vor der Partie wieder ergänzen, aber bei hundert Prozent Leistung waren die angeschlagenen Akteure wohl noch nicht. Und dies merkte man ihnen streckenweise auch auf dem Eis an, da sich die Stürmer der Icefighters immer wieder durch die Reihen der Bulls kämpfen konnten und Clemens Ritschel im Tor das Leben schwer machten. Er tat dabei sein Bestes, aber der Schuss von Patrick Raaf-Effertz ging an ihm vorbei und die Gastgeber gingen schon früh mit 1:0 in Führung. Sie setzten anschließend nach und erspielten sich sehr gute Chancen, welche aber noch an der Torlatte oder in der Fanghand von Ritschel endeten.

Auch die Bulls versuchten nun, eigene Akzente im Spiel zu setzen und agierten mit schnellen Kontern, welche sie immer wieder vor das Tor von Kevin Beech führten, aber der Ausgleich blieb ihnen verwehrt. Trotz der Derbyatmosphäre auf den Rängen blieb es auf dem Eis relativ ruhig und bei nur zwei Strafen im ersten Drittel. Es ging immer wieder hin und her auf dem Spielfeld, wobei sich die Leipziger mehr Torchancen erspielen konnten. Und nicht nur dies, denn 48 Sekunden vor dem Ende des ersten Abschnittes legte Hubert Berger zum 2:0 nach.

Aus diesem Grund mussten die Hallenser nach der Pause mehr als nur eine Schippe nachlegen, um noch eine Chance zu haben, das Spiel zu drehen. Doch leider waren die Bulls weit davon entfernt, da es sofort mit einer Strafe gegen Philipp Gunkel losging. Somit hieß es Unterzahl überstehen, aber auch nach dieser machten die Hausherren weiter mehr Druck als die Hallenser und wurden mit ihrem dritten Tor von Damian Martin dafür belohnt.

Die Saalestädter taten sich weiter schwer damit, sich bis in das Drittel der Leipziger vorzukämpfen, da diese die meisten Aktionen mit frühen Checks und geschickten Gegenangriffen stoppen konnten. Doch der Puck schlug nach gut 1,5 Minuten wieder ein, aber aus Sicht der Hallenser auf der falschen Seite. So brachte Nicholas Lazorko die Leipziger – beim bisherigen Spielverlauf wohl fast uneinholbar – mit 4:0 in Führung. Um wieder etwas Ordnung in die eigenen Reihen zu bringen, nahm Trainer Georgi Kimstatsch eine Auszeit und es ging nach dieser auch besser weiter.

Doch in der 33. Minute wurde es unübersichtlich auf dem Eis, da einige Spieler in der härter werdenden Partie aneinandergeraten waren. So griff Hauptschiedsrichter Rene Schnabel hart durch und Stephan Tramm und Vaclav Meidl mussten auf die Bank. Was aber viel schlimmer wog, war die ausgesprochene Matchstrafe gegen Georg Albrecht, welcher wegen eines Kopfstoßes vorzeitig zum Duschen musste. So hieß es nun, 5 Minuten in Unterzahl zu überstehen, wobei Georgs Bruder Hannes, welcher auf Leipziger Seite spielt, diese Zeit etwas durch seine 2 Minuten-Strafe entschärfte. Letztendlich blieb es dank dem Einsatz der Bulls beim gleichen Spielstand.

Aber leider sollte es im letzten Abschnitt nicht dabeibleiben, da die Bulls wieder recht schnell eine Strafe kassierten und sich so nur auf die Verteidigung verlegen konnten. Für die Gastgeber war das Spiel noch lange nicht zu Ende und so hatten die Bulls auch weiter alle Hände voll zu tun, ihr Tor zu verteidigen. Doch war da in diesem Spiel einfach der Wurm drin und am Ende ging ihnen die Luft aus. So verwandelten die Hausherren folgerichtig ihre Vielzahl an Torschüssen auch in Treffer. Dies blieb den Bulls mal wieder versagt und so konnten nur die Leipziger Ian Farrell, Edward Gale und Maurice Keil treffen. Sie stellten damit auch den Endstand von 7:0 her.

So gewinnen die Icefighters verdient das vorerst letzte Derby der Saison, die wichtigen Punkte verbleiben in Taucha und die Leipziger können auf Platz 6 der Tabelle vorrücken. Für die Bulls gibt es nun eine längere Pause, da sie das restliche Wochenende spielfrei haben. Das letzte Spiel der Meisterrunde steht dann am Sonntag, den 05.03.2017, im heimischen Sparkassen-Eisdom gegen die Füchse Duisburg auf dem Programm. Und eine letzte Chance zum direkten Einzug in die Play-Offs bleibt damit noch, da die Icefighters nur einen Punkt vor den Bulls liegen. Sollten die Hallenser ihr Spiel gegen die Füchse gewinnen und die Leipziger ihr Auswärtsspiel beim Meister der Oberliga Nord Herne verlieren, könnte ein nochmaliger Wechsel in der Tabelle erfolgen. Somit brauchen die Jungs zum Heimspiel die volle Unterstützung, damit es doch noch klappt.

 

Torschützen:

1:0 Patrick Raaf-Effertz – 5.
2:0 Hubert Berger – 20.
3:0 Damian Martin – 26.
4:0 Nicholas Lazorko – 27.
5:0 Ian Farrell – 47.
6:0 Edward Gale – 56.
7:0 Maurice Keil – 57.

Tore: 7:0 (2:0/2:0/3:0)

 


    Dezember 2017
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